Annette Watermann-Krass (SPD)
Abgeordnete Landtag NRW

Grunddaten
Annette Watermann-Krass
© SPD NRW
Geburtstag
15.03.1957
Berufliche Qualifikation
Grafik-Designerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Sendenhorst
Wahlkreis
Warendorf II , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
42,2%
Landeslistenplatz
-
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(...) Wie Sie sicher wissen, wurde das neue Nichtraucherschutzgesetz am 29.11.2012 im Landtag NRW verabschiedet. Es schließt das Rauchen von elektronischen Zigaretten mit ein. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Schulen
10.06.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Watermann-Krass,

Im Rahmen eines Unterrichtsprojektes zu den Landtagswahlen haben sich die Schülerinnen und Schüler der 7.3 der Fritz-Winter-Gesamtschule Themen überlegt, die sie im Rahmen ihres Schulalltages für sinnvoll erachten. Die Schüler möchten gerne wissen, welche Relevanz ihr Thema außerhalb der Schule hat. Wir würden uns über eine Stellungnahme von Ihnen freuen.

Der Umgang mit Computern wird für das Berufsleben immer bedeutender. Schüler müssen immer stärker mit Computern und neuen Medien umgehen lernen, da in fast allen Berufen Computer benutzt werden. Was halten Sie davon, alle Schulen mit Laptops und freiem W-Lan auszustatten? (Alexander Thiel, Ante Zelic, Jannis Troester, Kai Spitzenberg)

Mit freundlichen Grüßen
(Lehrer)
Antwort von Annette Watermann-Krass
bisher keineEmpfehlungen
11.06.2012
Annette Watermann-Krass
Sehr geehrter Herr .

Danke für ihre Anfrage. Die politische Bildung ist ein wichtiger Bereich in der schulischen Ausbildung. Deshalb freut es mich, dass Sie die Landtagswahl als Unterrichtsprojekt an der Fritz-Winter-Gesamtschule begleitet haben. Aus der Zeit als Abgeordnete von 2005 bis 2010 sind mir noch viele gute Kontakte, Landtagsbesuche und Gespräche mit der Schulleitung in Erinnerung. Dieses möchte ich auch für die neue Wahlperiode aufleben lassen.
Zu der konkreten Frage: "Was halten Sie davon, alle Schulen mit Laptops und freiem W-Lan auszustatten?" An einigen Schulen ist es meinen Wissens nach, mit Unterstützung der Bertelsmann Stiftung, zu diesem Versuch gekommen. Wie das Ergebnis dazu ist und ob der Versuch bereits abschließend untersucht worden ist, kann ich nicht sagen. Dazu müsste ich mich selbst damit beschäftigen.

Letztendlich ist es auch eine finanzielle Frage, ob wir alle Schulen damit im Land ausstatten können. Ohne Frage ist die Medienkompetenz für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen sehr wichtig. Genauso wichtig ist auch die Chancengleichheit dabei. Allen Kindern muss der Zugang und die Kenntnis der Computernutzung zugänglich gemacht werden.

Ich hoffe, diese Aussage ist zunächst ausreichend. Da ich zur Zeit noch mit der Einrichtung des Büros und der Mitarbeit bei der Koalitionsverhandlungen beschäftigt bin, können wir gerne nach den Sommerferien den Kontakt vertiefen. Vielleicht mit einem Besuch der Klasse in Düsseldorf.

Mit freundlichen Grüßen
Annette Watermann-Krass
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Frage zum Thema Gesundheit
25.11.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Watermann-Krass,

ich möchte Sie hiermit bitten, mir Ihre Meinung zur Neufassung des Nichtraucherschutzgesetztes zu geben und speziell zur darin beinhalteten E-Zigarette. Wie stehen Sie dazu, das diese darin erwähnt wird, obwohl nachweislich kein Nebenstromrauch und auch kein Passivrauch bei der flüssigkeitsvernebelnden E-Zigarette entsteht und somit keine Dritten geschädigt werden können?

Mit freundlichem Gruß aus Ahlen
Antwort von Annette Watermann-Krass
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30.11.2012
Annette Watermann-Krass
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wie Sie sicher wissen, wurde das neue Nichtraucherschutzgesetz am 29.11.2012 im Landtag NRW verabschiedet. Es schließt das Rauchen von elektronischen Zigaretten mit ein. In diesem Bereich sind nach wie vor Klagen anhängig auf deren gerichtlichen Ausgang gewartet werden muss, bevor in Bezug auf die E-Zigaretten eine andere Entscheidung getroffen werden kann. Davon unabhängig möchte ich allerdings auf zwei Argumente verweisen, die mein Kollege Dr. Roland Adelmann in seiner Rede vor dem Landtag (s.u.) angeführt hat:

1. Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe der E-Zigaretten bzw. des Dampfes variieren und die hierzu angefertigten Studien sind noch nicht aussagekräftig genug. Hier ist noch mehr Forschung nötig. 2. Die Vorbildfunktion Erwachsener ist unabhängig davon, ob elektronische oder "echte" Zigaretten geraucht werden. Für ein Kind, das hierbei zusieht, ist der Effekt derselbe.

Ich hoffe, hiermit Ihre Frage beantwortet zu haben und verbleibe!

Mit freundlichen Grüßen,

Annette Watermann-Krass
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
30.11.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Watermann-Krass,

zum Status der E-Zigarette als Arzneimittel oder Genußmittel beraten wie Sie auch sagen noch immer die Gerichte, aber meine Frage bezog sich darauf, das nun etwas in der Begründung des Nichtraucherschutzgesetzes steht, das erwiesener Maßen keine Auswirkungen auf Dritte hat. Das können Sie auch gern in der Wikipedia nachlesen und in weltweit mittlerweile über 100 Studien und Untersuchungen zur E-Zigarette, Inhaltsstoffen und Raumluftauswirkungen, die ich Ihnen gern alle auflisten kann.

Leider ist es nun zu spät, noch weiter Aufklärungsarbeit leisten zu wollen und somit frage ich Sie, ob Sie mit dem Nichtraucherschutzgesetz persönlich zufrieden sind und ob es Ihrer Meinung nach zu Kneipensterben kommen wird und ob Raucher nun nicht eben durch dieses Gesetz diskriminiert werden? Ich bitte hierbei explizit um IHRE ehrliche Meinung und nicht leere Phrasen, die ich leider schon zur Genüge anderweitig hören musste.

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Annette Watermann-Krass
bisher keineEmpfehlungen
05.12.2012
Annette Watermann-Krass
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre erneute Anfrage.
Ja, ich bin mit dem beschlossenen Nichtraucherschutzgesetz zufrieden, denn nun haben wir eine rechtsichere Lösung in NRW geschaffen und können endlich einen wirksamen Nichtraucherschutz durchsetzen. Mir ist durchaus bewusst, dass dies für viele Raucherinnen und Raucher zu Einschränkungen führt, jedoch muss ich feststellen, dass der Schutz der Nichtraucherrinnen und Nichtraucher - insbesondere der Kinder und Jugendlichen - mir an dieser Stelle wichtiger ist. Dazu stehe ich.
Ich glaube nicht, dass das Rauchverbot in Gaststätten zum Kneipensterben im großen Stil führen wird. Bereits vor dem jetzigen Gesetzesstand haben sich etliche Kneipenwirte in NRW mit dem Rauchverbot arrangieren können und in Zukunft werden dies nun eben alle tun müssen. Dass viele Bürgerinnen und Bürger angesichts der neuen Regelung auf die Geselligkeit in der Kneipe oder im Café verzichten werden, halte ich nicht für wahrscheinlich.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen beantworten und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Annette Watermann-Krass
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