Anke Spoorendonk (SSW)
Abgeordnete Schleswig-Holstein 2009-2012
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Angaben zur Person
Anke Spoorendonk
Geburtstag
21.09.1947
Berufliche Qualifikation
Oberstudienrätin
Ausgeübte Tätigkeit
Fraktionsvorsitzende
Wohnort
-
Wahlkreis
Flensburg-Land
Landeslistenplatz
-, über Liste eingezogen
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Laut dem dänischen Lehrplan für das Fach "Kristendomskundskab" (Christentumslehre) wird ab der 7.Klasse auch das Thema "ikke kristne religioner og andre livsopfattelser"(nicht christliche Religionen und andere Lebensauffassungen) im Unterricht behandelt. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
09.07.2011
Von:

Wie halten es unsere dänischen Nachbarn in Kindergärten und Schulen mit der Vermittlung von WELTANSCHAUUNGEN: Werden oder bleiben auch wie in Deutschland bestimmte WELTANSCHAUUNGEN mit mono- theistischem Hintergrund bevorzugt?(GRUNDGESETZ/Artikel 3 Absatz 3<>VERSTOSS!)
Antwort von Anke Spoorendonk
bisher keineEmpfehlungen
14.07.2011
Anke Spoorendonk
Sehr geehrter Herr Frenzel,

laut dem dänischen Lehrplan für das Fach "Kristendomskundskab" (Christentumslehre) wird ab der 7.Klasse auch das Thema "ikke kristne religioner og andre livsopfattelser"(nicht christliche Religionen und andere Lebensauffassungen) im Unterricht behandelt.
In diesem Zusammenhang geht es nicht nur um das Kennenlernen anderer "Weltreligionen", wie z.B. dem Buddhismus oder dem Islam, sondern auch um Mythologien. Hier spielen natürlich gerade die "nordischen Mythologien" eine große Rolle, aber auch die Kelten oder die griechischen und römischen sind wichtig zu nennen. Im Endeffekt bleibt es jedoch der einzelnen Lehrkraft überlassen, hier Schwerpunkte zu setzen und dieses Thema im Unterricht angemessen zu behandeln.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Spoorendonk
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Frage zum Thema Soziales
05.08.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Spoorendonk,

gibt es Überlegungen ihrerseits den SSW auch im südlichen Teil S-Hs zu etablieren ?

Mit freundlichen Grüssen og mange tak.
Antwort von Anke Spoorendonk
bisher keineEmpfehlungen
24.08.2011
Anke Spoorendonk
Kære ,

Ich muss mich zu aller erst dafür entschuldigen, dass ich Ihre Frage mit Verspätung beantworte. Das lag teils an meinem Urlaub und teils an den Vorbereitungen für die aktuelle Landtagssitzung.

Als Partei der dänischen Minderheit und der mit ihr zusammenarbeitenden Friesen findet die Parteiarbeit des SSW hauptsächlich im nördlichen Landesteil statt. Im holsteinischen Teil unseres Landes gibt es eine Arbeitsgruppe bestehend aus SSW-Mitgliedern, die sich trifft und ein paar Mal im Jahr Veranstaltungen durchführt. Bei Landtagswahlen stellt der SSW keine Kandidaten in Holstein auf; wir sind aber mit der Zweitstimme landesweit wählbar. Weitergehende Pläne, sich in Holstein zu etablieren, gibt es vonseiten des SSW nicht. Wir informieren auf Nachfrage gern über unsere politische Arbeit, werden aber weiterhin keinen aktiven Wahlkampf im südlichen Teil Schleswig-Holstein führen.


Herzliche Grüße
Anke Spoorendonk
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Frage zum Thema Gesundheit
03.12.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Spoorendonk,

Ihre Tätigkeit als Volksvertreter basiert auf dem deutschen Grundgesetz
und der Verfassung des Landes Schleswig-Holstein.
In Artikel 2 Satz 2 des Grundgesetzes heißt es: Jeder hat das Recht auf
Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist
unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes
eingegriffen werden.

Setzen Sie sich vor diesem Hintergrund und durch folgenden Sachverhalt für
ein Moratorium zum weiteren Ausbau der Windenergie in Schleswig-Holstein
ein?

Prof. Mariana Alves-Perera aus Portugal, die schon seit über 30 Jahren an dem Thema forscht, haben nachgewiesen, daß Schallemissionen von Windkraftwerken zu erheblichen Gesundheitsgefahren führen kann. U.a. zu Mangelversorgung einzelner Organe mit Blut.
www.nhmrc.gov.au

Dr. Robert McMurtry, seit 2011 Träger der höchsten zivilen kanadischen Auszeichnung, des "Order of Canada", beschreibt in einem Interview den Zusammenhang zwischen Windkraftwerken, Schlafentzug und schwerwiegenden Krankheiten wie z.B. Krebs.
www.youtube.com

Dr. Sarah Laurie, medizinischer Direktor der Waubra Foundation in Australien hat in Feldversuchen nachgewiesen, daß gesundheitliche Risiken durch Windkraftwerke in einer Entfernung bis zu 10 km bestehen.
waubrafoundation.com.au

Dr. Nina Pierpont, aus Malone, NY, USA hat in einer 5jährigen Studie (2009) nachgewiesen, daß Gesundheitsgefahren durch Windkraftwerke in einer Entfernung von 2,5 - 3,5 km (je nach Geländeform) bestehen.
windturbinesyndrome.com
Weitere Informationen unter www.windturbinesyndrome.com

Daher nochmals meine Frage:
Werden Sie ein Moratorium zum weiteren Ausbau der Windenergie in
Schleswig-Holstein fordern?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Anke Spoorendonk
bisher keineEmpfehlungen
05.05.2012
Anke Spoorendonk
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für die nachgereichte Frage.

Der SSW plant nicht, sich für ein Moratorium zum weiteren Ausbau der Windenergie in Schleswig-Holstein stark zu machen. Die Ausweisung von Eignungsflächen geschieht unseres Erachtens nach Recht und Gesetz; das gleiche gilt für die Zulassung von Windkraftanlagen. Hinzu kommt, dass die Energiewende nur gelingen kann, wenn wir uns verstärkt für den Einsatz regenerativer Energieformen und den Ausbau der Stromnetze einsetzen. Wir sind uns bewusst, dass die Akzeptanz sicher gestellt werden muss - zum Beispiel durch Bürgerwindparks, Bürgernetze und ein echtes Bürgerbeteiligungsverfahren.

Mit freundlichen Grüßen
Anke Spoorendonk
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Frage zum Thema Schulen
13.12.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Spoorendonk,

zur Zusammenarbeit Bundeswehr - Schule und zu

www.abgeordnetenwatch.de

Daraus:

"Sie fragen zudem danach, ob zur Zeit ein Teilnahmezwang besteht, wenn ein
(gut geschulter!) Jugendoffizier im Unterricht dabei ist. Hier ist neben
dem Jugendoffizier vor allem die Lehrkraft in der Pflicht, auf Neutralität
zu achten. Werbung für die Bundeswehr hat im Unterricht nichts zu suchen!

Neu ist, dass die Bundeswehr verstärkte Nachwuchsprobleme hat. Bislang stand
vor allem der Besuch von Jugendoffizieren im Fokus, die zu
sicherheitpolitischen Fragen eingeladen werden konnten. Schon hier gab und
gibt es Kritik, weil nicht sicher ist, ob ein ausgewogenes Bild im Sinne des
Schulgesetzes vermittelt werden würde und ob auch andere Standpunkte in den
Klassen jedes Mal eine entsprechende Vertretung erfahren.
Ich kann mir gut vorstellen, den Teilnahmezwang abzuschaffen."

In der Panorama-Sendung
daserste.ndr.de
beklagte sich der Lehrer darüber, dass nicht über die Posttraumatische
Belastungsstörung(PTBS) gesprochen wurde. Warum hat er nicht dafür gesorgt?

Unter
Bundeswehr wirbt in Schulen um Nachwuchs | Deutschland ...
www.dw-world.de
berichtete die "Deutsche Welle” über einen Fall, in dem sogar die
Schulleitung die einseitige Beeinflussung der Schüler/innen unterstützte.

Wird der SSW sich nach der Landtagswahl dafür einsetzen, daß der Zwang zur
Teilnahme am Unterricht mit der Bundeswehr in Schleswig-Holstein abgeschafft wird?

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Gesundheit
23.12.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Spoorendonk,

kann ich mit einer Antwort auf meine Frage vom 03.12.2011 rechnen?

Mit freundlichen Grüßen

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