Angelika Krüger-Leißner (SPD)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Angelika Krüger-Leißner
Jahrgang
1951
Berufliche Qualifikation
Eisenbahnfacharbeiterin, Diplomlehrerin für Kunsterziehung und Geschichte, Studium für Jugendhilfe mit Abschluss
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
-
Wahlkreis
Oberhavel - Havelland II , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
29,2%
Landeslistenplatz
6, Brandenburg
weitere Profile
(...) Um die Grundlage für das Ende des deutschen Engagements in Afghanistan zu schaffen hat die SPD ein Konzept von zehn Schritten erarbeitet. Dieses sieht eine Bündelung und Intensivierung der Anstrengungen in den Bereichen Sicherheit, Wiederaufbau, Gute Regierungsführung und Versöhnung vor. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Angelika Krüger-Leißner hat bisher noch nicht am Kandidaten-Check teilgenommen.
Fragen an Angelika Krüger-Leißner
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Arbeit
27.07.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Krüger-Leißner,

mein Name ist , ich wohne in Hennigsdorf und bin daher Wähler bei der Bundestagswahl 2009 in Ihrem Wahlkreis 59 (Oberhavel-Havelland II). Ich bin sehr an der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens interessiert.
Ich denke, dass dieses Konzept viele unserer aktuellen und zukünftigen Probleme lösen helfen könnte. Ich werde meine Stimme demjenigen Bewerber geben, der sich am stärksten für diese Idee einsetzt und habe allen Bundestagsbewerbern im Wahlkreis 59 diese Frage gestellt:

"Was halten Sie vom Bedingungslosen Grundeinkommen? Werden Sie sich, falls Sie in den Bundestag gewählt werden, dafür einsetzen, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland baldmöglichst realisiert wird ?"

Ich danke schon jetzt für Ihre eventuelle Antwort und verbleibe

mit freundlichen Grüssen

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
18.08.2009
Von:

Guten Tag,

ich habe eine Öffentliche Petition an den Bundestag mit folgendem Inhalt gerichtet:

Der Bundestag möge beschließen, dass die Vergütung von Abgeordneten des Bundestags und der Landtage leistungsgerecht erfolgt, außerparlamentarische Nebentätigkeiten ausgeschlossen oder mindestens die Einkünfte daraus auf die Diäten angerechnet werden, Bürokostenpauschalen steuerrelevant zu betrachten sind und Mandatsträger bei schuldhaftem Verhalten materiell in die Verantwortung genommen werden.

Interessieren Sie sich für den vollständigen Inhalt? Oder sind Sie eher der Meinung, dass die Vergütungen der Abgeordneten leistungsgerecht und Nebentätigkeiten den Wählern gegenüber vertretbar sind?
Um Missverständnissen vorzubeugen, es geht hierbei nicht um die Höhe der Vergütungen.

Mit freundlichen Grüßen


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Soziales und Familie
25.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Krüger-Leißner,

ich bin verantwortlich für eine Behindertenorganisation in Oberhavel. Die Bundespolitik strebt seit Jahren nachvollziehbar auch mit entsprechenden Gesetzesnovellen in den Sozialgesetzbüchern II, III, IX und XI den sogenannten Paradigmenwechsel für Menschen mit Behinderungen an. In diesem Zusammenhang wird fortwährend selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt der Diskussionen gerückt. Tatsächlich relativieren Politik und Kostenträger diese Aufgabenstellung mit dem Prä der Kostenneutralität bei der Umsetzung der Maßnahmen. Prämissen aus der Behindertenpolitik wie "Daheim statt Heim", "Persönliches Budget" bei der Leistungsinsanspruchnahme oder das "Gesetz zur Unterstützten Beschäftigung" suggerieren den großen Aufbruch im Sinne optimalerer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft/Teilhabe am Arbeitsleben.

Sind wir in Anbetracht der bekannten Demographie und der Situation auf dem Arbeitsmarkt auf dem richtigen Weg, wenn wir Menschen mit Behinderungen versprechen, dass ihre Möglichkeiten zum Beispiel durch den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt aus sogenannten Sondereinrichtungen günstiger würden? Schließlich wird gar von Inklusion im Sinne der EU-Behindertenrechtskonvention gesprochen. Damit verbinden sich viele Hoffnungen für behinderte Menschen und deren Angehörige.

Können wir im Land Brandenburg den Spagat zwischen der beabsichtigten integrativen Beschulung, auch von Kindern mit schweren Behinderungen, und der notwendigen Bereitstellung adäquater finanzieller Mittel auflösen? Derzeit werden Sonderschulen, besonders allgemeine Förderschulen, geschlossen. Die erforderliche Assistenz in Integrationsklassen von Regelschulen steht nicht ausreichend zur Verfügung. Wie kann Inklusion verwirklicht werden, wenn dies politische Programme von Parteien und auch Behindertenverbänden vorsehen, aber bürokratische Hürden und das nicht abgestimmte Verhalten der verschiedenen Rehaträger dem im Wege stehen?

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 2 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Außenpolitik
06.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Angelika Krüger-Leißner,

In letzter Zeit geraten die deutschen Soldaten in Afghanistan immer mehr in das Fadenkreuz der Taliban. Ich stelle mir daher die Frage, wie das weitergehen soll. Haben Sie eine konkrete Vorstellung wie in den nächsten Jahren, die aller Voraussicht nach noch brutaler werden, weiter in Afghanistan vorgegangen werden soll? Gibt es einen konkreten Plan, wann die Truppen abgezogen werden sollen? Haben Sie eine konkrete Begründung warum man weiterhin eine korrupte afghanische Regierung stützen soll, die zu dem auch noch Wahlfälschung bei der Präsidentenwahl im August betrieben hat? Wie will man den Menschen jetzt, nachdem man es in den letzten Jahren versäumt hatte ihnen eine Perspektive zum Drogenanbau zu geben, die Zukunft sichern? Sicher nicht in dem man weiterhin nur mit Waffen vor ihnen Patrouille läuft, sondern durch massive Aufbaumaßnahmen, im zivilen Bereich.

Ich bedanke mich im Voraus für eine Antwort.

Antwort von Angelika Krüger-Leißner
bisher keineEmpfehlungen
16.02.2010
Sehr geehrter Herr ,

zunächst einmal möchte ich mich für das von Ihnen getroffene Statement und die Fragen bedanken und gerne dazu Stellung nehmen.

Um die Grundlage für das Ende des deutschen Engagements in Afghanistan zu schaffen hat die SPD ein Konzept von zehn Schritten erarbeitet. Dieses sieht eine Bündelung und Intensivierung der Anstrengungen in den Bereichen Sicherheit, Wiederaufbau, Gute Regierungsführung und Versöhnung vor. Die Kernpunkte des SPD-Konzeptes sind daher:

. Stärkung der afghanischen Armee und Polizei durch Erhöhung des Kontingents an Ausbildern und finanziellen Mitteln.

. Verbesserung der ländlichen Infrastruktur und Entwicklung alternativer Einkommensmöglichkeiten für die Landbevölkerung sowie der Aufbau einer zivilen "Task Force" für Wiederaufbau, Reform der Verwaltung und Ausbau der Justiz.

. Durchführung entschlossener Schritte der afghanischen Regierung beim Grundrechtsschutz, bei Bekämpfung von Korruption, Misswirtschaft und organisierter Drogenkriminalität. Die internationale Gemeinschaft muss stärker als bisher darauf drängen, dass korrupte Elemente aus ihren Ämtern entfernt werden. Dazu muss unsere Hilfe wo nötig an strenge Konditionalität gebunden werden.

. Ein internationaler Reintegrationsfond soll durch Dialog und Angebote Mitläufern der Taliban eine Rückkehr in afghanische Gesellschaft ermöglichen.

Dieses Maßnahmenpaket schafft die Voraussetzung die Forderung der afghanischen Regierung zu erfüllen, wonach bis zum Jahr 2015 alle notwendigen bewaffneten Einsätze durch die afghanischen Streitkräfte selbst bewältigt werden. Dies bedeutet, dass der Einsatz der deutschen Bundeswehr in einem Korridor zwischen 2013 bis 2015 abgeschlossen werden kann und soll.

Sehr geehrter Herr , ich hoffe Ihre Fragen zufriedenstellend beantwortet zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Krüger-Leißner
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Angelika Krüger-Leißner
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.