Angelika Beer (GRÜNE)
Abgeordnete EU-Parlament 2004-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Angelika Beer
Jahrgang
1957
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalts- und Notargehilfin, Arzthelferin
Ausgeübte Tätigkeit
MdEP
Wohnort
-
Bundesland
Schleswig-Holstein
Bundeslistenplatz
5, über Liste eingezogen
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(...) Grundsätzlich bleibt die Forderung nach möglichst hoher Transparenz und politischer Kontrolle über Forschungsanlagen, die auch militärische Forschung betreiben, ein wichtiges Ziel Grüner Abrüstungspolitik. Durch mehr Transparenz könnte nicht zuletzt Verschwörungstheorien der Boden entzogen werden. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Internationales
07.05.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Beer,

zwei Gründe lassen mich hoffen, dass Sie mir Auskunft geben können, was von deutschen Politikern auf europäischer Ebene in Sachen Tierschutz geleistet wird:
1. Ihr Austritt aus der Partei der "Grünen" und
2. als Vertreterin des Bundeslandes Schleswig-Holstein.
Ich möchte jetzt einmal konkret wissen, warum auf europäischer Politebene die katholischen Länder wie z.B. Spanien nicht dazu gezwungen werden können, endlich einmal Achtung vor den Tieren zu haben.
All die grausamen Zustände in den südlichen Ländern Europas sind einfach nicht mehr hinzunehmen.
Meine Stimme bei der Europawahl erhält nur die Person, die sich mit diesen tierverachtenden Ländern auseinandersetzt und sich bemüht, eine Änderung zu bewirken.
MfG
Antwort von Angelika Beer
2Empfehlungen
20.05.2009
Angelika Beer
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage zum europäischen Tierschutz.
Meine Fraktion Die Grünen/EFA hat sich in der zu Ende gehenden Legislaturperiode grundsätzlich dafür eingesetzt, dass die Tierschutzstandards auf EU-Ebene angehoben werden – denn bisher sind sie noch unzureichend geregelt.
Die EU Vorschriften zum Tierschutz sehen vor, dass die Mitgliedstaaten die Möglichkeit haben, auf nationaler Ebene höhere Standards durchzusetzen. Da wir auf EU-Ebene leider noch nicht immer einen wünschenswerten Standard erreichen, fordert unsere Fraktion die nationalen Regierungen dazu auf, vorbildliche Tierschutzstandards umzusetzen.

Ich selbst werde mit dem Ende dieser Legislatur aus dem Europaparlament ausscheiden.

Mit freundlichen Grüße,
Angelika Beer
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Frage zum Thema Internationales
14.06.2009
Von:
Goy

Sehr geehrte Frau Beer,

wie ich der Jerusalem Post entnommen habe, hat sich Javier Solana, seines Zeichens Generalsekretär des Rates der Europäischen Union und Hoher Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) sowie Generalsekretär der Westeuropäischen Union, am heutigen Tage mit Hajj Hassan von der Hisbollah getroffen. Mich würde interessieren, warum die EU bis heute es nicht geschafft hat, die Hisbollah als das was sie ist, nämlich eine Terrororganisation, einzustufen und auf die Terrorliste zu setzen. Weiterhin interessiert mich, warum die EU mit einer solchen Terrororganisation diplomatische Verbindungen aufnimmt und sie damit legitimiert.

Für eine Antwort bin ich dankbar.
Mit freundlichem Gruß
Goy
Antwort von Angelika Beer
bisher keineEmpfehlungen
18.06.2009
Angelika Beer
Sehr geehrter Herr Goy,

vielen Dank für Ihre Frage zum Status der Hisbollah in der europäischen Außenpolitik. Nach den Wahlen im Libanon, in denen die Hisbollah eine Niederlage hinnehmen musste, haben sich die Kräfteverhältnisse im Land verändert. Die Anerkennung des Wahlsieges der pro-westlichen Koalition und der Verzicht auf Provokationen auf Seiten der Gewinner war ein wichtiges Signal für die Stabilität im Land. Die Hisbollah ist ein bedeutender Teil der libanesischen Gesellschaft. Sie aus dem Dialog der EU mit dem Libanon auszuschließen, wäre ein fataler Fehler: Die Krisensituation im Nahen Osten lässt sich nur lösen, wenn man mit allen Beteiligten spricht. Aus dem Friedensprozess darf kein Teil der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Angelika Beer
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