Angela Westfehling (FDP)
Kandidatin Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angela Westfehling
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
MBA
Ausgeübte Tätigkeit
selbstständige Unternehmerin
Wohnort
-
Wahlkreis
Hamburg - Mitte , Listenplatz 4, Stimmen (Wahlkreis): 662, 0,7%
Landeslistenplatz
keinen
(...) 1. Eine der schlimmsten Hinterlassenschaften des Vor-Vorgänger-Senats (Rot/Grün) ist der Verkauf der HEW unter völliger Aufgabe jeglicher Einflussmöglichkeit. Ein staatliches Monopol ist an einen privaten Oligopolisten übergegangen. (...)
 
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www.angela-westfehling.de
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
12.02.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Westfehling,

was konkret wollen Sie kurz- und mittelfristig tun, um das bestehende ÖPNV-Netz zu optimieren? Wenn man Hamburg mit vergleichbaren Städten vergleicht, so fällt auf, dass hier - mit wenigen Ausnahmen - eher das bestehende, historische und lückenhafte U-Bahn-Netz verwaltet wird als dass es konsequent ausgebaut wird und dass bestimmte Stadtteile sehr schlecht an das U- und S-Bahn-Netz angebunden sind. München z.B. hat innerhalb der letzten 35 Jahre ein fantastisches U- und S-Bahn-Netz gebaut, von dem wir hier wirklich nur träumen können - und dort wird konsequent weiter gebaut. Woran liegt es, dass eine finanziell eher klamme Stadt wie München das finanziell hinbekommt, im reichen Hamburg aber immer ewig diskutiert und verschoben wird? Wäre es im Sinne einer verantwortlichen Klimaschutzpolitik nicht auch in Hamburg konsequent hier endlich richtig in den Netzausbau, also in die Zukunft zu investieren statt immer nur herumzudoktern und zu verzögern? Im Falle eines Wahlsieges Ihrer Partei: Wann gibt es dafür endlich einen richtigen Masterplan?

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Antwort von Angela Westfehling
4Empfehlungen
13.02.2008
Angela Westfehling
Sehr geehrter Herr ,

wenn ich selber könnte wie ich wollte hätten wir ein modernes U- und S-Bahnnetz und ich gebe Ihnen recht, es könnte viel besser sein. Wir können Hamburg auch nicht mit München vergleichen, da Hamburg ein Stadtstaat ist. Leider ist es immer versäumt worden in Hamburg über die Stadtgrenzen hinaus mit den angrenzenden Ländern zusammen das ÖPNV- Netz zu erweitern.

Wir von der FDP wollen direkt nach der Wahl eine Bestandsaufnahme durchführen und das Netz nicht nach Prestigeobjekten erweitern, sondern uns an die Realität halten und dort erweitern, wo jetzt schon die XXL Busse fahren und das unter der Einbeziehung von Niedersachsen und Schleswig Holstein.

Mit freundlichen Grüßen

Angela Westfehling
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Frage zum Thema Gesundheit / Verbraucherschutz
12.02.2008
Von:
Tom

Nochmals zum Thema Rauchen aus der anderen Perspektive:

Ihre Partei wirbt mit dem Slogan "Freie Wahl für Gäste und Wirte".

Als Nichtraucher muß ich feststellen, daß ich erst jetzt, NACH Erlass des Rauchverbotes, tatsächlich eine Wahl habe, nämlich meine rauchenden Freunde nach draußen bzw. in den Raucherraum zu begleiten oder auf ihre Rückkehr zu warten.
Welche Wahl wollen Sie mit Ihren Vorschlägen mir als nichtrauchendem Gast denn anbieten? Eine bestimmte Lokalität gar nicht erst zu besuchen und zuhause zu bleiben ist auch für die Raucher eine Alternative, ergo ein Nullsummenspiel.

Welche Wahlmöglichkeiten enthält Ihr Konzept für die Nichtraucher?
Antwort von Angela Westfehling
6Empfehlungen
13.02.2008
Angela Westfehling
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre Frage und möchte nochmals darauf hinweisen, das auch wir den Nichtraucher respektieren und wir nicht das Nichtraucherschutzgesetz als ganzes Abschaffen wollen. Uns geht es hier um kleine Einraumkneipen, wo die Wirte meist selber Raucher sind und 90% der Gäste rauchen. Diese Wirte gehen in die Insolvenz und das sind viele in Hamburg. In Niedersachsen verbuchen die Wirte Umsatzeinbussen von bis zu 50 %.

Meiner Meinung nach sollten die Wirte der Einraumkneipen selber entscheiden dürfen, ob sie Raucher - oder Nichtraucherkneipe sind. Alles Andere regelt der Markt.

Mit freundlichen Grüßen

Angela Westfehling
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
18.02.2008
Von:

Hallo Frau Westfehling,

gibt es eine Möglichkeit für Verkehrsberuhigung in meiner Straße, Chateauneufstrasse in Hamm? Es ist eien Einbahnstrasse vom Hammer Steindamm bis zum Perthesweg. Dort wäre eine 30ziger Zone angebracht.
Ich fühle mich von den Autofahrern doch sehr belästigt.

Vielen Dank
Antwort von Angela Westfehling
4Empfehlungen
19.02.2008
Angela Westfehling
Sehr geehrter Frau ,

ich kenne die Chateauneufstrasse sehr gut und denke auch, das dort etwas geschehen muss. Eine Verkehrsberuhigung (30er Zone) wäre hier angebracht..

Mit freundlichen Grüßen

Angela Westfehling
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Frage zum Thema Soziales
22.02.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Westfehling,

als freiberufliche Dozentin an Pflegeschulen bin ich an der Ausbildung und Umschulung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern beteiligt.

Bisher wurden die Umschulungen in diesem Bereich von der Bundesagentur für Arbeit gefördert. Mit Änderung der Ausbildungsverordnung ist die finanzielle Förderung des dritten Ausbildungsjahres nun nicht mehr gewährleistet, sodass es nach den nun auslaufenden Kursen wahrscheinlich keine weiteren Umschulungen mehr geben wird.

Demgegenüber steht ein stetig wachsender Bedarf nach qualifizierten Altenpflegerinnen und Altenpflegern. An den Umschulungen nehmen überwiegend Frauen teil, die über lebenspraktische Erfahrungen verfügen, wobei auch zahlreiche Migrantinnen eine lebenssichernde Existenzgrundlage finden.

Die hierfür zuständige Behörde scheint nicht in der Lage zu sein, auf die Situation zu reagieren und die Verantwortlichen erkennen die Lage vielleicht nicht.

Außer den Menschen, die eine Ausbildung/Umschulung in diesem Bereich anstreben sind auch festangestellte und freiberuflich tätige Lehrer und Lehrerinnen hiervon betroffen.

Was können Sie, bzw. Ihre Partei tun, um weitere Umschulungsmaßnahmen in diesem Bereich zu ermöglichen?
Gäbe es in Hamburg eventuell die Möglichkeit, das dritte Ausbildungsjahr anderweitig zu finanzieren?

Ich danke Ihnen im voraus für Ihre Antwort und wünsche Ihnen ein erfolgreiches Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Angela Westfehling
4Empfehlungen
23.02.2008
Angela Westfehling
Sehr geehrte Frau ,

ich kann Ihnen nur beipflichten, das auf diesem Gebiet etwas getan werden muss. Es müssen Mittel und Wege geschaffen werden, damit die Qualifizierung und Ausbildung gefördert werden kann, vor allem den Menschen die Möglichkeit und Perspektive gegeben wird und ich finde es gut das Sie sich dafür engagieren.

Zum besseren Verstehen zitiere ich aus unserem Wahlprogramm :

.....in den meisten Fällen lassen sich Lösungen weit abseits von staatlichen Eingriffen finden. Hamburg hat eine Stiftertradition, welche in Deutschland einmalig ist. Ohne die vielfältigen Stiftungen, die sich von der Altenfürsorge bis zur Förderung der bildenden Künste, von der Stadtverschönerung bis zur Sportunterstützung, von der Politikvermittlung bis zur Juristenausbildung und in vielen anderen wichtigen Bereichen engagieren, könnte das Gemeinwesen nicht bestehen.

Die FDP Hamburg will ein Bündnis mit allen eingehen, die nicht auf den Staat warten, sondern selbst aktiv werden und hierfür zu Recht von der Stadt angemessene Rahmenbedingungen erwarten. Dort, wo die Voraussetzungen für privates Engagement fehlen, will die FDP Hamburg aktiv werden.

Gerne können Sie auch mit mir persönlich darüber sprechen. Rufen Sie mich an unter 0171 9328205 oder besuchen Sie mich z.B. heute am 23.02. um 15.00 Uhr zum Bürgertreff, Am Elisabethgehölz 14 in Hamm.

Mit freundlichen Grüßen



Angela Westfehling
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