Anette Hübinger (CDU)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Anette Hübinger
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Juristin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Saarbrücken
Landeslistenplatz
3, über Liste eingezogen, Saarland
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(...) Ich halte eine solche Maßnahme auch für nicht gerechtfertigt, da dann auch andere Faktoren der Lebensführung eines Studenten ins BAföG einbezogen werden müssten. So sind beispielsweise die Lebenshaltungskosten in kleineren bis mittleren Städten geringer als in den Ballungszentren. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
10.06.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Hübinger,

das Abitur nach 12 Jahren sollte ein früheres Schulaustrittsalter bewirken.

Wäre es nicht geschickter gewesen, die Kinder einfach mit 5 Jahren statt mit 6 Jahren in die erste Klasse einzuschulen? In vielen Ländern der EU (z.B. Niederlande) ist dies der Standard.

Hätte man damit nicht dasselbe Ziel erreicht ohne die Kinder unter erhöhten Druck zu setzen? Was spricht gegen eine Einschulung mit 5 Jahren?

Vielen Dank für Ihre Antwort!
Antwort von Anette Hübinger
bisher keineEmpfehlungen
03.07.2009
Anette Hübinger
Sehr geehrter Herr ,

das Abitur nach 12 Jahren hat ein früheres Schulaustrittsalter bewirkt und dies ist – gerade im internationalen Vergleich – auch sinnvoll.

Der Stress, den Sie ansprechen, resultiert in meinen Augen nicht grundsätzlich aus dem Abitur nach 12 Jahren, sondern aus der Tatsache, dass bei der Umstellung oft die "alten" Lehrpläne nicht angepasst wurden und dies hatte natürlich eine höhere Arbeitsbelastung für die Schüler zur Folge. Dieses Manko ist erkannt und es werden von Seiten der Bundesländer Änderungen vorgenommen.

In Bundesländern wie Thüringen und Sachsen, in denen die Schüler seit jeher ein Abitur nach 12 Jahren machen, zeigt sich auch, dass das Abitur mit 12 Jahren funktioniert und kein unverhältnismäßiger Stress bei den Schülern zu attestieren ist. Auch sind die PISA-Ergebnisse dieser beiden Länder sehr gut.

Ob eine Einschulung mit fünf Jahren der bessere Weg wäre, ist mehr als umstritten. In dieser Hinsicht warnen diverse Stimmen davor, dass viele Kinder mit fünf Jahren noch nicht für den Schuleintritt bereit sind. ich bin der Meinung, dass nicht die Allgemeinheit der Kinder schon mit fünf Jahren eingeschult werden sollte. Einzelne Kinder sind dazu sicherlich in der Lage und dann ist es auch sinnvoll. In diesen Fälle ist eine frühere Einschulung aber auch heute schon möglich. Ein Vergleich mit unseren europäischen Nachbarn ist in dieser Frage nicht zielführend, da sich die Schulsysteme in vielerlei Hinsicht unterscheiden.

Mit freundlichen Grüßen
Anette Hübinger MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
02.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Hübinger,

in einer Leserzuschrift an die Süddeutsche zum Thema "Dienstwagenaffäre" von Frau Schmidt wird behauptet, unsere Bundeskanzlerin habe für eine Reise von Südtirol nach Sylt, um dort ihr neues Buch zu signieren, die Flugbereitschaft in Anspruch genommen. Kennen und billigen Sie diesen Vorgang und ist Ihnen bekannt, ob es hierzu von irgendeinem Abgeordneten eine Anfrage gibt oder geben wird, um die private Nutzung der Flugbereitschaft zu monieren?

Vielen Dank
Antwort von Anette Hübinger
bisher keineEmpfehlungen
07.08.2009
Anette Hübinger
Sehr geehrter ,

der Termin in Sylt war kein Privattermin, sondern ein Parteitermin. Dementsprechend hat auch die CDU den Hubschrauberflug bezahlt. Aus meiner Sicht sehr bedauerlich, dass im Internet diesbezüglich Unwahrheiten kursieren.

Mit freundlichen Grüßen
Anette Hübinger, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
03.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Hübinger,
wie stehen sie zu den Anschuldigungen gegen Frau Dr. Merkel in de Schweizer Zeitung:

SM- Schweiz-Magazin vom 13.04.2009

" Deutsche Kanzlerin ein Stasi-Spitzel?"

In diesem Artikel wird mehr oder weniger Behauptet, das Frau Merkel in der DDR als Stasispitzel gegen Hernn Havermann tätig war.
Ihr Mitarbeitername war < Im Erika>.
Sollten diese Anschuldigungen nicht der Wahrheit entsprechen, bitte ich Sie dies Richtig zustellen. Ich gehe natürlich davon aus, das dieser Artikel nicht richtig ist.

Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus

Mfg
Antwort von Anette Hübinger
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07.08.2009
Anette Hübinger
Sehr geehrter Herr ,

der Artikel im Schweizer SM-Magazin und die Wortmeldungen in Internetforen, in welchen diese Meldung diskutiert wird, machen der besten Verschwörungstheorie Konkurrenz.

Unsere Bundeskanzlerin hat sich schon des Öfteren zur Ihrer DDR-Vergangenheit geäußert. Zu einem Anwerbungsversuch der Stasi sagte Frau Dr. Merkel in diesem Jahr in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger": "Ich habe dann sehr schnell gesagt, dass das für mich nichts ist, weil ich den Mund nicht halten könne und so etwas immer meinen Freunden erzähle. […] Und damit war die Sache durchbrochen. Denn das Schweigen war die Grundvoraussetzung dafür, dass man geeignet war."

Ich habe keine Veranlassung an Ihren Worten zu zweifeln.

Frau Dr. Merkel war vor 1989 weder Mitglied einer Partei noch im engeren Sinne politisch aktiv. Sie hat lediglich während ihrer Arbeit an der Akademie der Wissenschaften in Leipzig in der dortigen FDJ-Gruppe für einige Zeit das Amt einer Kultursekretärin wahrgenommen.

Mit freundlichen Grüßen
Anette Hübinger, MdB
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