Andreas Steppuhn (SPD)
Kandidat Sachsen-Anhalt 2011
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Grunddaten
Andreas Steppuhn
Jahrgang
1962
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Quedlinburg , Stimmen (Wahlkreis): 5.001, 20,1%
Landeslistenplatz
6, über Liste eingezogen
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(...) Mir ist bekannt, dass zurzeit Verhandlungen zwischen der AOK-Ost und den Verbänden der akademischen Sprachtherapeuten stattfinden. (...) In die Verhandlungen zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern kann von außen nicht eingegriffen werden. (...)
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Frage zum Thema Gesundheit
13.02.2011
Von:
Uwe

Hallo Herr Steppuhn,

In Frühjahr 2011 wird in Thale die neue Therme eröffnen.

Der Planer der Therme Herr Uwe aus Stuttgart geht von täglich 500 Gästen aus, um die Therme wirtschaftlich betreiben zu können.

Haben wir in den nächsten Jahren nicht das gleiche Problem wie das Kurzentrum Bad Suderode ?

MfG U.
Antwort von Andreas Steppuhn
1Empfehlung
13.02.2011
Sehr geehrter Herr ,

grundsaetzlich ist es immer eine Herausforderung derartige Einrichtungen langfristig wirtschaftlich zum Erfolg zu führen.

Viele Beispiele zeigen, das aber immer wieder Zuschüsse notwendig sind. Insbesondere für Investitionen.

Problematisch ist in diesem Fall auch die räumliche Nähe zu anderen Bädern in der Region. Da das Bad in Thale in Teilbereichen auch mit Bad Suderode bei Angeboten konkurriert macht die Sache nicht einfacher.

Was mich aber stört, ist das der Wirtschaftsminister unseres Landes Herr Dr.Haseloff bei seiner Förderpolitik nicht nachvollziehbar und gesamtplanerisch verfährt.

Auf der einen Seite Thale fördert, und gleichzeitig Bad Suderode den Geldhahn zudrehen.

Da ist einiges zu hinterfragen.

In diesem Zusammenhang verweise ich auch auch auf eine noch unbeantwortete Anfrage der SPD Landtagsabgeordneten Nadine Hampel.

Beste Gruesse

Andreas Steppuhn
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Frage zum Thema Wirtschaft
09.03.2011
Von:

Fragen der Landesgruppe Sachsen-Anhalt des dbs (Deutscher Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten)

Sehr geehrter Herr Steppuhn,

was tun Sie als Politiker in Sachsen-Anhalt, dass die Vergütung für Sprachtherapie in Sachsen-Anhalt nach 20 Jahren endlich dem Durchschnittswert der Westbundesländer angeglichen wird? Unsere Existenzen in Sachsen-Anhalt sind ernsthaft bedroht!
1.Den Arbeitgebern ist es nicht möglich, ein angemessenes Gehalt für akademische Sprachtherapeuten zu zahlen.
2.Die Nebenkosten sind in den letzten Jahren gestiegen und befinden sich nun auf oder über Westniveau.
3.Die Kosten für Weiterbildungen, Diagnostikmaterialien, Fahrtkosten etc. sind in allen Bundesländern gleich hoch.
4.Diese extrem hohen Praxiskosten sind nur durch viele Behandlungen zu finanzieren. Um die Wirtschaftlichkeit in den Praxen zu gewährleisten, müssen die Sprachtherapeuten mindestens 10 Patienten pro Tag (d.h. 10h Therapie) behandeln.
5.Dies führen zu einem hohen Krankenstand von Sprachtherapeuten.

Uns dbs-Mitgliedern in Sachsen-Anhalt ist sehr wohl klar, dass die Praxen im Westen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben wie wir. In Gesprächen wird aber immer wieder deutlich, dass nur einige Personen darüber genaue Kenntnis verfügen, wie wenig wir für eine Therapieeinheit erhalten. Genau AOK OST: 25,76€ für 45 Minuten Therapie (inbegriffen Vor-und Nachbereitungszeit von 15 Minuten). Dieser "Stundenlohn" kann einer akademischen Ausbildung nicht gerecht werden, zumal hiervon noch alle Kosten für die Praxis abgehen. Wie viel in € ist es der Gesellschaft, der Politik wert, das Sprechen, das Lesen, das Schreiben?

Wir möchten mehr Transparenz für unsere Situation in der breiten Öffentlichkeit. Die Inflation wird weiter voranschreiten, das bedeutet für uns in Zukunft 30h Therapie pro Tag?

Herr Steppuhn, mit welchen Mitteln können Sie uns helfen?

Ich bedanke mich im Voraus herzlich für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

(Praxisinhaberin)
Antwort von Andreas Steppuhn
bisher keineEmpfehlungen
16.03.2011
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zur Vergütung der akademischen Sprachtherapeuten in Sachsen-Anhalt. Ich kann Ihr Anliegen sehr gut nachvollziehen. Auch ich setze mich seit vielen Jahren für gleiche Bedingungen in Ost- und Westdeutschland ein. Es darf auf Dauer keine Ungleichbehandlung geben. Die Leistungserbringer im Osten Deutschlands sollten die gleichen Honorare wie in den westlichen Bundesländern bekommen.

Mir ist bekannt, dass zurzeit Verhandlungen zwischen der AOK-Ost und den Verbänden der akademischen Sprachtherapeuten stattfinden. Die AOK sind als Ortskrankenkassen organisiert, eine bundeseinheitliche Lösung ist, anders als bei den Ersatzkassen, nicht ohne weiteres möglich. In die Verhandlungen zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern kann von außen nicht eingegriffen werden. Es bleibt zum jetzigen Zeitpunkt also nur das Verhandlungsergebnis abzuwarten.

Sobald das Verhandlungsergebnis bekannt ist, biete ich Ihnen an, für ein Gespräch zu diesem Thema zur Verfügung zu stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Steppuhn
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