Andreas Schönberger (PBC)
Kandidat Europawahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Andreas Schönberger
Jahrgang
1968
Berufliche Qualifikation
Krankenpfleger
Ausgeübte Tätigkeit
Ambulante Pflege/Sozialstation
Wohnort
-
Bundesland
Baden-Württemberg
Bundeslistenplatz
9
(...) Die PBC ist durchaus nicht nur "gegen etwas" sondern sie hat Konzepte zu verschiedenen Themen entwickelt, so zum Beispiel auch zum Erziehungsgehalt. Europapolitisch treten wir für ein Europa der freien Völker ein. Die europäischen Staaten sollen freundschaftlich in einem Staatenbund verbunden sein, wie dies im ursprünglichen Konzept einer "Europäischen Gemeinschaft" (EG) vorgesehen war. (...)
 
Persönliche Website
www.strohgaeu.pbc.de
Fragen an Andreas Schönberger
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Datenschutz und politische Teilhabe
28.04.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Schönberger,

das Wahlrecht für die Wahl zum Europäischen Parlament ist zwar auch nach dem Direktwahlakt weiterhin weitgehend Sache der Mitgliedsstaaten. Trotzdem denke ich, daß diese Frage hierhin gehört.

In vielen Bundesländern haben die Bürger inzwischen bei den Wahlen zu den kommunalen Gremien und den Landtagen die Möglichkeit, nicht nur starre Listen anzukreuzen, sondern weitergehenden Einfluß auf die Zusammensetzung des Gremiums zu nehmen. Bei den Wahlen zum (Bundestag und) Europäischen Parlament gibt es diese Möglichkeit nicht.

Wie stehen Sie dazu, solche Elemente einzuführen, also zum Beispiel Mehrmandatswahlkreise mit beliebiger Stimmenverteilung? Da es hier eh keine Direktmandate gibt, wäre auch Kumulieren und Panaschieren auf Landeslisten eine Option.

Denken Sie, daß solch ein stärkerer Einfluß zu einer größeren Identifikation der Wähler mit dem Parlament führen würde? Wäre das ein geeignetes Mittel um dem Vorwurf (!) des Parteienfilzes zu begegnen? Wie stehen Sie allgemein zu solchen Wahlrechtselementen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Andreas Schönberger
4Empfehlungen
29.04.2009
Andreas Schönberger
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage und Ihr Interesse.
Bei einer Reform des Wahlrechtes zum Europäischen Parlament stehen für mich zunächst zwei Schwerpunkte im Vordergrund:

1.) Vereinheitlichung des Wahlrechtes, z.B. einheitliches Verhältniswahlrecht mit einheitlicher Sperrklausel im gesamten Wahlgebiet, wobei die Klausel natürlich in jedem Land separat zur Geltung gebracht werden soll, d.h. wer in einem Mitgliedsstaat die Sperrklausel überwindet, zieht ins Parlament ein.

2.) Gleiches Stimmgewicht für jede Wählerstimme, d.h. es darf nicht länger so sein, dass eine in Luxemburg abgegebene Wählerstimme ein elfmal höheres Stimmgewicht hat als die eines deutschen Wählers.

Kumulieren, Panaschieren und Mehrmandatswahlkreise halte ich zwar im Kommunalwahlrecht, wo die Bürger mehrere Kandidaten persönlich kennen, für sehr sinnvoll, im Europawahlrecht jedoch nicht für ein vordringliches Reformziel, da hier eben doch eher politische Programme gewählt werden und die Persönlichkeitswahl etwas zurücksteht.

Herzliche Grüsse nach Karlsruhe,
Andreas Schönberger
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Datenschutz und politische Teilhabe
05.05.2009
Von:

Warum ist die PBC nicht im "wahl-o-mat" zur Europawahl 2009 unter www.euprofiler.eu berücksichtigt ?

Kann das noch nachgeholt werden ? Oder eine Stellungnahme der PBC zu den 30 Fragen veröffentlicht werden ?

Vielen Dank.
Antwort von Andreas Schönberger
5Empfehlungen
06.05.2009
Andreas Schönberger
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage und Ihr Interesse am politischen Programm der PBC.

Auch ich bedauere es, dass die PBC bei euprofiler.eu nicht gelistet ist. Leider haben wir darauf keinen Einfluss. Grundsätzlich ist es zu begrüssen, dass bei euprofiler neben den etablierten Parteien auch kleinere Parteien berücksichtigt sind. Es ist aber nicht einsichtig, warum die PBC keine Berücksichtigung findet. Die Wahlaussichten der PBC sind gewiss nicht schlechter als etwa die der DVU oder der REPs.

Sie können Sich aber dennoch im Internet ausführlich über unsere politischen Ziele informieren. Das Grundsatzprogramm, die europapolitischen Leitlinien und die Europa-Resolution der PBC finden Sie auf der Homepage der PBC unter www.pbc.de .
Einiges finden Sie auch hier in meinem Kandidatenprofil bei kandidatenwatch unter dem Menüpunkt "Politische Ziele".

Aber natürlich können Sie Ihre Fragen auch gerne hier an mich stellen. Ich antworte Ihnen gerne.

Mit freundlichen Grüssen,
Andreas Schönberger.
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Frage zum Thema Bildung, Kultur, Forschung und Technologie
09.05.2009
Von:

Lieber Herr Schönberger,

warum soll ich als gläubiger Katholik die PBC wählen? Stimmt es, dass die PBC die Katholiken für Antichristlich und Götzendiener hält? Waren Sie schon mal andersweitig politisch aktiv?

Gruß, Pätzold

P.S. Schön, dass sie Kickers-Fan sind, das bin ich auch
Antwort von Andreas Schönberger
1Empfehlung
09.05.2009
Andreas Schönberger
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Frage und Ihr Interesse an der PBC.

Ich denke, es gibt für jeden Christen - unabhängig von seiner Konfession - gute Gründe, PBC zu wählen. Die PBC setzt sich ein für den uneingeschränkten Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Die PBC lehnt die neue EU-Verfassung (EU-Refomvertrag) klar ab und zeigt Alternativen zu diesem intransparenten Vertragswerk auf. Das ist gerade jetzt bei der Europawahl sehr wichtig und unterscheidet uns klar zum Beispiel von CDU und CSU. Die PBC lehnt alle Versuche ab, Ehe und Familie anzutasten und sie möchte die wichtigste Arbeit für unsere Gesellschaft - die Erziehung der nachwachsenden Generation - durch Einführung eines Erziehungsgehaltes aufwerten. Weitere Gründe, warum es gerade für Sie als Christ sinnvoll ist, PBC zu wählen finden Sie hier auf meiner Seite bei kandidatenwatch unter dem Menüpunkt "Politische Ziele".

Es stimmt nicht, dass die PBC Katholiken für antichristlich oder götzendienerisch hält. Mit Dr. Norbert Höhl hatte die PBC bereits zeitweise einen katholischen Generalsekretär. In der PBC finden sich Bürger aus allen gesellschaftlichen Schichten und christlichen Konfessionen zusammen, die aus Liebe und Gehorsam Gott gegenüber für ihre Mitmenschen politische Verantwortung übernehmen wollen. Es ist auch nicht Aufgabe der PBC als einer politischen Partei, ein Urteil über bestimmte Konfessionen zu fällen, sondern sich um die Lösung politischer Probleme zu bemühen.

Ich habe bei der Kommunalwahl 2004 auf der Liste der ödp für das Regionalparlament der Region Stuttgart kandidiert - allerdings ohne selbst ödp-Mitglied gewesen zu sein. Seit 2007 bin ich Mitglied der PBC.

Ich hoffe, Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und grüsse Sie recht freundlich.
Andreas Schönberger.
Ergänzung vom 11.05.2009
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Frage und Ihr Interesse an der PBC.

Ich denke, es gibt für jeden Christen - unabhängig von seiner Konfession - gute Gründe, PBC zu wählen. Die PBC setzt sich ein für den uneingeschränkten Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Die PBC lehnt die neue EU-Verfassung (EU-Refomvertrag) klar ab und zeigt Alternativen zu diesem intransparenten Vertragswerk auf. Das ist gerade jetzt bei der Europawahl sehr wichtig und unterscheidet uns klar zum Beispiel von CDU und CSU. Die PBC lehnt alle Versuche ab, Ehe und Familie anzutasten und sie möchte die wichtigste Arbeit für unsere Gesellschaft - die Erziehung der nachwachsenden Generation - durch Einführung eines Erziehungsgehaltes aufwerten. Weitere Gründe, warum es gerade für Sie als Christ sinnvoll ist, PBC zu wählen finden Sie hier auf meiner Seite bei kandidatenwatch unter dem Menüpunkt "Politische Ziele".

Es stimmt nicht, dass die PBC Katholiken für antichristlich oder götzendienerisch hält. Mit Dr. Norbert Höhl hatte die PBC bereits zeitweise einen katholischen Generalsekretär. In der PBC finden sich Bürger aus allen gesellschaftlichen Schichten und christlichen Konfessionen zusammen, die aus Liebe und Gehorsam Gott gegenüber für ihre Mitmenschen politische Verantwortung übernehmen wollen. Es ist auch nicht Aufgabe der PBC als einer politischen Partei, ein Urteil über bestimmte Konfessionen zu fällen, sondern sich um die Lösung politischer Probleme zu bemühen.

Ich habe bei der Kommunalwahl 2004 auf der Liste der ödp für das Regionalparlament der Region Stuttgart kandidiert - allerdings ohne selbst ödp-Mitglied gewesen zu sein. Seit 2007 bin ich Mitglied der PBC.

Ich hoffe, Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und grüsse Sie recht freundlich.
Andreas Schönberger.
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Frage zum Thema EU-Erweiterung
12.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Schönberger,

da Sie offenbar bei der PBC der einzige Kandidat sind, der innerhalb dieses Forums Fragen beantwortet (wobei ich mich schon frage, weshalb die anderen PBC-Kandidaten hier dann überhaupt haben listen lassen), stelle ich die bereits an Herrn Heinzmann gestellte Frage nun Ihnen:

Wie kommt es, dass Herr Gaßmann, nachdem er ursprünglich Spitzenkandidat der PBC war, nun nicht mehr zur Verfügung steht und stattdessen Herr Heinzmann die Liste anführt?

Sehen Sie die anderen PBC-Kandidaten als genauso kompetent an wie Herrn Gaßmann? Sind die Forderungen von Herrn Gaßmann und die der PBC identisch?

Die PBC spricht sich gegen den Vertrag von Lissabon aus. Was aber sind die konkreten Alternativen? (Hintergrund: ich sehe bei der PBC häufig nur die Tendenz gegen etwas zu sein, und neben dem vorhandenen missionarischen Ansatz zu wenig politisches Profil im Sinne von Handlungskonzepten).

Über eine Beantwortung freue ich mich.
Antwort von Andreas Schönberger
6Empfehlungen
12.05.2009
Andreas Schönberger
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Interesse an der PBC und Ihre Frage, auf die ich gerne eingehen werde. Es ist übrigens nicht so, dass die PBC-Kandidaten "sich haben listen lassen", sondern es wurde von Kandidatenwatch automatisch ein Profil für sämtliche Kandidaten aller kandidierenden Parteien angelegt.

Dr. Lothar Gassmann wurde beim PBC-Bundesparteitag am 01.11.2008 auf Listenplatz 1 der PBC-Europaliste gewählt. Er hat dann selbst bereits einige Tage später seine Kandidatur aus persönlichen und beruflichen Gründen zurückgezogen. Es gab dafür keine politischen Gründe, auch keine parteipolitischen. Dr. Gassmann ist der PBC weiterhin eng verbunden. So hält er Vorträge auf PBC-Versammlungen und ist Redner auf unseren öffentlichen Kundgebungen, so zum Beispiel bei unserer Demonstration gegen die neue EU-Verfassung (Lissabonner Vertrag) in Karlsruhe am 18.04.2009. Dr. Gassmann war an der Formulierung der Europa-Resolution der PBC maßgeblich beteiligt, sodass man schon sagen kann, dass die politischen Forderungen Dr. Gassmanns mit denen der PBC weitgehend deckungsgleich sind. Er möchte aber als Geistlicher nicht Kandidat einer Partei werden, was ja auch verständlich ist. Gerhard Heinzmann war ursprünglich auf Listenplatz 2 gewählt worden und ist durch den Verzicht Gassmanns automatisch nachgerückt, natürlich im Einvernehmen mit dem Bundeswahlleiter und gemäß der wahlrechtlichen Richtlinien.
Der Schwerpunkt der politischen Tätigkeit Dr. Gassmanns ist die kritische Auseinandersetzung mit der neuen EU-Verfassung. Auf diesem Gebiet ist er ein ausgewiesener Experte.

Die Europa-Kandidaten der PBC haben unterschiedliche politische Schwerpunkte.

Die PBC ist durchaus nicht nur "gegen etwas" sondern sie hat Konzepte zu verschiedenen Themen entwickelt, so zum Beispiel auch zum Erziehungsgehalt. Europapolitisch treten wir für ein Europa der freien Völker ein. Die europäischen Staaten sollen freundschaftlich in einem Staatenbund verbunden sein, wie dies im ursprünglichen Konzept einer "Europäischen Gemeinschaft" (EG) vorgesehen war. Die heutige Entwicklung der EU zu einer eigenen Staatlichkeit (Rechtspersönlichkeit) lehnen wir ab, da die Struktur der EU erhebliche Mängel aufweist (mangelnde demokratische Kontrolle, Kampfeinsätze ohne Einverständnis des EU-Parlamentes, Gewaltenteilung nicht verwirklicht und vieles Andere) und die Bevölkerung hierüber in Volksentscheiden zu befinden hätte. Ich werde auf diese Problematik und auf die von Ihnen erbetenen Lösungsvorschläge auch ausführlich in den Wahlveranstaltungen der PBC in Gärtringen und Korntal eingehen und den Text meines Referates auch hier in mein Profil bei kandidatenwatch einstellen. Grundsätzlich hoffe ich, dass das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil über den EU-Reformvertrag zumindest ein Referendum vor einer möglichen Ratifizierung zwingend vorschreiben wird.

Ich hoffe, Ihre Fragen hinreichend beantwortet zu haben. Andernfalls können Sie gerne nachfragen.

Mit freundlichen Grüssen nach Koblenz,
Ihr Andreas Schönberger.
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Frage zum Thema Umwelt
13.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Schönberger,meine Frage an Sie lautet: Wie stehen Sie zu der Streunerproblematik innerhalb der EU? Unterstützen Sie die Erklärung Nr. 12 die das Ziel hat ein verbindliches gesamteuropäisches Tierschutzgesetz zu schaffen? Mit freundlichen Grüssen
Antwort von Andreas Schönberger
6Empfehlungen
13.05.2009
Andreas Schönberger
Sehr geehrte Frau ,

es ist eine traurige Tatsache, dass in Europa hunderttausende streunende und ausgesetzte Tiere, vor allem Hunde und Katzen, misshandelt, vergiftet und erschlagen werden. So werden zum Beispiel allein in Spanien jährlich 100.000 Hunde getötet!

Auch Tiere sind Geschöpfe Gottes. Wer Tiere quält, schlägt damit ihrem Schöpfer ins Gesicht.

Auch von staatlicher Seite werden in einigen Ländern Massentötungen von streunenden Tieren vorgenommen. Für solche Massentötungen gibt es keine sachliche Notwendigkeit. Ich lehne sie daher ab.
Sinnvolle Lösungsansätze sind hier:
  • staatliche Kastrationsprogramme gegen die Überpolulation
  • Impfpflicht.

Es ist bedauerlich, dass die Erklärung der EU-Politiker Hammerstein, Hutchinson und Parish, die ein verbindliches gesamteuropäisches Tierschutzgesetz zum Ziel hatte, unter den Europaabgeordneten keine Mehrheit fand. Weil Tiere in Straßburg und Brüssel keine "Lobby" haben, dürfen sie uns noch lange nicht gleichgültig sein. Mit dieser unbefriedigenden Situation dürfen wir uns nicht abfinden. Ich trete daher dafür ein, dass in der nächsten Legislaturperiode des Europaparlamentes ein erneuter Anlauf zu einem EU-Tierschutzgesetz genommen wird. In einem solchen Gesetz muss zum Tode führende Tierquälerei mit empfindlichen Strafen geahndet werden. Die PBC steht für eine werteorientierte Politik mit Schöpfungsverantwortung.

Mit freundlichen Grüssen nach Seelbach,
Ihr Andreas Schönberger.
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Ihre Frage an Andreas Schönberger
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