Andreas Rattunde (GRÜNE)
Kandidat Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2006
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Andreas Rattunde
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Lehrer
Ausgeübte Tätigkeit
Grundschullehrer, Schulzooleiter an Thomas-Münzter-Grundschule Schkeuditz
Wohnort
-
Wahlkreis
Bad Dürrenberg - Saalkreis
Ergebnis
4,1%
Landeslistenplatz
-
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Frage zum Thema Gesundheit
17.02.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Rattunde,

Sie haben als Lehrer eine große Verantwortrung. Was sagen sie zu den Vorgängen in der Godulla Siedlung von Bad Dürrenberg und Herrn Saupe, dem seiné Pachtgebühr für die UMTS-Mobilfunkantennen wichtiger ist als die Gesundheit der Bürger , die die Strahlung abbekommen ?

Kennen Sie das Landtags-Wahlprogramm der Grünen in Baden-Würthemberg und deren Ausführungen zum Thema Mobilfunk auf Seite 12 ? Glauben Sie, daß die gesundheitlichen Auswirkungen dort anders sind, als bei Ihnen ?

Einer kann nur Recht haben, wie lautet Ihre Enttscheidung, wofür würden Sie sich im Landtag einsetzen, wenn Sie gewählt werden ?

Mit freundlichen Grüßen

Spaarmann
Für umweltverträglichen Funk
Antwort von Andreas Rattunde
1Empfehlung
20.02.2006
Andreas Rattunde
Sehr geehrter Herr Spaarmann,

die Programmaussage der Baden-Württembergschen Grünen entspricht voll meiner Meinung und ist für mich klare Aufgabenstellung. Es gab im vorigen Jahr schon einmal Kontakt zu einer BI in B.D.,als auf dem Feuerwehrgebäude ein Mast instaliert wurde. Problematisch ist die Geheimhaltung bis zur Installation der Anlagen .Wenn sich Bürger nicht massiv zu Wort melden ,ist es schwer mit den bevorteilten Netzbetreibern einen Kompromiss oder die Veränderung der Anlage zu erreichen.Das erfordert entweder verantwortungsvolle Gemeinderäte oder Vereine wie der Schkeuditzer Verein G.U.T.,der regelmäßig über das Problem berät .Als Kreistagsmitglied im Umweltausschuss habe ich versucht ,bei den Bauämtern die Beantragung derartiger Anlagen zu erfahren,um Wissensvorlauf zu bekommen und die Betroffenen informieren zu können.Diese Anstrengungen werde ich verstärken.Wenn Sie ein Ansprechpartner in der Region B.D.werden oder sein können ,wäre es für die Sache nur gut.Ein Netzwerk entscheidet im Moment alles.Unabhängig von der Wahl sollten wir diesbezüglich in Kontakt bleiben.

Mit freundlichen Grüßen Andreas Rattunde
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Frage zum Thema Umwelt
08.03.2006
Von:
-

Sehr geehrter Herr Rattunde,

ich habe folgende Fragen an Sie:

1. Kennen Sie die Bürgerinitiative gegen Elektrosmog Bad Dürrenberg - Sprecherin Frau Steinmüller; Am Wasserturm 21 A(Tel.: 03462 - 83253) ?

2. Wissen Sie, dass Frau Steinmüller in Bad Dürrenberg über 750 Unterschriften für einen Einwohnerantrag bezüglich Mobilfunk im Spätsommer 2005 gesammelt hat ?

3. Wissen Sie, dass dieser Einwohnerantrag vom Stadtrat von Bad Dürrenberg unter fadenscheinigen Gründen abgelehnt wurde ?

4. Wissen Sie, dass ich als Sprecher der Bürgerinitiative gegen Elektrosmog Halle(Saale) in einer Stadtratssitzung von Bad Dürrenberg Rederecht bezüglich Mobilfunk erhalten habe und auf meine dortigen Fragen noch bis heute auf Antworten warte ?

5. Wie wollen oder können Sie die Bürgerinitiative in Bad Dürrenberg unterstützen ?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Andreas Rattunde
1Empfehlung
09.03.2006
Andreas Rattunde
Sehr geehrter Herr ,

die BI in Bad Dürrenberg kenne ich persönlich noch nicht.Ich habe von den unwürdigen und undemokratischen Verhaltensweisen der Stadtverwaltung und Teilen des Stadtrates in Bezug auf die Mobilfunkanlage gehört.
Nach wie vor bin ich der Meinung ,dass nur durch strengere Baugesetzgebung der Interessenausgleich zwischen Bevölkerung und Mobilfunkbetreibern hergestellt werden kann.Da diese im Moment nicht vorliegt und von B90/Die Grünen auch im Landtag nicht eingebracht werden kann,bleibt nur der Weg mit anwaltlicher Hilfe (!!),tapferen Stadträten und einer guten Öffentlichkeitsarbeit die Thematik anzusprechen um damit Kompromisse mit den Betreibern zu erreichen.
In meiner Eigenschaft als Kreistagsmitglied kann ich versuchen ,die Landkreisverwaltung zu sensibilisieren, damit sie in ihrer Stellungnahme zum Bauantrag evtl.Einfluss nehmen kann.Die eigentliche Verantwortung liegt bei den lokalen politischen Vertretern.
Weiter ist es sicher möglich ,dass Netzwerk der Betroffenen enger zu knüpfen und Erfahrungen weiterzugeben.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Rattunde
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