Andrea Ypsilanti (SPD)
Kandidatin Landtagswahl Hessen 2008
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Andrea Ypsilanti
Jahrgang
1957
Berufliche Qualifikation
Diplom-Soziologin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Hessischen Landtages
Wohnort
-
Wahlkreis
Frankfurt am Main VI
Ergebnis
41,0%
Landeslistenplatz
1
(...) Das Thema Fremdrentengesetz ist sehr komplex und aus Ihrer Anfrage erschließt sich für Nichtfachleute leider nicht genau, ob Ihr Anliegen über einen Gesprächswunsch hinausgeht. (...)
 
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Frage zum Thema Bildung
19.01.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Ypsilanti,

die Schulpolitik in den letzten Jahren, war alles andere als erfolgreich, ich denke im bereich des Turbo-Abiturs G8, sollte nachgebessert werden, denn dies wurde im Hau-Ruck Verfahren durchgesetzt. Wie kann es sein, dass die erste Jahrgangsstufe des G8, keine entsprechenden Bücher und Unterlagen zur Verfügung hat, sprich die jetzige Jarhgangstufe 7, selbst die Lehrer schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Nur die nachfolgenden Klassen haben die entsprechenden Bücher, das soll mal jemand verstehen. Mich würde auf jedenfall interessieen, ob Sie in dieser Richtung etwas ändern. Über ein persönliches Gespräch, um Ihnen den genauen Sachverhalt zu erklären, würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Andrea Ypsilanti
1Empfehlung
22.01.2008
Andrea Ypsilanti
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage hier bei www.kandidatenwatch.de.

In der Tat ist die Verkürzung der gymnasialen Sekundarstufe I überhastet, undurchdacht und schlecht vorbereitet von der CDU gegen den Willen von Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie den Lehrern durchgedrückt worden. Die nicht ausreichende Versorgung mit angepassten Lehrbüchern ist nur ein Teil davon.

Deswegen hat die SPD entschieden, diese Form der Schulzeitverkürzung in der Sekundarstufe I nach dem Wahlsieg wieder zurück zu nehmen. Auch die Schülerinnen und Schüler, die sich bereits im verkürzten Bildungsgang befinden, erhalten die Option, in eine normale Klasse zurück zu kehren.

Wenn sich Klassen dafür entscheiden, den verkürzten gymnasialen Bildungsgang weiter zu führen, müssen pragmatische Lösungen im Einzelfall gefunden werden.

Soweit zur Beantwortung Ihrer Frage. Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Büro Ypsilanti
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
19.01.2008
Von:

Guten Tag Frau Ypsilanti,

viele Menschen überqueren selbstverständlich Grenzen zwischen kreisfreien Städten und Landkreisen auf dem Weg zur Arbeit, zur Ausbildung, zu Sport, zum einkaufen und zu Freizeit-Aktivitäten in beiden Richtungen. Doch werden politische Entscheidungen in Stadt und Landkreis im Zweifelsfall allein mit Blick auf die Stadt oder den Landkreis entschieden, weil politische Strukturen so gegeben sind.

Die Stadt- Landkreis Abgrenzung ist bei vielen kommunalen Aufgaben unzeitgemäß. Im Zweifel führt sie eher zu Gegen- anstatt zu Miteinander. Ein Vorbild ist Stadt und Landkreis Kassel. Sie arbeiten in vielen Bereichen zusammen und haben Dienststellen zusammengelegt (gemeinsame Flächennutzungsplanung; Zusammenlegung von KFZ- Zulassung, Ausländeramt, Volkshochschule, Gesundheitsamt und Wirtschaftsförderung). Schon die Internetseite www.kassel.de macht dies augenfällig.

Vor einigen Jahren war eine Regionalkreis-Diskussion für Hessen im Gange. Der Umzug der Börse von Frankfurt nach Eschborn hat diese Diskussion wieder ins Bewusstsein gerückt.

Frage:
Ist eine Kreisreform (Regionalkreise/Stadtkreise) auf der Agenda Ihrer Partei?

Vielen Dank - und mit besten Grüßen


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Frage zum Thema Integration
20.01.2008
Von:

Hallo, Frau Ypsilanti,

ich verstehe, dass Sie sich im bestehenden Wahlkampf gegen die Statistik betr. Jugendkriminalität und auch gegen die Meinung von Ihrem Konkurrenten Koch aussprechen.

In diesem Zusammenhang ist es für mein Verständnis wichtig zu wissen, weshalb Sie Ihre Kinder auf eine Privatschule schicken? Gibt es in Ihrer Wohngegend nicht ausreichend staatliche Schulen?

Es wäre schön, wenn ich von Ihnen eine persönliche Antwort bekäme, auch wenn ich nicht in Ihrem unmittelbaren Wahlkreis wohne und deshalb vielleicht für Sie als Wählerin nicht so interessant bin.

Ich denke, auch einige Wähler oder Wählerinnen sind an dieser Frage interessiert und lesen Ihre direkte Antwort gerne.

Mit freundlichen Grüßen

Irmgard Eder

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Frage zum Thema Bildung
20.01.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Ypsilanti,

Sie befürworten Gesamtschulen, da alle Kinder die gleichen Chancen haben sollten. Die Hersfelder Zeitung hat Sie nun in einem Interview mit der Tatsache konfrontiert, dass Ihr eigener Sohn auf eine teure Privatschule geht. Sie erwiderten darauf, dass sie als berufstätige Mutter bei einem beruftstätigen Vater gar keine andere Chance hätten; gerne, so sagen Sie, hätten Sie Ihren Sohn auf eine öffentliche Ganztagsschule geschickt, es gebe jedoch keine in erreichbarer Nähe (Quelle: www.hersfelder-zeitung.de )

Da auf Ihrer Website Ihr Wohnort angegeben ist, habe ich mir erlaubt, dass nachzuprüfen. In Frankfurt-Seckbach (etwa 10 km von Ihrem Wohnort entfernt) gibt es die Friedrich-Ebert-Schule, eine Integrierte Gesamtschule. Bei dieser handelt es sich zufällig um die erste Ganztagsschule, die es überhaupt in der Bundesrepublik gab. Auch die Paul Hindemith-Schule (Frankfurt-Gallus) ist eine Integrierte Gesamtschule sowie eine Ganztagsschule.

Was hat Ihnen denn an diesen Schulen nicht gepasst, sodass Sie von Ihrem selbst proklamierten Ziel der Chancengleichheit abkommen und eine Privatschule vorziehen mussten?

Beste Grüße
T.

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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
21.01.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Ypsilanti,

gerne würde ich Ihre Meinung zur journalistischen Begleitung der hessischen Landtagswahl durch die BILD-Zeitung erfahren. Finden Sie die Berichterstattung fair und ausgewogen? Zwar bekamen auch Sie Platz in einem Interview eingeräumt, aber auf der anderen Seite sind zu verbuchen:
  • Ein hessischer Ministerpräsident, der sich von "Türkenvertretern gar nichts sagen" lässt
  • Ein Ex-Kanzler, der sich zu Multi-Kulti verbreiten darf
  • Ein Schlagersänger, der seine Gedanken über kriminelle Ausländer kundtun darf
  • Eine Serie über kriminelle Ausländer ("Das kosten sie den Steuerzahler")
  • Artikel eines FAZ-Herausgebers zur Deutschen-Feindlichkeit
  • Kommentare eines EX-FAZ-Herausgebers ("Clement - recht hat er")
  • Briefe von Franz-Josef Wagner

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Andrea Ypsilanti
4Empfehlungen
22.01.2008
Andrea Ypsilanti
Sehr geehrte Frau !

Vielen Dank für Ihre Frage an Frau Ypsilanti. Die journalistische Freiheit ist ein so hohes Gut, dass wir kein allgemeines Urteil über ein bestimmtes Medium fällen. Das wäre mit Sicherheit ungerecht und nicht ausreichend differenziert.

Mit freundlichen Grüßen
Büro Ypsilanti
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