Wolfgang Zöller (CSU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Wolfgang Zöller
Jahrgang
1942
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Ingenieur
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Main-Spessart
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
(...) Besonders wichtig ist mir, klar zu stellen, dass es sich bei der genannten Sperrliste und bei der Verpflichtung der Internet Provider, die auf dieser Liste enthaltenen Internet-Seiten zu sperren, eben nicht um eine Zensur des Internets handelt, bei der der Staat – aus welchen Gründen auch immer – einige Internetseiten sperren lässt, um seine Bürgerinnen und Bürgern mehr oder weniger willkürlich an der Nutzung des Internets zu hindern. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Wolfgang Zöller
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Soziales
19.07.2009
Von:

Werter Herr Zöller,

sie haben am 28.5.2009 gegen die Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige gestimmt.

Das finde ich schlecht, insbesondere da ich jeden Tag die menschunwürdige Situation am Kottbusser Tor in Berlin sehe. Dort wird genau diese Personengruppe von der Berliner Polizei tagtäglich drangsaliert.

Können Sie mir ihre Beweggründe nennen?

grüße,
Antwort von Wolfgang Zöller
1Empfehlung
27.07.2009
Wolfgang Zöller
Die heroingestützte Substitutionsbehandlung lässt derzeit noch viele Fragen offen. Ziel muss es sein, denjenigen Drogenabhängigen zu helfen, die nicht mehr anders erreicht werden können. Eine verantwortungsbewusste Entscheidung über die Überführung der Substitutionsbehandlung in die GKV-Regelversorgung ist aber auf Grundlage des Modellprojekts zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich.

Ungeklärt ist der Beitrag der psychosozialen Betreuung zum Erfolg der Behandlung: bei optimaler psychosozialer Begleitung – wie in dem Modellprojekt - werden nicht nur mit der Diamorphin- sondern auch mit einer Methadonsubstitution gute Ergebnisse erzielt. So trat in dem Modellprojekt auch bei 74% der methadonbehandelten Patienten gegenüber 80% der Diamorphinpatienten eine erhebliche medizinische Verbesserung ein. Vor dem Hintergrund, dass sich das Projekt gerade auf Methadonversager bezog, lässt dies den Schluss zu, dass nicht nur der Wirkstoff, sondern vor allem die optimalen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Behandlung spielen.

Das Ergebnis zeigt auch, dass die psychosoziale Begleitung bestehender Substitutionsbehandlungen offenbar unzureichend ist. Gäbe es hier Verbesserung, könnte die Zahl der Methadonversager deutlich geringer sein. Diese Erkenntnis darf bei einer Entscheidung über die Einführung der Heroinbehandlung nicht unberücksichtigt bleiben.

Auch das Ziel des Ausstiegs aus der Drogensucht darf nicht aufgegeben werden. In der Studie wurde aber nicht untersucht, inwieweit sich die Vergabe des originären Suchtmittels mit dem Primat der Ausstiegsorientierung vereinbaren lässt.
Die Union fordert deshalb die Weiterführung der Modellprojekte, um diese wichtigen noch offenen Fragen zu klären.

Ihr

Wolfgang Zöller, MdB
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
19.08.2009
Von:

Hallo Herr Zöller,

ich bitte um Ihre Meinung zum Fall "Michael Betzl" veröffentlicht in der Financial Times Deutschland in dem Artikel "Die Posse mit der Steuerfahndung" in der behauptet wird, dass Bayern das Verfahren auf fragwürdige Weise an sich gezogen hat und sehr kurzfristig zu einer Einstellung des Verfahrens kam. Wie kann so etwas geschehen? Das Ansehen der Politik leidet immer mehr bei uns Bürgern und trotz alledem wird immer weiter "gemauschelt".


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
X
Frage zum Thema Soziales
30.08.2009
Von:

sehr geehrter herr zöller,

ein AN muß für seine rentenvers. beiträge bezahlen.

warum muß ein MDB keine beiträge für seine wesentlich höhere pension bezahlen ?

wollte der bundestag dieses gesetz nicht schon lange ändern ?

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
X
Ihre Frage an Wolfgang Zöller
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.