Wolfgang Kubicki (FDP)
Abgeordneter Schleswig-Holstein

Angaben zur Person
Wolfgang Kubicki
Jahrgang
1952
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt; Volkswirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Strande
Wahlkreis
Eckernförde
Ergebnis
7,1%
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen
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(...) Bezüglich des Erwerbs von Staatsanleihen der Europäischen Zentralbank, möchte ich Sie darauf verweisen, dass die EZB diese zu einem Nennwert unter 100 erworben hat. Sofern die Rückgabe wie bisher zum Ausgabepreis erfolgt, entsteht der EZB kein Verlust, sondern ein Gewinn. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Soziales
24.09.2012
Von:

Sehr geehrter Kubicki,

können Sie mir Politiker aus Ihrer Partei nennen, die nach dem Weggang aus dem Landtag oder Bundestag und der finanziell gut versorgt ist, ehrenamtlich für eine soziale Organisation oder Gewerkschaft tätig war oder ist?

Beste Grüße

Antwort von Wolfgang Kubicki
1Empfehlung
27.09.2012
Wolfgang Kubicki
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre Anfrage. Ich könnte Ihnen etliche FDP-Politikerinnen und -Politiker nennen, die ganz selbstverständlich während aber auch nach Beendigung ihrer Abgeordnetentätigkeit ehrenamtlich für soziale Organisationen tätig sind. Viele engagieren sich in den Vereinen und Verbänden in ihren Gemeinden und Kreisen direkt vor Ort – nur eben nicht unter dem Flutlicht öffentlichkeits-wirksamer Scheinwerfer.

Ich möchte mich an dieser Stelle auf einige Beispiele beschränken und hier die ehemaligen Landtagsabgeordneten Jens-Uwe Dankert und Günther Hildebrand anführen. Jens-Uwe Dankert engagiert sich seit Jahren für die Opferhilfsorganisation Weißer Ring. Günther Hildebrand ist neben seiner beruflichen Tätigkeit ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Ellerbek. Er kümmert sich in dieser Funktion auch um die Belange u.a. von Freiwilliger Feuerwehr, DRK und Kirche. Auch der ehemalige Bundesjustizminister Edzard Schmidt-Jortzig engagiert sich in vielzähligen Projekten. Er ist unter anderem Vorsitzender des Deutschen Ethikrates der Evangelischen Synode. Es gibt viele Beispiele mehr.

Selbstverständlich engagieren sich auch die amtierenden Landtags- und Bundestagsabgeordneten. Allen gemein ist, dass sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit aus vollster Überzeugung und im Sinne der Sache ausüben – unabhängig von ihrer finanziellen Situation.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Kubicki
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Frage zum Thema Sicherheit
19.10.2012
Von:

Wer sind Sie?

Offensichtlich nicht der Wolfgang Kubicki, der gestern (18.10.2012) bei Illner nicht wußte, was abgeordnetenwatch.de überhaupt ist.

Wer also gibt sich hier als Landtagsabgeordneter aus?

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
12.11.2012
Von:
Ulf

Moin Herr Kubicki,

als einer Ihrer 8,2%-Wähler erlauben Sie mir bitte die Frage, ob es Ihrer Partei aus dem Umfragetief raushilft, wenn Sie in allen möglichen Talkshows auftreten, dort auf Ihrem am Boden liegenden Rösler rumtreten und sonst auch nicht viel Positives rüberbringen.Ist das Ihre Meinung? Nun auch noch RTL. So wird ein Hoffnungsträger zum Totengräber.

M.f.G

Ulf
Antwort von Wolfgang Kubicki
bisher keineEmpfehlungen
28.11.2012
Wolfgang Kubicki
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 12. November 2012.

Wiederholt habe ich in aller Deutlichkeit gesagt, dass auch ich Philipp Rösler als Bundesvorsitzenden der FDP gewählt habe und nicht ausschließe, dies auf dem Bundesparteitag im Mai 2013 auch erneut zu tun.
Ihre Einschätzung bezüglich der Qualität der von mir in der ersten Ausgabe der ProSieben-Show "Absolute Mehrheit" vermittelten Inhalte teile ich nicht. Offenbar ist auch die klare Mehrheit der Fernsehzuschauer nicht Ihrer Auffassung: Schließlich hat mich diese zum Gewinner der Show gewählt. In einer Demokratie steht es jedem Menschen frei, seine Meinung zu äußern. Das haben Sie getan. Allerdings haben mich auch zahlreiche erfreuliche Rückmeldungen von Menschen erreicht, denen mein Auftritt in der Show gefallen hat.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Kubicki
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Frage zum Thema Finanzen
20.11.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Kubicki!

Ich wende mich an Sie als den Hoffnungsträger der FDP, weniger als Landespolitiker.

In der ersten Ausgabe von "Absolute Mehrheit" haben Sie darauf hingewiesen, dass unser Steuersystem zu viele Schlupflöcher hat. Nun ist die FDP seit einigen Jahren Teil der Regierung, ich habe nicht gesehen, dass sie Interesse gezeigt hätte, das zu ändern.

Könnten Sie mir erklären, was die FDP hindert, die enorme Zahl an Steuerausnahmen zu streichen und ein einfacheres, gerechteres Steuersystem zu verwirklichen?

Vielen Dank für Ihre Antwort!
Antwort von Wolfgang Kubicki
1Empfehlung
09.07.2013
Wolfgang Kubicki
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 20. November letzten Jahres. Die späte Antwort bitte ich zu entschuldigen.

Die FDP hat während der Regierungszeit durchaus eigene Maßnahmen ergriffen und beschlossen, die eine Vereinfachung des Steuersystems zur Folge haben. Die bessere Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten sowie die Erhöhung des Arbeitnehmerpauschbetrages sind entsprechende Beispiele.

Eine Steuererklärung auf dem Bierdeckel scheint im ersten Moment reizvoll und unkompliziert, doch in der Realität ist mit erheblichen Widerständen bei der Umsetzung zu rechnen.

Die fünf größten "Ausnahmetatbestände” - Pendlerpauschale, Handwerkerleistungen/haushaltsnahe Dienstleistungen, Steuerbegünstigung von Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie die Abzugsfähigkeit von Spenden und Kirchensteuer im Einkommenssteuerrecht -verursachen Kosten für den Bundeshaushalt in Höhe von 14 Milliarden Euro im Jahr.

Wenn Sie diese alle abschaffen wollen, dann lösen sie massive Proteste bei den Menschen aus, die heute von diesen Ausnahmetatbeständen profitieren. Die Forderung nach einer einfacheren Steuererklärung - z.B. auf einem Bierdeckel - ist leicht nachzuvollziehen. Doch die Folgen, nämlich der Wegfall von steuerlichen Absetzungsmöglichkeiten, werden zunächst ignoriert. Ich befürchte, dass es dieselben Menschen sein werden, die zunächst noch eine Vereinfachung gefordert haben, um dann im Nachhinein am lautesten über die neue Ungerechtigkeit zu klagen.

Eine große Steuerreform braucht viele kleine Schritte.

mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Kubicki
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
19.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Kubicki,

Haben Sie schon über das Amt des Vorsitzenden der Bundes-FDP nachgedacht, oder bleiben Sie dem Land Schleswig-Holstein treu?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Wolfgang Kubicki
1Empfehlung
14.02.2013
Wolfgang Kubicki
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich bin mittlerweile seit 20 Jahren Parlamentarier in Schleswig-Holstein. Als Spitzenkandidat der FDP Schleswig-Holstein habe ich die Liberalen 2009 nach 38 Jahren wieder in Regierungsverantwortung geführt. 2012 hat der Landesverband mit mir als Spitzenkandidat das zweitbeste Ergebnis in seiner Geschichte erzielt. Die Ziele, die ich mir selbst und meiner Partei gesetzt hatte, habe ich erreicht. Sie werden sicher nachvollziehen können, dass mich diese Bilanz mit Stolz erfüllt!

Sie bedeutet aber auch, dass es Zeit ist, die Zukunft der FDP Landtagsfraktion in andere Hände zu legen. Mit Dr. Heiner Garg verfügt die Partei bereits über einen jüngeren, sehr erfahrenen und engagierten Landesvorsitzenden.

Bereits in der Vergangenheit habe ich darauf hingewiesen, dass ich für den Bundestag kandidieren und mein Engagement auf die Bundespolitik konzentrieren will. Ich will nicht zusehen, wie meine Partei vor die Hunde geht.

Aber auch als Bundestagsabgeordneter werde ich Schleswig-Holstein treu bleiben und die Interessen unseres schönen Bundeslandes in Berlin vertreten. Ich werde auch dann, außerhalb der Sitzungszeiten, regelmäßig in Schleswig-Holstein unterwegs sein, Termine wahrnehmen und mich mit den Menschen austauschen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Kubicki
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