Volkmar Michael Herpertz (DIE LINKE)
Kandidat Landtagswahl NRW 2010
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Volkmar Michael Herpertz
Geburtstag
20.06.1959
Berufliche Qualifikation
Marketingfachmann
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Troisdorf
Wahlkreis
Rhein-Sieg-Kreis IV
Landeslistenplatz
keinen
(...) Also, der Verkauf des "Tafelsilbers" hat seit Ende der 70er Jahre Tradition in den CDU/FDP/SPD/Grünen-regierten Städten. Meist hat diese Privatisierung mit dem Umstand zu tun, dass die Kommunen und Städte schnelles Geld brauchen um Haushaltsdefizite, die durch ihre Politik entstanden sind, kurzfristig aufzufangen. Der vorgebebliche "Vorteil" liegt darin, dass das Haushaltsdefizit temporär verringert wird und die dadurch entstehenden Zinskosten eingespart werden können. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Volkmar Michael Herpertz hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 31 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.04.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Herpertz,

lt. Wahl-O-Mat fordert DIE LINKE. in NRW einen Rücksprung in die 70er-Jahre, und will die Grundversorgung re-kommunalisieren / wieder in die Hände der öffentlichen Hand legen.

Welche Gründe hatten denn die Regierungsparteien SPD und CDU/FDP für die
Weggabe der Grundversorgung in private Hand???

Was würde eine rekommunalisierung kosten?

Können wir uns das leisten?
Antwort von Volkmar Michael Herpertz
bisher keineEmpfehlungen
25.04.2010
Sehr geehrter Herr ,

entschuldigen Sie meine späte Antwort, aber auf Grund eines Krankenhausaufenthaltes konnte ich nicht eher antworten. Also, der Verkauf des "Tafelsilbers" hat seit Ende der 70er Jahre Tradition in den CDU/FDP/SPD/Grünen-regierten Städten. Meist hat diese Privatisierung mit dem Umstand zu tun, dass die Kommunen und Städte schnelles Geld brauchen um Haushaltsdefizite, die durch ihre Politik entstanden sind, kurzfristig aufzufangen. Der vorgebebliche "Vorteil" liegt darin, dass das Haushaltsdefizit temporär verringert wird und die dadurch entstehenden Zinskosten eingespart werden können. Auch durch den somit verringerten Personalschlüssel werden so Kosten eingespart. Im Gegensatz dazu steht aber, dass das Eigentum der Bevölkerung unwiederbringlich verloren ist und erwirtschaftete Gewinne nicht mehr in den Haushalt zurückfließen können. Auch ist so ein Eckpfeiler der kommunalen Grundversorgung verloren und liefert die Bevölkerung Investoren aus, die nichts anderes als Gewinn kalkulieren und die Versorgung entsprechend steuern und regulieren. So wird die Grundversorgung wie Wasser, Abfallentsorgung, Energieversorgung, etc. nicht mehr nach Notwendigkeiten gewährleistet, sondern orientiert sich ausschließlich an Spekulation und Gewinnmaximierung.
Das kann nicht im Sinne einer solidarischen und demokratischen Gesellschaft sein, die den souveränen Staat bildet. Zu finanzieren ist das z.B. durch die Wiedereinführung der Gewerbesteuer, der Vermögenssteuer und einer konsequenten Verfolgung von Steuerhinterziehung durch Einstellung von mind. 500 zusätzlichen Betriebsprüfern. Auch unsinnige Prestigeprojekte müssen auf den Prüfstand und im Zweifelsfall der Notwendigekeit der öffentlichen Daseinsfürsorge weichen.

Mit freundlichen Grüßen
Volkmar Herpertz
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