Vera Lengsfeld (CDU)

Vera Lengsfeld
Jahrgang
1952
Berufliche Qualifikation
Philosophin
Ausgeübte Tätigkeit
Publizistin
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Berlin-Friedrichshain - Kreuzberg - Prenzlauer Berg Ost
Ergebnis
11,6%
Landeslistenplatz
6, Berlin
Die Ziele des Kyoto-Protokolls wurden total verfehlt- und zwar von allen Unterzeichnerstaaten. Der Effekt liegt, wenn es überhaupt einen gibt, nach Schätzungen von Wissenschaftlern im 0,8°- Bereich, trotz der Hunderten Milliarden, die für den Klimaschutz eingesetzt wurden. (...)
 

Transparenz-Check

Selbstverpflichtung von Vera Lengsfeld: Im Fall meiner Wahl ins Parlament werde ich mich einsetzen für*:

  • Gesetz gegen Abgeordnetenbestechung
  • unverzügliche Veröffentlichung aller Parteispenden über 10.000 €

Vera Lengsfeld hat zusätzlich diesen "Verhaltenskodex für Abgeordnete" unterschrieben, mit dem sie sich u.a. verpflichtet, den eigenen Steuerbescheid zu veröffentlichen.

* abgeordnetenwatch.de hat den Kandidierenden die Möglichkeit gegeben, die Selbstverpflichtung für Transparenz und gegen Korruption zu unterschreiben sowie ihre Steuererklärung zu veröffentlichen. Weitere Informationen zum Transparenz-Check

Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Vera Lengsfeld hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
14.09.2009
Von:

vielen Dank für die Antwort. Wenn Ihr Problem bei der Aufhebung des Leinenzwangs darin besteht, dass andere nicht einschätzen können, ob ein Hund gefährlich ist oder nicht, dann würde dem doch mit dem Hundeführerschein ja Abhilfe geschafft werden - schließlich würden ja nur gut erzogene Hunde vom Leinenzwang entbunden werden.

Ich habe einen jungen Hund. Für eine gute Entwicklung muss er auch rennen und spielen können, das kann Ihnen jeder Tierarzt bestätigen und als Hundehalterin gehe ich davon aus, dass Sie das hoffentlich auch selbst wissen. Wie soll ich das mit der Leine bewerkstelligen?

Die Aussicht auf Befreiung vom Leinenzwang würde ja bestimmt auch viele Hundehalter animieren den Hundeführerschein zu machen und ihre Hunde daher besser zu erziehen.

Das Problem mit dem Hundekot hat mit dem Leinenzwang nichts zu tun. Wer keine Lust hat den Kot einzusammeln und wegzuwerfen, tut dies auch nicht wenn der Hund an der Leine ist.
Antwort von Vera Lengsfeld
bisher keineEmpfehlungen
15.09.2009
Vera Lengsfeld
Lieber Herr ,

so lange es keinen Hundeführerschein verbindlich gibt und neben gut erzogenen auch nicht erzogene Hunde rumlaufen, bin ich dafür, dass Hunde angeleint sein müssen. Bevor man sich einen Hund anschafft, sollte man schon überlegt haben, ob man dem Hund eine artgerechte Haltung bieten kann. Wenn nicht, ist es besser, auf ein Tier zu verzichten. Ich laufe mit meinem Labrador jeden Morgen eine Stunde, weil er viel Bewegung braucht. Ich weiß auch, dass Labradore eine sanftmütige Rasse sind, das wissen aber nicht alle. Deshalb behalte ich meinen Hund an der Leine. Übrigens sehe ich das mit dem Kot anders. Es ist einfacher, ihn liegen zu lassen, wenn der Hund in sicherer Entfernung vom Halter gekotet hat, als wenn der direkt daneben steht.

Mit besten Grüßen!

V.L.
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Frage zum Thema Wirtschaft
15.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Lengsfeld,

als Informatiker interessiert mich insbesondere Ihre Position zu folgenden drei Themen:

1. Freie Software
2. Softwarepatente
3. Offene Standards

Freie Software (oft auch Open Source genannt) ist ein Modell zur transparenten Entwicklung von Computerprogrammen. Dabei ist der für Programmierer wichtige Quelltext offengelegt und für die Allgemeinheit zu Studium und Weiterentwicklung freigegeben. Dies schafft Chancengleichheit, fördert Informations- und Wissensaustausch, senkt Monopolbildung und bietet Anwendern Zugriff auf innovative und kostengünstige Software. Software, die in heutiger Zeit unentbehrlich bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Kommunikation, Bildung, Arbeit, ...) geworden ist.

Softwarepatente, wie sie das Europäische Patentamt leider Jahr für Jahr erteilt (siehe z.B. webshop.ffii.de ), haben einen genau gegenteiligen Effekt. Nicht nur freie Software, die Softwarebranche allgemein ist davon betroffen. Patente bieten 20-jährigen Monopolschutz auf Ideen. Sie stellen ein unnötiges Wettbewerbshindernis gerade für kleine und mittelständische Unternehmen dar und bremsen nachweislich die Innovationsfähigkeit der Branche.

Offene Standards fördern wiederum Wettbewerb und Innovation. Sie bilden die Basis für die so genannte Interoperabilität im Softwarebereich ohne die man sich von einzelnen Herstellern abhängig machen würde. Das Internet zum Beispiel ist eine Erfolgsgeschichte offener Standards.

Wie stehen sie zu diesen Themen? Würden Sie sich für eine Stärkung freier Software und offener Standards und eine Abschaffung von Softwarepatenten einsetzen? Und wenn ja, wie?

Viele Grüße,
Antwort von Vera Lengsfeld
bisher keineEmpfehlungen
16.09.2009
Vera Lengsfeld
Sehr geehrter Herr ,

leider kann ich Ihre Frage nicht aus dem Stegreif beantworten. Ich werde mich aber kundig machen.

Mit besten Grüßen!

Vera Lengsfeld
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Frage zum Thema Gesundheit
15.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Lengsfeld,

ich schreibe heute in einem ernsten anliegen an Sie.
Da ich von ihrer Politik vollkommen überzeugt bin versuche ich soviele meiner Bekannten, Freunde und Arbeitskollegen davon zu überzeugen die CDU zu wählen. Um dies zu unterstüzen habe ich mir unter der Domain www.cdu.de einige T-Shirts bestellt.
Nun hat mich heute als ich auf der Arbeit auf Toilette war fast der Schlag getroffen. In einer dort ausliegenden Computer Bild musste ich mit Schrecken feststellen das die shirts wohl mit Giftstoffen kontaminiert sind. Noch schlimmer, in diesem Moment trug ich das besagte Shirt. Ich hatte den ganzen Tag keine Möglichkeit das Shirt zu wechseln, Sie können sich mein Unbehagen sicher vorstellen. Habe ich durch diesen Umstand Gesundheitsschäden zu befürchten oder kann ich unbesorgt sein. Prophylaktisch habe ich für morgen bereits einen Termin bei meinem Hausarzt gemacht, könnten sie mir den exakten Giftstoff in den Shirts nennen damit dieser die korrekten Maßnahmen einleiten kann?
Und zuletzt noch zu der Entsorgung des Shirts. Da ich das Shirt wie sie sich vieleicht denken können aufgrund seines Giftgehaltes nicht mehr tragen möchte frage ich mich ob ich das Shirt im normalen Hausmüll entsorgen kann oder ob ich es zu dem Wertstoffhof bringen muss um es dort dem Sondermüll zuzuführen.

Vielen Dank im vorraus für ihre schnelle Antwort
Ihr Wahlkampfhelfer
Antwort von Vera Lengsfeld
1Empfehlung
16.09.2009
Vera Lengsfeld
Sehr geehrter Herr ,

bitte richten Sie ihre Frage an die Stelle, bei der Sie die T-Shirts bestellt haben. In der Hoffnung, dass ihr Hausarzt sie beruhigen kann!

Mit besten Grüßen!

V. L.
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Frage zum Thema Soziales und Familie
18.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Lengsfeld

Die CDU werben z.Z. in Friedrh.- Kreuzberg mit Wahlplakaten: Wir haben die Kraft für gute Billdung.

Außerschulische Bildung ist ein großer Baustein in der Entwicklung eines jeden Kindes und Jugendlichen und sollte stets gefördert werden.

Aber in Friedrichshain- Kreuzberg sollen ca. 1 Mill. im Bereich der Kinder,- und Jugendarbeit eingespart werden!
Alle kommunalen Kinder,- und Jugendfreizeiteinrichtungen sollen in freie Trägerschaft übergeben werden.
55 Erzieher,- und Sozialarbeiterstellen fallen weg.
Verlässliche und gut funktionierende Strukturen werden zerschlagen!

Wie stehen Sie zu den Einsparungen in der Kinder, -und Jugendarbeit in Friedrichshain - Kreuzberg?

E.M.
Antwort von Vera Lengsfeld
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18.09.2009
Vera Lengsfeld
Sehr geehrter Herr ,

die Pisa- Studie beweist, dass die CDU ihr Versprechen , für gute Bildung zu sorgen, einhält. Die CDU-regierten Länder haben die besten Schüler, die qualitätsvollsten Schulen, die meisten außerschulischen Angebote.
Friedrichshain- Kreuzberg, das Grün-Rot regiert wird, ist wie ganz Berlin ein Beispiel dafür, wie weit der Anspruch und die Realität bei Rot-Rot-Grün in der Bildungspolitik auseinander klaffen. In Berlin vergammeln die Schulgebäude, die Klassen sind überfüllt, es herrscht Lehrermangel, u.a. weil die Pädagogen viel schlechter bezahlt werden, als in anderen Bundesländern. Dafür werden Heerscharen von Beamten damit beschäftigt, Schulwege auszumessen, weil nach Festlegung des Rot- Roten Senats kein Kind mehr als 20 Minuten von der Schule entfernt wohnen darf. Das sind Szenen aus Absurdistan! Mehr können Sie auf meinem Wahlblog unter "Die Rot-Rote Bildungsmisere abwählen!" nachlesen.
Die Grün-Rote Regierung in Friedrichshain- Kreuzberg macht es keineswegs besser. Die von Ihnen genannten skandalösen Kürzungen sprechen eine eigene Sprache. Mehr noch. Die BVV - Mehrheit hat kürzlich einen Vorratsbeschluss gefasst, dass Schulinitiativen in freier Trägerschaft keines der frei stehenden Schulgebäude zur Verfügung gestellt werden soll. Damit demonstriert sie, dass ihr Ideologie wichtiger ist, als gute Bildung für unsere Kinder.

Mit besten Grüßen!

Vera Lengsfeld
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Frage zum Thema Soziales und Familie
18.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Lengsfeld!

Ihre Partei steht unter anderem für: "Erhöhung des Kindergeldes ab dem dritten Kind"!
Finde ich grundsätzlich ok. Wir sind ein vier Personenhaushalt! Selber bin ich Schichtarbeiter, meine Lebensgefährtin bekommt Hartz 4 und somit würden wir uns schon freuen, wenn unsere zwei Kinder, das "normale" Kindergeld bekommen würden. Denn das "angebliche Kindergeld", wird uns von der Arbeitsagentur als Einkommen angerechnet und abgezogen. Somit gibt es eigentlich für unsere Kinder kein Kindergeld, wo es doch für die Kinder sein sollte und sie es wirklich bräuchten!? Warum ist das so???

MfG, K.
Antwort von Vera Lengsfeld
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20.09.2009
Vera Lengsfeld
Sehr geehrter Herr ,

das ist in meinen Augen ein Fehler in der Gesetzgebung. Ich erinnere mich, dass mir als allein erziehender Mutter das Kindergeld auch als Einkommen angerechnet und versteuert wurde. Es ist natürlich absurd, dass eine staatliche Leistung auf solche Weise wieder vermindert wird. Kindergeld muss den Familien ungekürzt zukommen, sonst erfüllt es seinen Zweck nicht. Ich werde mich für eine entsprechende Änderung des Gesetzes einsetzen.

Mit besten Grüßen!

Vera Lengsfeld
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