Vera Lengsfeld (CDU)

Vera Lengsfeld
Jahrgang
1952
Berufliche Qualifikation
Philosophin
Ausgeübte Tätigkeit
Publizistin
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Berlin-Friedrichshain - Kreuzberg - Prenzlauer Berg Ost
Ergebnis
11,6%
Landeslistenplatz
6, Berlin
(...) Hartz IV sollte auch dann gezahlt werden, wenn Arbeitslose aus eigener Initiative eine Weiterbildung aufnehmen. Perspektivisch setze ich mich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein, das solche Probleme, wie Sie sie geschildert haben, gar nicht erst aufkommen läßt. (...)
 
Fragen an Vera Lengsfeld
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
11.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Lengsfeld,

gerne möchte ich Ihnen eine Frage in Ihrer Eigenschaft als erfahrene Bürgerrechtlerin stellen: Halten Sie die Nichtzulassung der Partei von Frau Gabriele Pauli zur Bundestagswahl für rechtmäßig bzw. verhältnismäßig? Und wenn nein: Welche konkreten Schritte werden Sie unternehmen oder haben Sie unternommen, um

a) eine Überprüfung des Beschlusses des Bundeswahlleiters zu erwirken und

b) die Möglichkeit zu schaffen, gegen einen Beschluss des Bundeswahlleiters VOR der Bundestagswahl wirksame Rechtsmittel einzulegen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Vera Lengsfeld
1Empfehlung
12.08.2009
Vera Lengsfeld
Sehr geehrter Herr ,

wenn ich richtig informiert bin, ist die Partei wegen einer fehlenden Unterschrift von der Wahl ausgeschlossen worden. Wer die formalen Voraussetzungen nicht erfüllt, kann nicht erwarten, dass er Sonderkonditionen bekommt.
Das hat nichts mit verweigerten Bürgerrechten zu tun, sondern mit der Einhaltung von Regeln, ohne die Demokratie nicht funktionieren kann.
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Bildung und Kultur
13.08.2009
Von:

Warum kandidieren Sie nicht in Ihrer Heimat Thüringen? Ich habe das Gefühl,hier haben Sie wenig Stimmen zu erwarten, ein auftreten in Jena vor langer Zeit gibt mir das Gefühl dazu. Das Wahlplakat mit Frau Merkel finde ich geschmacklos und primitiiv in der Aussage, wen wollen Sie damit zur Wahl ihrer Person überzeugen? Aber vielleicht ist das Ihr Verständnis zur jetzigen Freiheit.
Antwort von Vera Lengsfeld
2Empfehlungen
14.08.2009
Vera Lengsfeld
Sehr geehrter Herr ,

Ich kandidiere dort, wo man mich freundlich dazu eingeladen hat. Was das Plakat betrifft, so hat das tatsächlich etwas mit Freiheit zu tun, mit Freiheit von Zensur. Und über Geschmack lässt sich nicht streiten. Entweder man hat Humor und kann den Witz verstehen, oder man hat keinen.

Mit freundlichen Grüßen

V.L.
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
18.08.2009
Von:

Hallo Frau Lengsfeld,
Ich habe mal eine Frage. In unserem Land Ist Kinderschändung und Kindesmord offensichtlich ein Sport geworden. Was gedenkt die CDU dagegen zu tun? Ich bin Vater von 5 Kindern. Mir dreht sich der Magen um,bei jeder neuen Meldung über ein vermisstes Kind. Ich denke mir,das wir wieder ZUCHTHÄUSER brauchen, und bei Kapitalverbrechen keine Jugendstrafe.Ich verlange Schutz für unsere Kinder!!!!!!!!!!!!!!!!

MFG Bitte um eine Antwort
Danke
Antwort von Vera Lengsfeld
bisher keineEmpfehlungen
19.08.2009
Vera Lengsfeld
Sehr geehrter Herr ,

als mehrfache Mutter und Großmutter kann ich Ihre Sorgen gut verstehen. Mir geht es wie Ihnen, wenn ich Berichte über Kinderschänder höre. Ich frage mich oft, ob Psychologen nicht manchmal zu schnell einen Täter für resozialisierungsfähig erklären. Da wünsche ich mir die Einholung einer zweiten und dritten Meinung. Es ist leider mehrfach vorgekommen, dass Täter sehr schnell rückfällig wurden. Zuchthäuser halte ich aber für keine Lösung. Auch das Jugendstrafrecht darf nicht unterlaufen werden. Wichtiger ist, noch genauer zu prüfen, ob es angewandt wird, wenn der Täter dem Erwachsenenstrafrecht unterliegt. Das sollte nur nach genauester Expertise von mehreren Gutachtern unabhängig voneinander möglich sein.

Mit besten Grüßen

V.L.
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Außenpolitik
19.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Lengsfeld,

Ich habe letztens ihre interessante Debatte mit Herrn Ströbele bei N24 - was erlauben Strunz!? verfolgen dürfen. Im Verlauf der Diskussion erwähnen sie, dass sie "eigentlich" für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan sind und argumentieren unter anderem ganz folgerichtig mit ihrer Überzeugung von Gewaltfreiheit.
Wie sie sich sicherlich denken können, irritiert mich das Wort "eigentlich" an dieser Stelle schon etwas und leider konnte ich auf ihrem Blog keine Position zu diesem Thema finden. Daher meine Frage: Wie ist ihre Position zu diesem Thema?
Wie werden sie im Bundestag abstimmen, sollten sie das Mandat erhalten?
Und wie haben sie in der Vergangenheit abgestimmt, als sie noch MdB waren?

Ich würde mich über eine klare Stellungnahme sehr freuen.

mit freundlichen Grüßen

H.
Antwort von Vera Lengsfeld
1Empfehlung
19.08.2009
Vera Lengsfeld
Sehr geehrter Herr ,

mit "eigentlich" meine ich, dass ich aus den genannten Gründen prinzipiell skeptisch gegenüber Militäreinsätzen bin und sie nicht für ein Mittel der Konfliktlösung halte. In der Vergangenheit habe ich im Bundestag Mandate angelehnt( Mazedonieneinsatz, Verlängerung des Bosnien-Mandates) , als auch bei drohendem Völkermord (erstes Bosnienmandat) Militäreinsätze als ultima Ratio befürwortet. Ich kann eine so komplexe Frage nur nach genauer Beurteilung der Lage beantworten. Als Abgeordnete bin ich mehrfach in Kriegsgebiete gereist, um mir selbst ein Bild zu machen. In Afghanistan könnte ich einen weiteren Einsatz nur befürworten, wenn die Afghanen das ausdrücklich wollen.Vorher würde ich mir als Abgeordnete wieder ein persönliche Bild machen.

Mit besten Grüßen

Vera Lengsfeld
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Außenpolitik
19.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Lengsfeld,

als Sie am 17.8.2008 auf N 24 in der Sendung "Was erlauben, Strunz"
www.n24.de

vom Gastgeber nach Ihren politischen Positionen zu wichtigen Themen gefragt wurden, hielten Sie nach einigem Zögern für vorzugswürdig (Sende-Minute 8:40 ff), die Bundeswehr "eigentlich" aus Afghanistan abzuziehen.

Warum aber stimmten Sie im Widerspruch hierzu als Abgeordnete im Bundestag in namentlichen Abstimmungen stets FÜR den Einsatz der Bundeswehr dort (ISAF) sowie am Horn von Afrika (Enduring Freedom) wie folgt:

A) an ISAF:
1) 22.12.2001:
dip21.bundestag.de
TOP 3, S. 20851 B

2) 20.12.2002:
dip21.bundestag.de
TOP 13, S. 1333 B

3) 24.10.2003 :
dip.bundestag.de
TOP 12, S.6011 B

4) 30.09.2004:
dip.bundestag.de
TOP 5, S.11761 A


B) an Enduring Freedom:
1) 15.11.2002:
dip21.bundestag.de
TOP 10, S. 669 B

2) 14.11.2003:
dip21.bundestag.de
TOP 15, S. 6578 C

3) 12.11.2004:
dip21.bundestag.de
TOP 19, S. 12800 B


Da ich in meinem Wahlkreis nur eine Kandidatin oder einen Kandidaten wählen werde, die /der klare statt wischi-waschi Positionen vertritt und die/der sich verläßlich statt wechselhaft oder umfallerisch für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan einsetzt, erbitte ich Ihre überzeugende Erläuterung.

Ich wünsche Ihnen persönlich, sehr geehrte Frau Lengsfeld, ebenso wie allen Mitbewerber/innen viel Energie und weiterhin Humor für einen hoffentlich sehr fairen Wahlkampf in meinem Wahlkreis 84.

Herzlichen Gruß:

Ihre B.

P.S.
Meinen Sie wirklich wie in o.g. Film, dass unsere Kanzlerin Merkel in ihrer Jugend ebenso wie Sie "garantiert" davon träumte, "Model" zu werden? (Minute 25:58 ff) Für so schlüpfrige Motive wie auf Ihrem Plakat? Spannend ! Fragten Sie sie danach?+ bestätigte sie?
Antwort von Vera Lengsfeld
bisher keineEmpfehlungen
20.08.2009
Vera Lengsfeld
Sehr geehrte Frau ,

gestern habe ich die Frage schon beantwortet, sie müsste auf der Homepage noch nachzulesen sein. Ich halte militärische Mittel nicht für geeignet, Konflikte zu lösen, im Falle drohenden Völkermordes, wie seinerzeit in Bosnien, als ultima ratio aber für gerechtfertigt. Als Abgeordnete habe ich selbst Kriegsgebiete bereist, um mir ein Bild zu machen. In den Abstimmungsprotokollen des Bundestags können Sie finden, dass ich Einsätze wie in Mazedonien auch abgelehnt habe. Am Afghanistan-Einsatz kann nur auf ausdrücklichen Wunsch der Afghanen festgehalten werden.

Mit besten Grüßen

V.L.
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Vera Lengsfeld
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.