Torbjörn Bartels (PIRATEN)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Torbjörn Bartels
Jahrgang
1983
Berufliche Qualifikation
IT-Systemkaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Softwaretester
Wohnort
Lüneburg
Wahlkreis
Elbe
Ergebnis
1,9%
Landeslistenplatz
-
(...) Als Teil einer transnationalen politischen Bewegung, deren Kommunikationsraum keine staatlichen Grenzen kennt, sehen wir uns in einer besonderen Verantwortung, den Bestand der europäischen Idee sicherzustellen. Ziel ist es, sie unter Einbeziehung der historisch gewachsenen kulturellen Unterschiede innerhalb Europas fortzuentwickeln. (...)
Fragen an Torbjörn Bartels
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Umwelt
24.11.2012
Von:
- W

Es fällt zunächst auf, daß das Thema "Tierschutz" offenbar keiner Partei wichtig genug war, in den Fragenkatalog aufgenommen zu werden und der hierfür interessierte Bürger sich notdürftig ein halbwegs dazu passendes Thema aussuchen muß. Ich frage Sie somit unter dem Thema "Umwelt" was Sie im Falle Ihrer Wahl für die Tierhilfe Wendland zu tun gedenken. Bekanntlich ist der Landkreis Lüchow-Dannenberg ohne öffentliches Tierheim, obwohl dies m. E. das Tierschutzgesetz gebieten würde. Diese Aufgaben überläßt man seit Jahren dem Verein Tierhilfe Wendland unter der Gründerin und 1. Vorsitzenden Heidi Konopatsch ohne geringste Unterstützung zu leisten. Mehrfach haben schon Politiker verschiedener Parteien sich sehr lobend über Frau Konopatsch und ihren Verein geäußert und Hilfe gefordert. - Den Landkreis/ Landrat interessiert es nicht. Mittlerweile hat sich Frau Konopatsch gesundheitlich ruiniert, der Verein ist finanziell am Abgrund und der für die Tierschutzarbeit genutzte Hof am Zusammenbrechen. Ohne sofortiges Handeln wird der Landkreis jetzt in kurzer Zeit ganz ohne Tierheim dastehen. Ihre Meinung ist gefragt !!!
Antwort von Torbjörn Bartels
1Empfehlung
24.11.2012
Torbjörn Bartels
Hallo Herr ,

zunächst einmal vielen dank für Ihre Frage.

Ich gebe Ihnen recht, ein ganzer Landkreis, noch dazu ein solch großer Landkreis, sollte zumindest ein öffentliches Tierheim haben. Sollte ich in den Landtag gewählt werden, würde ich mich dafür einsetzten, dass das Land Niedersachsen, gemeinsam mit dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, mittel zur Verfügung stellt ein Tierheim zu unterhalten. Diese können finanzieller oder materieller Natur sein. Mir wäre hierbei eine enge Zusammenarbeit mit dem Verein Tierhilfe Wendland seitens der Politik wichtig. Dieser Verein kennt die örtlichen Gegebenheiten in diesem Gebiet und verfügt, wenn ich sie richtig verstanden habe, zumindest über eine rudimentäre Infrastruktur. Diese sollte von Land und Landkreis unterstützt werden. Außerdem würde ich versuchen den Tierschutzverein mit ins Boot zu holen. In meinen Augen sollte es möglich sein hier Kompetenzen zu bündeln und dann seitens Land Niedersachsen und Landkreis Lüchow-Dannenberg zu unterstützen wo es nötig ist. Dies muss natürlich in einem finanzierbaren Rahmen geschehen, kann aber z.B. im Bereitstellen von Räumlichkeiten und / oder Personal erfolgen.
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Europa
06.12.2012
Von:

Wir möchten gerne wissen , wie Sie und ihre Partei zu dem Thema Europa stehen, da wir via Internet leider nichts konkretes finden konnten.
Antwort von Torbjörn Bartels
bisher keineEmpfehlungen
06.12.2012
Torbjörn Bartels
Hallo Frau ,

vielen dank für Ihre Frage. Das Thema Europa in Gänze ist natürlich sehr komplex, ich versuche es so gut es geht zu beantworten. Europa an sich und die EU im speziellen bieten Deutschland in meinen Augen durchaus viele Vorteile. Neben einfacheren Handel und - für Bürger wie Sie und mich sicherlich greifbarer - eine leichtere Reisemöglichkeit in Länder der EU, kann Europa sich auch besser gegen andere Großmächte behaupten. Dies darf aber nicht dazu führen, das der Deutsche Steuerzahler zur Melkkuh der EU wird. So fühle ich mich aber derzeit. Ich sehe durchaus eine Notwendigkeit den südeuropäischen Bürgern zu helfen, bin aber nicht von der derzeitigen Art und weise überzeugt. Ich persönlich denke, hier sollten zunächst die deutschen Parteien, dann aber auch die europäischen Länder, in einen stärkeren Dialog treten und Lösungsansätze finden. Außerdem muss, in meinen Augen, das gesamte Konstrukt überdacht und vor allem für den Bürger nachvollziehbarer gestaltet werden. Wie sie sehen können, stehe ich Europa und der EU durchaus positiv gegenüber, sehe aber auch eine menge Verbesserungsbedarf. Auch im Bereich "Alltagspolitik" liegt dort noch einiges im argen. Es kann in meinen Augen nicht angehen, dass ein Gesetz, welches vom Bundesverfassungsgericht zumindest in teilen als verfassungswidrig erklärt wurde, durch die Hintertür EU in Deutschland eingeführt werden soll (Stichwort: Vorratsdatenspeicherung). Soweit zu meiner persönlichen Meinung. Zur Parteimeinung zitiere ich hier einmal den auf unserem Bundesparteitag in Bochum gefassten Beschluss, den ich so unterstütze:

"Wir Piraten sind uns der Bedeutung der europäischen Einigung für Frieden, Freiheit, Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit auf diesem Kontinent bewusst. Wir erkennen an, dass diese Errungenschaften weder selbstverständlich noch garantiert sind, sondern eines ständigen aktiven Einsatzes und Ausgestaltung durch die Menschen in Europa bedürfen.

Als Teil einer transnationalen politischen Bewegung, deren Kommunikationsraum keine staatlichen Grenzen kennt, sehen wir uns in einer besonderen Verantwortung, den Bestand der europäischen Idee sicherzustellen. Ziel ist es, sie unter Einbeziehung der historisch gewachsenen kulturellen Unterschiede innerhalb Europas fortzuentwickeln. Dabei sehen wir unsere europäischen Nachbarn als Mitglieder einer Familie. Europapolitik ist keine Außenpolitik.

Unser Ziel ist es, ein durch eine gemeinsame Verfassung konstituiertes rechtsstaatliches, demokratisches und soziales Europa zu gestalten. In einem Europa der Bürger und Regionen steht der Mensch mit seinem Handeln im Mittelpunkt. Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung am politischen Prozess auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene müssen transparent, einfach wahrzunehmen, barriere- und kostenfrei gestaltet werden, um die Demokratie und mit ihr die europäische Einigung zu stärken."

Quelle:
wiki.piratenpartei.de

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen, und stehe Ihnen selbstverständlich für weitere Fragen zur verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Torbjörn Bartels
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Bürokratie und Verwaltung
16.12.2012
Von:
-

Werden Sie sich und wenn ja wie werden Sie sich im Landrat für die Verpreitung offenen Softwarestandards und eines Informationsfreiheitsgesetzes einsetzen?
Antwort von Torbjörn Bartels
2Empfehlungen
17.12.2012
Torbjörn Bartels
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für ihre Nachfrage. Zunächst einmal zu Ihrer Frage nach den offenen Softwarestandards. Selbstverständliche werde ich mich dafür einsetzten, dass in Niedersachsen eine stärkere Nutzung von offenen Softwarestandards forciert wird. Dies gilt in meinen Augen für Behörden und dem Landtag unterstellte Institutionen, aber auch für die darunter liegende Ebene, die Kommunen.

Ein Informationsfreiheitsgesetz wäre zwar ein netter Anfang, geht uns aber nicht weit genug. Die Piraten fordern - und dieser Forderung schließe ich mich in Gänze an - ein Transparenzgesetz nach Hamburger Vorbild. Dieses Gesetz soll im wesentlichen da für sorgen, dass Landes- und Kommunalbehörden Informationen, die nicht dem besonderen Schutz unterliegen (z.B. Datenschutz), automatisch in offenen Formaten veröffentlichen müssen. Das Niedersachsen jedoch nicht mal ein Informationsfreiheitsgesetz hat, zeigt in meinen Augen ganz deutlich, welchen Stellenwert Transparenz bei den bisherigen Landesregierungen hatte. Zu Ihrer Frage nach dem, wie will ich mich dafür einsetzten. Neben dem klassischen weg des Antrages, ist es hier meiner Meinung nach besonders wichtig Aufzuklären und von Anfang an die Bürgerinnen und Bürger mit zu nehmen.Aufklären muss man hier vor allem die anderen Parteien. Ich könnte mir hier Diskussionsrunden mit direkter Bürgerbeteiligung vorstellen, in dem Auch die Niedersachsen der Politik gegenüber deutlich machen, dass sie beides, das Transparenzgesetz und die offenen Softwarestandards, für nötig und wünschenswert halten.

Mit freundlichen Grüßen

Torbjörn Bartels
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Torbjörn Bartels
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.