Thomas Feldhaus (Grundeinkommen)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Angaben zur Person
Thomas Feldhaus
Jahrgang
1972
Berufliche Qualifikation
Ingenieur
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Berlin-Friedrichshain - Kreuzberg - Prenzlauer Berg Ost
Ergebnis
1,0%
Landeslistenplatz
-, Berlin
(...) Mit der Ausweichmöglichkeit des Grundeinkommens habe die Leute eine bessere Verhandlungsposition, müssen sich nicht mehr alles gefallen lassen. Insofern nützt das Grundeinkommen den Beschäftigten, am meisten den Beschäftigten im Niedriglohnbereich. (...)
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Frage zum Thema Arbeit
21.09.2009
Von:

Sie fordern ein bedingungsloses und existenzsicherndes Grundeinkommen für alle. Ist diese Forderung nicht Ausdruck übertriebenen Anspruchsdenkens? Geht es nicht darum – gerade in eine rschweren Wirtschaftskrise – die überhöhten Ansprüche an den Staat zurückzuschrauben und mit anzupacken, damit wir wieder aus der Krise herauskommen?
Antwort von Thomas Feldhaus
1Empfehlung
24.09.2009
Thomas Feldhaus
Guten Tag,

dies ist meine Antwort:

Zum "übertriebenen Anspruchsdenken" möchte ich sagen: Ganz im Gegenteil. Ein Grundeinkommen ist das Mindeste. Inakzeptabel ist nicht die Forderung, sondern die Weigerung Menschenrechte ernst zu nehmen. Siehe dazu auch Artikel 11 aus Pakt für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte: de.wikisource.org

Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf einen angemessenen Lebensstandard für sich und seine Familie an, einschließlich ausreichender Ernährung, Bekleidung und Unterbringung, sowie auf eine stetige Verbesserung der Lebensbedingungen."

Nun verwundert es nicht, dass es einige scheinbar Unverbesserliche gibt, die aus der Verwirklichung der Menschenrechte den Untergang der Zivilisation heraufbeschwören. So war es bei der Sklaverei, so war es beim Frauenwahlrecht. Diese Gruppe ist indes Umfragen zufolge nicht die Mehrheit, sodass man der _wortgewaltigen Gegenrede zum Trotz_ getrost mit den Veränderungen anfangen kann (und muss.)

MfG

Thomas Feldhaus
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Frage zum Thema Arbeit
25.09.2009
Von:

Es leuchtet ein, dass es den Arbeitslosen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen besser geht als heute. Aber was haben denn diejenigen, die arbeiten, vom Grundeinkommen?
Antwort von Thomas Feldhaus
bisher keineEmpfehlungen
26.09.2009
Thomas Feldhaus
Hallo,

viel: Erstens bekommen die Arbeitenden auch das Grundeineinkommen. Das sollte man nie vergessen. Und zweitens wird die Verhandlungsposition der Arbeitenden gestärkt.
Heute denken viele, alles ist besser als Hartz IV, und lassen sich im Arbeitsleben immer mehr bieten, akzeptieren immer schlechtere Arbeitsbedingungen, immer niedrige Löhne. Das ist übrigens auch wissenschaftlich bestätigt. Ein Unterbietungswettbewerb um immer unattraktivere Arbeit findet statt. Die Menschen werden immer billiger, immer williger. Mit der Ausweichmöglichkeit des Grundeinkommens habe die Leute eine bessere Verhandlungsposition, müssen sich nicht mehr alles gefallen lassen. Insofern nützt das Grundeinkommen den Beschäftigten, am meisten den Beschäftigten im Niedriglohnbereich.

Übrigens gibt es eine Arbeit jenseits der Erwerbsarbeit. Es werden deutlich mehr unbezahlte als bezahlte Stunden gearbeitet, vor allem von Frauen: wer sich um Kinder kümmert, Angehörige pflegt, etc.
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