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Der geplante Kohlehafen mit angeschlossenem Kohlelager auf Voerder
Stadtgebiet, der insbesondere den Stadtteil Eppinghoven stark gefährdet. Die Wohngebiete liegen dort teilweise weniger als 100 Meter hinter dem Kohlelager.
ThyssenKrupp Steel plant die Erweiterung der bereits vorhandenen Deponie Averbruch/Wehofen-Nord um einen dritten Bauabschnitt, der insbesondere den Stadtteil Averbruch stark beeinträchtigen wird.
Bitte um Stellungnahme zu den geplanten Industrieprojekten in Dinslaken
1. Die Feinstaubbelastung in Dinslaken ist besonders hoch. Der größte Beitrag zur Feinstaubbelastung ist die sogenannte Hintergrundbelastung, die mit etwa 70% schon vorhanden ist, ohne dass eine örtliche Emissionsquelle wie Verkehr zusätzlichen Feinstaub emittiert.
Frage:
Befürworten Sie die Großprojekte in der Peripherie von Dinslaken, auch dann, wenn die Hintergrundbelastung noch weiter ansteigen würde?
2. Die geplanten Projekte würden erhebliche Auswirkungen auf die Stadtteile haben (Lärmbelästigung, Luftverschmutzung, Gefährdung der Gesundheit der Bewohner, sinkende Grundstückswerte). Falls Sie den Bau der Industrieanlagen dennoch befürworten: Welche flankierenden Maßnahmen halten Sie für erforderlich, damit die Auswirkungen auf die Bevölkerung möglichst gering gehalten werden?
3. Falls Sie den Bau der Industrieanlagen ablehnen:
Was sieht das Wahlprogramm Ihrer Partei für die zukünftige Entwicklung des Landes vor? Welche Alternativen für die bisherige Planung sehen Sie?
4. Welchen Maßnahmenkatalog könnten Sie sich – in Zusammenarbeit mit kommunaler Verwaltung, Industrie, Bürger und Politik – vorstellen, damit kurzfristig allen handelnden Personen (und nicht einseitig der Industrie) gerecht wird?
5. Wenn Sie eine Vision "Dinslaken im Jahr 2015" hätten, wie sähe diese aus? Welche Maßnahmen würden Sie während der kommenden Legislaturperiode einleiten, damit Ihre Vision Wirklichkeit wird?
Mit den besten Grüßen aus

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