Stefan Wenzel (DIE GRÜNEN)
Abgeordneter Niedersachsen 2008-2013
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Angaben zur Person
Stefan Wenzel
Jahrgang
1962
Berufliche Qualifikation
Dip. Ing. (agr)
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Fraktionsvorsitzender
Wohnort
-
Wahlkreis
Göttingen-Stadt
Ergebnis
18,8%
Landeslistenplatz
2
(...) Die bisherigen Ergebnisse aus über 35 Jahren "Erkundung" des Salzstocks Gorleben zeigen, dass das Deckgebirge nicht den Anforderungen genügt, die an einen Endlagerstandort gestellt werden. Die Mängel (fehlende durchgängige Tonschichten und unvollständige Trennung der Grundwasserstockwerke) sind eindeutig. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Umwelt
01.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Wenzel,

wie soll der Naturschutz am Dümmer verbessert werden ?

Mit freundlichen Grüssen


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Frage zum Thema Umwelt
12.10.2011
Von:

Sehr geehrter herr Wenzel ,

wird es es in Niedersachsen neue Pumpscheicherwerke im Harz und auch im Weser und Leinebergland geben ?

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Stefan Wenzel
3Empfehlungen
18.10.2011
Stefan Wenzel
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Im Harz gibt es Planungen für ein Pumpspeicher-Kraftwerk besonderer Art, nämlich unterirdisch in ehemaligen Bergwerkstollen. Das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) in Clausthal-Zellerfeld hat die Machbarkeit dieser Idee in einer Studie untersucht und ist jüngst zu dem Ergebnis gekommen, dass man sie in der Wirklichkeit überprüfen und eine Pilotanlage errichten sollte. Diese Pilotanlage soll im Wiemannsschacht bei Bad Grund entstehen.
Andere Speicher dieser Art werden möglicherweise folgen. Die Machbarkeitsstudie des EFZN hat dabei drei alte Bergwerksregionen in Deutschland als geeignet für Unter-Tage-Speicher identifiziert: Neben dem Harz sind das Erzgebirge und Siegerland. Insgesamt wurden 100 grundsätzlich geeignete Bergwerke identifiziert.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Wenzel
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Frage zum Thema Wirtschaft
06.01.2012
Von:

Die DEWI GmbH - Deutsches Windenergie-Institut ist eine Gesellschaft im Besitz des Landes Niedersachsen, von der sich das Land nun trennen will.

Wie stehen Sie zu diesen Verkaufsabsichten?
Antwort von Stefan Wenzel
bisher keineEmpfehlungen
01.02.2012
Stefan Wenzel
Sehr geehrter Herr ,

wir verfolgen die Verkaufsabsichten der schwarz-gelben Landesregierung mit großer Sorge.
Denn mit dem Verkauf des Deutsche Windenergie-Instituts (DEWI) würde das Land auch die 50,8 Prozent Anteile an dem Deutsche Windenergie-Institut - Offshore and Certification Centre (DEWI OCC) veräußern - ein strategisch wichtiges Institut, das On- und Offshore-Anlagen und deren Komponenten international zertifiziert. Als Energieland Nummer 1 profitiert insbesondere Niedersachsen von diesem Wettbewerbsvorteil.

Wir bedauern, dass die Landesregierung kurzfristig durch den Verkauf ihre Einnahmen verbessern will und damit mittelfristig deutschen Einfluss in der Windkraftenergie-Branche verlieren wird.

In der Antwort auf unsere Anfrage im niedersächsischen Landtag wird deutlich, dass das Land die Entscheidung, DEWI zu verkaufen, und die Folgen, die sich daraus ergeben, bislang unzureichend untersucht hat.
Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass DEWI im Besitz des Landes verbleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Wenzel
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Frage zum Thema Umwelt
16.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Wenzel,

wie Sie vielleicht bereits der Presse entnommen haben, plant derzeit ein Investor mit Unterstützung der Stadt Braunlage die Errichtung einer umfangreichen Skianlage am Wesharzer Wurmberg (Projekt "Wurmberg 2015"). Die Anlage soll künstlich beschneit werden und sich unter anderem durch das Angebot eines nächtlichen Skibetriebs von konkurrierenden Anlagen abheben, weshalb eine Beleuchtung des Berges mit mindestens 40 bis zu 17 Meter hohen Flutlicht-Masten sowie die Einrichtung eines künstlichen Wasserreservoirs für die Beschneiung geplant ist. Die Planung sieht unter anderem die Rodung von mehr als 100.000 Quadratmetern Wald vor, wogegen die Kreisverbände von BUND und NABU bereits Widerspruch eingereicht haben. Eine Einschätzung des Projekts durch die benannten Verbände lässt sich hier einsehen:

goslar.bund.net

Auch für die Amateurastronomen in der Region – zu denen auch ich mich zähle – stellt das Projekt aufgrund der zu erwartenden Zunahme an Lichtverschmutzung und der damit verbundenen Verschlechterung der Beobachtungsverhältnisse während der Betriebsstunden der Skianlage ebenfalls eine Belastung dar – ganz abgesehen von den Auswirkungen, die derartige Lichtemissionen auf die nachtaktive Tierwelt der angrenzenden Areale des Nationalparks Harz haben könnten.

Meine Frage an Sie als umweltpolitischer Sprecher und Fraktionsvorsitzender lautet daher, inwieweit sich der Landesverband der niedersächsischen Grünen bereits mit diesem Vorhaben auseinandersetzen konnte und – falls eine Auseinandersetzung bereits erfolgt ist – welche Haltung man gegenüber dem Projekt einnimmt. Über die Position der Grünen vor Ort (d.h. im Kreisverband Goslar bzw. im Stadtverband Braunlage) finden sich außer einer älteren kritischen Stellungnahme des Goslarer Kreisverbandes im Internet leider (noch) keine Informationen.

Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung.
Antwort von Stefan Wenzel
bisher keineEmpfehlungen
13.12.2012
Stefan Wenzel
Sehr geehrter Herr ,

entschuldigen Sie bitte die reichlich späte Antwort auf Ihre Anfrage.

Wir haben uns im Laufe dieses Jahres mehrfach mit dem Tourismusprojekt Wurmberg kritisch auseinandergesetzt. Unsere Kollegin Viola von Crammon hat sich sehr - auch durch Besuche vor Ort - engagiert und das Thema war bei ihr in guten Händen. Mit dem örtlichen Sprecher des BUND im Harz sowie der Landesgeschäftsstelle des BUND in Hannover ist das Problem mehrfach besprochen worden. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir Gesichtspunkte wie den Zuschuss des Landes zu dem Projekt und die Beteiligung der Landesforsten kritisch thematisieren wollen. Im September hat mein Kollege,der Forstpolitische Sprecher Meyer, eine entsprechende Anfrage an die Landesregierung gestellt und über die Presse verbreitet. Die Antwort der Landesregierung füge ich Ihnen als pdf (Drucksache 16/5373) hier bei. Ich möchte abschließend noch einmal betonen, dass wir dieses Wintersportprojekt für nicht geeignet halten, den Tourismus im Harz voranzubringen. Wir setzen uns für einen Tourismus im Harz ein, der die Potentiale der Natur heraushebt, sie erhält und sie nicht zerstört. Dazu gehört auch, dass Räume erhalten bleiben, die nicht durch Licht verschmutzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Wenzel

Anhänge:
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
25.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Wenzel,

glauben Sie nicht auch, wenn Sie den Bundespräsidenten Wulff im niedersächsischen Landtag einen Lügner nennen, daß Sie damit die Grenzen ihres Mandats deutlich überschritten haben?

MfG
Antwort von Stefan Wenzel
bisher keineEmpfehlungen
20.03.2012
Stefan Wenzel
Sehr geehrter Herr ,

am 21.1.2012 titelte die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ): "Wulffs Regierung belog das Parlament - für Nord-Süd-Dialog floss doch Geld vom Land". Dem vorausgegangen war eine dreitägige Plenarsitzung, bei der der niedersächsische Finanzminister Möllring wiederholt behauptet hat, die Landesregierung habe sich zu keiner Zeit finanziell an dem umstrittenen Nord-Süd-Dialog beteiligt. Unmittelbar im Anschluss stellte sich heraus, dass ein Landesbetrieb (Medizinische Hochschule Hannover) Personal zur Verfügung gestellt und das Landwirtschaftsministerium finanzielle Mittel bereitgestellt hat. Vor diesem Hintergrund habe ich mich im Interview mit dem Deutschlandradio am 21.1.2012 geäußert. Eine Stellungnahme zu dieser Bemerkung habe ich dann am 23.01. im "Morgenmagazin" von ARD und ZDF abgegeben und darin auch erläutert, warum ich nach wie vor zu dieser Aussage stehe. Das mag jede und jeder bewerten, wie sie/er will.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Wenzel

Mehr zum Thema finden Sie unter: www.fraktion.gruene-niedersachsen.de
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