Sören-Frederic Fischer (PIRATEN)

Sören-Frederic Fischer
Jahrgang
1984
Berufliche Qualifikation
Bachelor of Science (Wirtschaftsinformatik, HFU Furtwangen
Ausgeübte Tätigkeit
IT-Berater für SAP NetWeaver Java
Wohnort
Stuttgart
Wahlkreis
Stuttgart II , Stimmen (Wahlkreis): 1.128
(...) Innovativen und effizienten Lösungen, auch im Güterverkehr, stehe ich positiv gegenüber. Eine Subvention bestimmter Containerumschlagstechnologien lehne ich ab. Entscheidungen die private Ladegleise betreffen, fallen in die Verantwortung der privaten Unternehmen. (...)
 
Persönliche Website
ltw.piraten-bw.de
Profil auf twitter
Sritez
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Sören-Frederic Fischer hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 26 Thesen Position bezogen.
Kandidaten-Check starten
Fragen an Sören-Frederic Fischer
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Familie und Soziales
15.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Sören-Frederic Fischer,

Mein Name ist , ich bin 12 Jahre alt und interessiere mich für Politik, vor allem für die Piratenpartei. Ich wollte ihnen eine Frage stellen:
Wie sind sie zu der Piratenpartei gekommen und warum?

MfG
Antwort von Sören-Frederic Fischer
bisher keineEmpfehlungen
27.03.2011
Sören-Frederic Fischer
Hallo,

hier die Antwort:

Ich bin damals in der Debatte um die Softwarepatente zur Piratenpartei gekommen. Es handelt sich dabei um einen Sachverhalt, der vor allem kleine und mittelständige Softwarehäuser und die OpenSource-Gemeinde existentiell bedroht. Damals drohte die Einführung eben dieser Softwarepatente auf Ebene der Europäischen Union auf Druck von Lobbyisten. Die damaligen Abläufe haben mir klar gemacht, das in der Politik einiges schief läuft. Diese Ansicht hat sich bei mir in den Debatten um die Vorratsdatenspeicherung und die Netzsperrinfrastruktur auf Bundesebene weiter verfestigt.

Zur Piratenpartei bin ich recht früh gekommen um mich für eine moderne Netzpolitik allgemein und die Themen staatliche Transparenz, Bürgerrechte, Datenschutz, Bekämpfung von Lobbyismus und Demokratie einzusetzen. Es hat sich gezeigt, dass es mehr bringt diese Themen als Partei zu vertreten. Zu dem damaligen Zeitpunkt waren keine der etablierten Parteien dazu bereit diese Punkte entsprechend aufzunehmen. Vor allem das positive Menschenbild und den Mut auch in basisdemokratischen Mitgliederbeschlüssen unpopulistische Forderungen zu vertreten hebt die Piratenpartei für mich von anderen Parteien ab.

mfg,

Sören-Frederic Fischer
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
23.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Fischer!
Ich habe den Eindruck, Eisenbahnpolitik wird für Baulöwen und Spekulanten gemacht, aber nicht für ernste verkehrspolitische Ziele. Als Folge dieser Politik beklagt man dann das scheitern der Verlagerung von Verkehr auf die Schiene und fordert mehr Geld für die Straße, weil dort die Problem gelöst werden müssten. dabei wäre endlich mal eine Betrachtung der Qualität der Investitionen angebracht, statt die Quantität des investierten Geldes zu betrachten. Jede verkehrspolitische Maßnahme hat bundesweite Auswirkungen. Entweder wird direkt der Fernverkehr beeinflusst oder wie in Karlsruhe entstehen Projekte, die zahlreiche Nachahmer finden.

Wie stehen Sie zum Bahnhofsprojekt Stuttgart 21?
Wie haben sie versucht, das der Regierung mitzuteilen?

Wie stehen sie zu einer neuen Güterbahn die mit Hilfe des Containers und neuer Logistik den LKW- Fernverkehr von der Straße holt (Konzept: www.container-linienzuege.de Logistik zum dezentralen Einsatz an privaten Ladegleisen und kleineren Bahnhöfen: www.containerserviceamaldegleis.de )? So eine neue Güterbahn erfordert auch den Kauf neuer Waggons. Wie stehen sie dazu, nur noch lärmarme Güterwagen für die Bahn zu beschaffen?

Warum halten die Regionalzüge der Gäubahn nicht in Stuttgart Vaihingen, wo man schon heute zum Flughafen und weiteren S- Bahn- Haltestellen umsteigen könnte und viel Reisezeit sparen könnte?
Gibt es in Stuttgart Möglichkeiten, ähnlich wie in Karlruhe die Straßenbahn mit der Eisenbahn zu verknüpfen? Wären die Strohgäubahn, die Wielauftalbahn und die Schönbuchbahn nicht gute Kandidaten für einen Stadtbahnverkehr, der umsteigefrei bis Stuttgart durchfährt? Könnte es auf der Gäubahn nicht einige neue Haltestellen für Stadtbahnen zwischen Vaihingen und Hauptbahnhof geben?
Wie stehen Sie zu der Idee, alle Bahnhöfe und Abstellanlagen mit ihren Gleisflächen zu Solarkraftwerken auszubauen? Ohne zusätzlichen Flächenverbrauch könnte so erneuerbare Energie gewonnen werden.

MfG FS
Antwort von Sören-Frederic Fischer
bisher keineEmpfehlungen
27.03.2011
Sören-Frederic Fischer
Guten Tag Herr *,

anbei die Antworten zu einigen Ihrer Fragen.

*Wie stehen Sie zum Bahnhofsprojekt Stuttgart 21?*

*In der Diskussion zu diesem Thema fällt vor allem die Verunglimpfung der Projektgegner negativ auf. Eine konstruktive und nachprüfbare Argumentation von Seiten der Stadt und der Landesregierung findet kaum bis nicht statt. Eine neutrale und transparente Offenlegung der Studien und Fakten mit einem anschließenden Volksentscheid sind zwingend notwendig. Ich zweifel daran, dass die Höhe der Kosten im Vergleich zum Nutzen angemessen ist.*


*Wie haben sie versucht, das der Regierung mitzuteilen? *

Dieser Sachverhalt wurde der Landesregierung mehr als deutlich von sehr, sehr vielen Leuten mitgeteilt.


*Wie stehen sie zu einer neuen Güterbahn die mit Hilfe des Containers und neuer Logistik den LKW- Fernverkehr von der Straße holt (Konzept: www.container-linienzuege.de Logistik zum dezentralen Einsatz an privaten Ladegleisen und kleineren Bahnhöfen: www.containerserviceamaldegleis.de )? *

Innovativen und effizienten Lösungen, auch im Güterverkehr, stehe ich positiv gegenüber. Eine Subvention bestimmter Containerumschlagstechnologien lehne ich ab. Entscheidungen die private Ladegleise betreffen, fallen in die Verantwortung der privaten Unternehmen. Den Warentransport auf der Schiene ziehe ich dem Warentransport auf der Straße vor.

*So eine neue Güterbahn erfordert auch den Kauf neuer Waggons. Wie stehen sie dazu, nur noch lärmarme Güterwagen für die Bahn zu beschaffen?*

Die Verwendung von Techniken zur Lärmreduzierung hebt die Lebensqualität der Anwohner und ist daher zu begrüßen. Im Hinblick auf die sogenannten Flüstergleise ist mir nicht bekannt ob es einen Mehrwert bringt beide Techniken gleichzeitig zu nutzen.

*Wie stehen Sie zu der Idee, alle Bahnhöfe und Abstellanlagen mit ihren Gleisflächen zu Solarkraftwerken auszubauen? Ohne zusätzlichen Flächenverbrauch könnte so erneuerbare Energie gewonnen werden. *

Ich gehe davon aus, dass sie mit Solarkraftwerken Photovoltaik-Anlagen meinen. Generell stehe ich dem Einsatz von Photovoltaik-Anlagen in stationären Anwendungen skeptisch gegenüber. Vor allem der Energie- und Rohstoffverbrauch zur Herstellung dieser Anlagen im Hinblick auf die zu erwartende Energieausbeute muss bedacht werden.

Die Idee an sich, alle Bahnhöfe und Abstellanlagen inklusive Gleisflächen mit diesen Anlagen auszurüsten finde ich unpraktikabel. Ich denke nicht das es der Photovoltaik an dieser Art von Flächen fehlt.
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Sören-Frederic Fischer
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.