Renate Künast (DIE GRÜNEN)
Abgeordnete Bundestag

Angaben zur Person
Renate Künast
Geburtstag
15.12.1955
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwältin, Sozialarbeiterin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Bundestages
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Berlin-Tempelhof-Schöneberg
Ergebnis
20,3%
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen, Berlin
(...) Die große Koalition hat im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz eine Änderung der Regelungen über Entschädigungsklagen wegen überlanger Verfahrensdauer vor öffentlich-rechtlichen Gerichtsbarkeiten (also Sozialgericht, Verwaltungsgericht und Finanzgericht) eingebracht und mit ihrer Stimmenmehrheit durchgesetzt.
Wir Grüne haben diese Änderung NICHT unterstützt. Diese unerfreulichen Neuregelungen wurden allerdings in einem Paket mit weiteren, inhaltlich davon unabhängigen, Gesetzesänderungen eingebracht, sodass die von Ihnen genannte Drucksache sich auf das Paket in Gänze bezieht. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
20.01.2017
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,

in der aktuellen Diskussion um die Legalität/Kriminalität von Kinderehen zwischen alten muslemischen Männern und "Kindfrauen" haben sich schon Politiker von anderen Parteien z.T. deutlich mit ihrer Sicht der Dinge zu Wort gemeldet. Von Ihnen habe ich dazu noch nichts gehört/gesehen. Weil die Zulässigkeit von Kinderehen ein Thema sind, das die Gesellschaft z.T sehr beschäftigt, bin ich Ihnen dankbar für ihr persönliches Statement zur Zulässigkeit oder Unzulässigkeit.

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen. P.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Soziales
25.01.2017
Von:

Liebe Frau Künast,

heute Morgen bin ich an einem Werbeplakat vorbeigelaufen, der Wortlaut in etwa "Verzichten sie auf zwei Kugeln Eis und machen sie dafür ein Kind eine Woche lange satt". Dieses Plakat regte mich zum Nachdenken an.

Laut einer Studie der Umweltstiftung WWF landen allein in Deutschland jedes Jahr rund 18,4 Millionen Tonnen an Nahrung im Müll, davon rund 346 Millionen Kilogramm Fleisch. Abgesehen von der Verschwendung mussten dafür umgerechnet 45 Millionen Hühner, vier Millionen Schweine und 200.000 Rinder sterben.
Insgesamt landen, allein in Deutschland, 30-40% der Lebensmittel im Müll. Davon fallen knapp 40% in Privathaushalten an, die übrigen Anteile fallen auf Gastronomie, Handel und Produktion.

Ich frage mich, warum es keine Steuer für derartige Lebensmittelabfälle gibt? Könnte man mit einer solchen Steuer doch viele Probleme auf einmal lösen. Weniger sinnlose Schlachtungen, Hilfe für Entwicklungsländer, ein nachhaltiger Handel und vielleicht sogar ein neues Bewusstsein für Lebensmittel in der Gesellschaft. Und immerhin zahlen wir ja auch für unser Abwasser.
Warum also, wird so etwas Naheliegendes nicht im Bundestag thematisiert oder -noch besser- umgesetzt?

Persönlich würde ich es bevorzugen, wenn die Erlöse aus dieser Steuer ungehindert und unbürokratisch in die Dritte Welt fließen. Aber das ist ein anderes Kapitel.

Mit besten Grüßen


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Frage zum Thema Soziales
26.01.2017
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,

Sie haben in einem Bericht von Kontraste, der am Do. 26.01.2017 in der Ard ausgestrahlt wurde, das Verhalten der Behörden im Fall "Amri" als Zitat "angewandte Schizophrenie" bezeichnet.

Die Schizophrenie ist eine schwerwiegende Krankheit, an der auch ich seit vielen Jahren leide. Ich habe mit dieser Krankheite eine schwere Last zu tragen und ich finde es unerträglich, wie im Salon von Politikern wie Ihnen so über uns geredet wird. Sie haben den Begriff "Schizophrenie" eindeutig benutzt, um Ihre Abwertung zum Ausdruck zu bringen. Das nennt man im Volksmund Diskriminierung. Was würden Sie als "Grüne" dazu sagen, wenn jemand öffentlich den Begriff Beindert oder Schwul so verwendet, wie Sie Schizophrenie vewendet haben?! Gerade Ihre Partei setzt sich doch immer gegen Diskriminierung ein, oder nicht? Also wieso müssen immer wieder WIR an Schizophrenie erkrankte Menschen herhalten, dass Politiker wie Sie öffentlich Ihre Abwertung zum Ausdruck bringen?! Anstatt uns zu diskrminieren sollten Sie besser mal nach uns sehen, Stichwort Berufsunfähigkeitsrente.... oder soziale Situation... oder Ausgrenzung...... zum Beispiel in den Medien... oder von Politikern und öffentlichen Personen..... oder Suizidgefahr (Davon will eh niemand etwas wissen).
Ich bin auf Ihre Antwort gespannt, und erwarte ehrlich gesagt eine öffentliche Entschuldigung oder zumindest Richtigstellung.


Gruß aus dem Rheinland

R.M.

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Frage zum Thema Finanzen
14.02.2017
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,

Ihr Sinn nach mehr Steuergerechtigkeit in Deutschland ehrt Sie in meinen Augen sehr.
Dass Sie dabei gerade die Schweiz als nicht EU-Mitglied als Maßstab nehmen,
war für mich sehr überraschend. In der Schweiz soll das Beamtentum ab dem Jahr 2000 abgeschafft worden sein. Was haben Sie bisher unternommen, um diesen Zustand auch in Deutschland einzuführen? Dadurch würden die Steuerzahler entlastet und mehr Gerechtigkeit hergestellt.
Auf Ihre Antwort freue ich mich sehr.

Mit besten Grüßen

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