Renate Künast (GRÜNE)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
15.12.1955
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwältin, Sozialarbeiterin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Fraktionsvorsitzende
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Berlin-Tempelhof - Schöneberg
Ergebnis
26,3%
Landeslistenplatz
1, Berlin
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Für die Schwarzarbeit gilt dasselbe wie für die Steuerhinterziehung: sie schadet der Allgemeinheit. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
29.06.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,

im Plenarprotokoll 17/50, Seite 5231 ist ein Zwischenruf von Ihnen während der Rede des Herrn Lach dokumentiert:

"(...) Die von den Grünen geforderte Verbannung von Waffen aus privaten Haushalten ist kein Allheilmittel. Es kann nicht darum gehen, einen Sport zu unterbinden,

(Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Welchen Sport denn?)

der in unserer Tradition fest verankert ist und durch ehrenamtliche Arbeit getragen wird.(...)"

Desweiteren nehme ich Bezug auf Ihren Zwischenruf auf die Rede von Herr Tören, o. g. Protokoll S. 5233, Zitat:

"(...) Nicht die Waffe ist das Problem, sondern der Mensch, der sie einsetzt, Frau Künast
.
(Beifall bei der FDP – Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Quatsch! So ein Unsinn! Die Waffe ist das Problem!) (...)"

Dazu meine Fragen:

1. Wie definieren Sie "Sport"?
2. Welche Ausschlusskriterien wenden Sie an, da Sie Schießsport offensichtlich nicht als Sport anerkennen?
3. Weshalb bezeichnen Sie es als "Quatsch" und "Unsinn", den mit Vorsatz handelnden Täter für dessen Verbrechen verantwortlich zu machen?
4. Müssten, wenn das Tatmittel das Problem ist, nach diesen Maßstäben nicht auch z. B. Digitalkameras aus Privathaushalten verbannt werden, um nicht der Kinderpornografie Vorschub zu leisten oder nach welchen Kriterien legen Sie fest, wann der Täter und wann das mögliche Tatmittel schuld ist?

Über eine Stellungnahme würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
30.06.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,

wie mir hier aufgefallen ist haben Sie anscheinend kein Interesse auf die Belange und Fragen Ihrer Wähler bzw. von Bürgern einzugehen oder diese überhaupt zu beantworten.

Können Sie mir bitte erklären warum andere Politiker sich um Bürgerbelange besser kümmern?

MfG

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
30.06.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,

wie mir hier aufgefallen ist haben Sie anscheinend kein Interesse auf die Belange und Fragen Ihrer Wähler bzw. von Bürgern einzugehen oder diese überhaupt zu beantworten.

Können Sie mir bitte erklären warum andere Politiker sich um Bürgerbelange besser kümmern?

MfG

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
01.07.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,

im Vorfeld der Bundespräsidentenwahl sprachen Sie von Neuwalen, falls die Regierung "ihren” Kandidaten nicht durchbringen würde. Seit gestern wissen wir nun, wer unser neuer Bundespräsident ist. Wir wissen auch, dass es nicht der von der SPD und den Grünen aufgestellte Kandidat geworden ist.

Gelten nun aus Ihrer Sicht für die Opposition die gleichen politischen Maßstäbe die sie vor der Wahl für die Regierung gefordert haben?
Falls ja: Wann dürfen wir mit Ihrem Rücktritt rechnen?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Gesundheit
12.07.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,

in der Berliner Zeitung werden Sie zum Thema Erstattung von Homöopathie durch die Gesetzliche Krankenkasse folgendermaßen zitiert:
Fraktionschefin Renate Künast sagte der Berliner Zeitung: "Die pauschale Kritik verkennt, dass selbst die Schulmedizin in vielen Fällen auf die industrielle Nachahmung vieler Heilmittel zurückgreift, die es in der Natur kostenlos gibt."

Leider erschließt sich mir Zusammenhang zwischen der Übernahme und Verbesserung von natürlichen Wirkstoffen in Medikamenten und einer "Heilmethode", die völlig den wissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten zweihundert Jahre widerspricht nicht. Natürliche Wirkstoffe stellen seit jeher eine der wichtigsten Quellen für Medikamente dar, das bekannteste Beispiel dürfte Aspirin sein. Homöpatihe als Konzept verwendet Lösungen, in denen kein Molkül der angeblichen Wirkstoffe vorhanden ist, da fällt es schwer daraus einen Nutzen für die Entwicklung von Arzneistoffen abzuleiten.

Vielleicht ist das Zitat auch aus dem Zusammenhang gerissen, deswegen wäre ich für eine Erklärung dankbar.

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