Renate Künast (DIE GRÜNEN)

Renate Künast
© Bündnis 90/Die Grünen Berlin
Geburtstag
15.12.1955
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwältin, Sozialarbeiterin
Ausgeübte Tätigkeit
Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen
(...) Neben ihr war auch der Präsident des Mieterbundes als Referent geladen. Uns ist bekannt, dass Herr Dr. Zitelmann als Historiker über die Zeit des Nationalsozialismus geforscht hat und sich politisch am rechten Rand der FDP aufgehalten hat. Mit seinen Positionen hat er sich im politischen Diskurs nicht durchgesetzt und nach unserer Kenntnis hat er seine politischen Ambitionen auch aufgegeben. (...)
 
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Frage zum Thema Soziales
27.08.2011
Von:
Fro

Hallo, Frau Kùnast,

Im Tagesspiegel vom 27.8. Schlägt Adrienne Goehler vor, angesichts der vielen Menschen, die in dieser Stadt in prekären Verhältnissen leben, in Berlin einen Modellversuch mit wissenschaftlicher Begleitung zu starten, in dem alle ein bedingungsloses Gruneinkommen erhalten. Würden Sie sich dafür einsetzen?

Freundlichen Gruß
Fro

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Frage zum Thema Umwelt
28.08.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,

Mich würde brennend interessieren was mit den umweltschädigen Kunststoffwahlplakaten Ihrer Partei, die auch noch mit PVC Kabelbindern befestigt wurden nach der Wahl passiert - und vor allem warum Sie diese hochproblematischen Kunststoffplakate als Umweltpartei überhaupt nutzen?

Vielen Dank für eine Antwort im voraus
Antwort von Renate Künast
1Empfehlung
31.08.2011
Renate Künast
Sehr geehrter ,

unsere Plakate werden aus Polypropylen hergestellt. Nach dem Wahlkampf werden diese von uns wieder eingesammelt und von der Druckerei recycelt. Beim Recyling werden die Plakate zerkleinert und aus dem Granulat werden neue Produkte wie z.B. Blumenkästen hergestellt. Der Hersteller wurde mit dem blauen Engel ausgezeichnet.

Mit freundlichen Grüßen,
Renate Künast
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Frage zum Thema Gesundheit und Verbraucherschutz
28.08.2011
Von:

Liebe Frau Künast,

leider sind Sie auf die Frage nach konsequentem Nichtraucherschutz nicht richtig eingegangen.
Daher möchte ich gerne von Ihnen wissen: wird es bei grüner Regierungsbeteiligung endlich ein konsequentes Rauchverbot ohne Ausnahmen geben, wie es längst in vielen anderen Ländern innerhalb und außerhalb Deutschlands wunderbar akzeptiert wird - mit positiven Folgen für Wirte, Angestellten und Gäste, ebenso wie für die Gesellschaft insgesamt?

Es ist wichtig zu erkennen, dass Ausnahmen bei dieser Frage nur zu Verwirrung und Gleichgültigkeit führen. Zu Ungerechtigkeit und letztlich zu immer mehr Ausnahmen. Nur ein striktes Gesetz sorgt für Befriedung. Für Einsicht und Akzeptanz. Für Bewusstseinswandel.

Dass die Kontrollen auch Nachts statt finden müssen, ist auch wichtig, aber allein wird das nichts bringen, sondern nur Geld verschwenden.

Will die Mehrheit der Menschen nicht endlich ein Ende der Tabaklobbypolitik? Warum sehen Sie nicht das Signal aus Bayern? Wollen die Wirte nicht endlich Sicherheit?
Was hat Rauch in Innenräumen mit Toleranz und Freiheit zu tun? Kompromisse bringen bei Sucht, Gier und Ignoranz nichts.

Bitte beantworten Sie also nun den Berlinern, die sich an der Volksinitiative beteiligt haben - und auch allen anderen klar und deutlich: wie geht es nun weiter nach den Wahlen? Gibt es ein Gesetz wie in Spanien, Skandinavien, Irland,.... oder nicht?

Freundliche Grüße
P.

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Frage zum Thema Umwelt
29.08.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,

die Grünen haben 2010 einen Gesetzesentwurf für ein Tierschutzgesetz verfasst, zu welchem Sie das Vorwort schrieben. Das Machwerk ist zum Teil hanebüchener Unsinn. Eine konstruktive Mail mit diesen Punkten an die verantwortliche Person, Undine Kurth, blieb unbeantwortet, es standen 2010 ja keine Wahlen an.

Leider ist die Zeichenzahl hier limitiert, deshalb in Kurzform:

  • Für meine Zierfische soll ich mir eine behördliche Genehmigung holen für Art und Anzahl. Wenn es Nachwuchs gibt, schreibe ich einen neuen Antrag und teile auch mit, wenn ein Fisch verstirbt???
  • Die Guppy-Wildform wird anders behandelt als die Zuchtform. Warum? Weil der Entwurf Wild- von Zuchtformen unterscheidet und auch die entsprechenden Merkmale liefert.
  • Ich soll der Behörde erklären, wie ich meine Tiere halte, damit die entscheiden kann, ob es art- und bedürfnisgerecht ist? Manche Fische überleben die Trockenzeit nur in den Löchern, welche Wasserbüffel hinterlassen haben. Muss ich dann einen Wasserbüffel halten und jedes Jahr einen Teil meiner Fische vertrocknen lassen?
  • Wie soll ich endemisch vorkommende Arten halten, deren Biotop durch die Palmölindustrie vernichtet wurde und die daher nur noch in den Aquarien einiger Verrückter existieren? Wäre es da nicht artangemessen, die Tiere mit Pestiziden langsam zu vergiften?
  • Wenn ich meine Sachkunde bei der Behörde durch ein Fachgespräch nachweisen soll, wird es richtig lächerlich. Da kann doch keiner Ch. orientalis von Ch. gachua unterscheiden und wenn ich mit Fundortvarianten komme, gucken die so intelligent wie ein Auto auf dem Schrottplatz.


All dies steht in Ihrem Gesetzentwurf, unter "Wirbeltiere" fällt die gesamte Aquaristik. Gerne kann ich Ihnen meine ausführliche Mail zukommen lassen.

Haben Sie vor, Millionen Aquarianern das Hobby zu zerstören? Auch wenn Tierschutz Bundesgesetz ist, will ich wissen für was die Leute stehen, die mich in Berlin regieren wollen.



Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Renate Künast
bisher keineEmpfehlungen
21.09.2011
Renate Künast
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Email.

Bei der von Ihnen zitierten Version handelt es sich um ein veraltetes Dokument, das veröffentlicht worden war, um in eine breite Diskussion mit den zuständigen Fachverbänden und Personen zu kommen. Nach dieser Veröffentlichung hatte die grüne Bundestagsfraktion eine Reihe von Fachgesprächen und einen regen Austausch mit der interessierten Öffentlichkeit. Schon während der Entwicklung des späteren Gesetzentwurfs konnte dadurch ein hohes Maß an Bürgerbeteiligung erreicht werden. Der damalige Gesetzentwurf wurde infolge dessen durch eine Vielzahl von Veränderungen, Verbesserungen und Konkretisierungen erneuert, so auch in dem von Ihnen angesprochenen Bereich.

Bei der Kennzeichnung und Registrierung von Heimtieren spricht der Entwurf explizit von Hunden und Katzen und erwähnt keine Fische, Wirbellose, Vögel und andere Kleinsäuger. Die über Hunde und Katzen hinausgehenden Arten können per Rechtsverordnung durch das Bundesministerium und Bundesrat bestimmt werden. Dabei werden Zierfische wohl keine bedeutende Rolle spielen. Bündnis 90/Die Grünen setzt sich dafür ein, dass Hunde und Katzen so gekennzeichnet werden, dass ihre Besitzer stets ausfindig gemacht werden können. Im Vordergrund steht dabei der Schutz der Tiere und die Entlastung von Tierheimen. Denn bei einem gekennzeichneten, ausgesetzten Tier ist es leichter, den Besitzer ausfindig zu machen. Dies entlastet zum Teil stark geforderte Tierheime und sorgt für einen besseren Schutz der Tiere.

Im Bereich der Fachkunde kommt es darauf an, dass Tierbesitzer auch den fach- und artgerechten Umgang mit ihren Tieren kennen und praktizieren. Das bedeutet nicht, dass man sich eine Genehmigung von der Behörde zur privaten Haltung von Zierfischen erwirken muss, sondern dass bei Verkauf und Handel mit Tieren die zukünftigen artgerechten Lebensbedingungen genauer erläutert werden sollen. Allzu oft werden Tiere an Personen veräußert, die nicht in der Lage oder nicht willens sind, dem Tier einen artgerechten Lebensraum zu ermöglichen. Ziel von Bündnis 90/DieGrünen ist es, dieser Problematik Herr zu werden und einen besseren Schutz für die Tiere zu gewährleisten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Renate Künast
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
29.08.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,

wie stellen Sie sich das mit den doppelten Abiturjahrgängen an den Universitäten vor? Die Unis platzen ja jetzt schon aus allen Nähten, es herrscht Raummangel und es gibt zu wenig Dozenten. Und jetzt kommen noch mehr Studenten. Was ist ihr Plan, um dem entgegenzuwirken?

Viele Grüße
, 21 Jahre



Die Frage wurde gestellt im Rahmen der Aktion duhastdiemacht.de, die u.a. von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Jugendportal des Deutschen Bundestags "Mitmischen.de" und dem Förderprogramm der Europäischen Union "JUGEND IN AKTION" unterstützt wird. duhastdiemacht.de will das demokratisches Bewusstsein bei Jugendlichen fördern und ihre Bereitschaft zum Engagement stärken. Gefördert wird das Portal von der Robert Bosch-Stiftung.

Mehr Infos zum Wahljahr 2011 hier auf duhastdiemacht.de.
Antwort von Renate Künast
2Empfehlungen
30.08.2011
Renate Künast
Sehr geehrte Frau ,

Bereits jetzt gibt es Jahr für Jahr einen großen Studienplatzmangel. Der nun zu erwartende Ansturm auf die Hochschulen in Folge der doppelten Abiturjahrgänge und des Aussetzens der Wehrpflicht stellt die Hochschulen vor große Herausforderungen. Leider hat die rot-rote Regierung versäumt, das längst bekannte Problem rechtzeitig anzugehen. Durch den Hochschulpakt sind zwar mehr Plätze für Studienanfänger geschaffen worden, doch sind diese zum einen unterfinanziert und zum anderen verschiebt sich damit die Problematik auf den Übergang vom Bachelor zum Master. Denn da greift der Hochschulpakt mit mehr Geld für Studienanfängerplätze nicht mehr.

Wir Grüne wollen das Berliner Hochschulgesetz modernisieren und die Finanzierung der Hochschulen anhand ihrer Bedarfe neu berechnen. Dazu gehört auch eine ehrliche Neuberechnung des Bedarfs an Studienplätzen. Dabei müssen jahrelang aufgeschobene Probleme wie alte Pensionslasten, nicht getätigte Investitionen und Schattenhaushalte gelöst werden. Wir wollen eine solide Grundfinanzierung der Hochschulen und eine verlässliche Kofinanzierung bei Drittmittelprojekten um den kommenden Ansturm auf die Hörsäle gut zu bewältigen.


Mit freundlichen Grüßen
Ihre Renate Künast
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