Ralph Saxe (DIE GRÜNEN)
Kandidat Bremen 2011
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Angaben zur Person
Ralph Saxe
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Sozialpädagoge
Ausgeübte Tätigkeit
Weinhändler
Wohnort
-
Stadtteil
Bremen-Schwachhausen , Stimmen (Wahlkreis): 2.844
Landeslistenplatz
10, über Liste eingezogen
(...) Sie sprechen ein Problem an, welches angesichts des dramatischen demografischen Wandels (Stichwort prognostizierter Fachkräftemangel) eigentlich keines sein dürfte. Die Erfahrung und auch das positive Kommunikationsklima von Älteren sind ein wichtiges Pfund. Es gibt eine Reihe von Unternehmen, die dies längst erkannt haben. (...)
Kandidaten-Check
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Ralph Saxe hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 26 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Verkehr und Stadtplanung
03.05.2011
Von:

Tausende BremerInnen wollen Gemeinschaftlich Wohnen.
Sie wollen sich ehrenamtlich engagieren und miteinander soziale Sicherheit organisieren.
Sie wollen selbstbestimmt, selbstorganisiert und selbstverantwortlich wohnen und sich unterstützen, was schon kurzfristig den kommunalen Haushalt entlasten kann.

Wie wollen Sie diese Bewegung unterstützen?
Antwort von Ralph Saxe
bisher keineEmpfehlungen
04.05.2011
Ralph Saxe
Sehr geehrte Frau ,

erst einmal stimme ich Ihnen grundsätzlich zu. Ganz viele BremerInnen möchten gemeinschaftlich wohnen. Durch den weiter fortschreitenden demografischen Wandel werden es immer mehr. Ich sehe auch wie Sie eine Entlastung des kommunalen Haushaltes. In Schwachhausen habe ich mich für die sog. Solarsiedlung eingesetzt, wo dieser Gedanke durchaus eine Rolle spielen soll. Das Problem dabei sind ausreichende Wohnobjekte zur Umsetzung des Bedarfes. Zumindest bei öffentlichen Gebäuden gilt wie bei besagtem Projekt das Höchstvermarktungsgebot. Das ist ein Hindernis, weil gemeinschaftliche Wohnprojekte oft wenig Chancen gegen kommerzielle Bauträger haben. Dies gilt es zu durchbrechen, da aufgrund eines besonderen öffentlichen Interesses plus resourcensparender Wirkung gemeinschaftliche Wohnformen, eine vorrangige Bedeutung und eine besondere Förderung verdienen. Ich werde das Anliegen weiter unterstützen, weil ich wie dargelegt die wachsende Bedeutung erlebe.

Einen freundlichen Gruß

Ralph Saxe
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Frage zum Thema Arbeit
20.05.2011
Von:

Hallo Herr Saxe,
da immer mehr Männer u. Frauen z. T. mit 40, 50 oder 60 Jahren arbeitslos werden - oder wie z.B. im Diako Krankenhaus (Gröpelingen) immer mehr ältere Krankenschwestern gefragt werden, ob sie auch f r ü h e r (als mit 65 Jahren) ihren Arbeitsvertrag beenden wollen - meine Frage:

Was sollte Ihrer Meinung nach unternommen werden, um die lebensschädliche Situation speziell dieser Menschen - also der Langzeitarbeitslosen über 40 oder 50 Jahren zu verbessern. Das heißt konkret unter anderem wie kann die allgemeine Einsicht wieder Fuß fassen (wie in den 1960er / 1970er und 1980er Jahren), daß gerade auch ältere Arbeitnehmer mit ihrer Erfahrung und ihrem guten Umgang mit Menschen (Kundenkontakte u. -gespräche) sehr viel zum positiven sozialen Klima unserer Arbeitswelt beitragen....In Holland, Dänemark u,. Schweden gibt es einen deutlich höheren Anteil von älteren Arbeitnehmern als in Deutschland...warum... nicht bei uns?
Antwort von Ralph Saxe
bisher keineEmpfehlungen
20.05.2011
Ralph Saxe
Hallo Herr ,

sie sprechen ein Problem an, welches angesichts des dramatischen demografischen Wandels (Stichwort prognostizierter Fachkräftemangel) eigentlich keines sein dürfte. Die Erfahrung und auch das positive Kommunikationsklima von Älteren sind ein wichtiges Pfund. Es gibt eine Reihe von Unternehmen, die dies längst erkannt haben. Auch ich werde deshalb als eine zusätzliche Fachkraft in meiner kleinen Firma eine richtig gute und kommunikative ältere Mitarbeiterin, die in Teilzeit arbeiten möchte, einstellen. Die allgemeine Einsicht kann man nur durch viele gute Beispiele fördern. Wenn der Fachkräftemangel noch akuter wird, dürfte das gerade bei Langzeitarbeitslosen die Situation verbessern. In der öffentlichen Verwaltung ist meines Wissens keine Aktion zur Frühverrentung geplant. Andererseits ist eine gegenteilige Entwicklung dort momentan auch nicht denkbar da bis 2014 wegen der Haushaltsnotlage etwa 950 Stellen eingespart werden müssen.
Die Wertschätzung und Bedeutung älterer Arbeitnehmer gerade wegen ihrer besonderen Fähigkeiten muss immer wieder gesamtgesellschaftlich nachhaltig kommuniziert werden damit wir es anderen Ländern nachmachen. Wichtig ist mir auch, dass auch das Wissen der Menschen in Rente nicht verloren geht. Da gibt es gute Beispiele, wo Existenzgründer mit fachlichen Paten, die bereits in Rente sind, kooperieren. Das halte ich noch für ausbaufähig, gehört aber eher in den Bereich bürgerschaftlichen Engagements. In Sachen Netzwerke der Älteren kann noch mehr gemacht werden.



Einen freundlichen Gruß

Ralph Saxe
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