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Volker Dornquast
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Frage von Peter M. •

Frage an Volker Dornquast von Peter M. bezüglich Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen

Sehrt geehrter Herr Dornquast!

Wir alle gehen mit ihnen überein, dass Kinder und Jugendliche des besonderen Schutzes bedürfen. Dazu gehört auch die notwendige, legale Anwendung von Medikamenten. Das Jugendschutzgesetz dient dem Wohle der Kinder und Jugendlichen, das BtmG hingegen richtet sich an ALLE Bürger. Wie sie zugeben werden ist Cannabis eines der ältesten natürlichen Heilmittel der Menschheit, oft sogar das einzig wirksame Medikament. Ihr Argument Kinder und Jugendliche durch die Cannabisprohibition schützen zu wollen ist jedoch recht fadenscheinig. 1. Durch den staatlich nicht kontrollierten Drogenmarkt fallen Kinder und Jugendliche unkontrolliert Dealern zum Opfer. 2. Durch die unkontrollierte Abgabe dieser oft aus Gewinnsucht verunreinigten Droge können Kinder, Jugendliche und auch erwachsene Mitmenschen körperlich und geistig geschädigt werden, schaden damit der allgemeinen Volksgesundheit. 3. Jährlich steigen die Anforderungen an Polizei und Justiz. Wichtige Aufgaben können nicht mehr fristgerecht erledigt werden, Kosten wachsen für die Allgemeinheit. 4. Wie das Beispiel der Niederlande gezeigt hat, ist dort der allgemeine Drogenkonsum gesunken, durch dem Staat vermehrt zugeführten Steuern sowohl das Gesundheitssystem als auch die Drogenprävention gestärkt worden. Führt deshalb ihrer Meinung nach die Alkohol- und Pharmalobby bewusst und skrupellos GEGEN den Willen denkender Demokraten einen Kampf GEGEN die Volksgesundheit? Sollten nicht besser Wissenschaft und internationale Erkenntnisse statt Bauchgefühl und Finanzlobby über eine Legalisierung zum Wohl der "denkenden Wählerschaft" zumindest MIT entscheiden? Tausende Jugendliche verfallen dem Rauschgift Alkohol, ohne vor Gerichten zu landen. Jugendliche, die selbst leere Cannabistütchen besitzen, landen jedoch vor Gericht. Sollen Erwachsene und Kranke weiterhin kriminalisiert, Ämter überlastet und mündige Bürger bevormundet werden? Sieht SO effektiver "Jugendschutz" oder Bürgerentmündigung aus?...

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Antwort von
CDU

Hallo Herr Messer,

Ihrer rechtfertigenden Argumentation zur Drogenfreigabe vermag ich überhaupt nicht zu folgen. Auch bestimmte harte Drogen werden in der Medizin kontrolliert eingesetzt.
Ich bleibe dabei, Cannabis ist schädlich und besonders für junge Menschen sehr schädlich. Der Besitz und der Verkauf dieser Gifte muss deshalb verboten und strafbar bleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Volker Dornquast