Portrait von Ursula Mogg
Ursula Mogg
SPD
Zum Profil
Frage stellen
Die Frage-Funktion ist deaktiviert, weil Ursula Mogg zur Zeit keine aktive Kandidatur hat.
Frage von Ingeborg H. •

Frage an Ursula Mogg von Ingeborg H. bezüglich Gesundheit

Sehr geehrte Frau Ursula Mogg,
Auf der Internetseite von Campact erfuhr ich, dass am 14./.15 April
der Gen-Mais MON810 der Fa.Monsanto in Deutschland angebaut werden soll.
http://www.bayern-stoppt-genmais.de/campact/info/logbook#chris@1238794665
Durch Internetrecherche (Kritik der Methoden der Fa.Monsanto) bin ich hellhörig geworden. Farmer aus Amerika und Indien berichten, dass sie durch den Einsatz des Gen-MaisMON810 mit der Zeit immer mehr Pestizide einsetzen mussten, natürlich vom gleichen Produzenten, was eine deutliche Zunahme der Umweltbelastung mit sich brachte.
Die Studie, erreichbar durch den oben genannten Link, (Zitat) gibt einen Überblick über die Ergebnisse neuer wissenschaftlicher Publikationen, die deutlich machen, dass die Risiken des Anbaus von MON810 für die menschliche Gesundheit und die Umwelt bisher nicht ausreichend untersucht wurden. So liegen neue, konkrete Hinweise auf eine Gefährdung von Bienen, von nützlichen Insekten und der Ökologie von Gewässern vor. Auch zur Gefährdung der Gesundheit liegen neue Studien vor, die zeigen, dass der gentechnisch veränderte Mais dazu beitragen kann, Immunkrankheiten auszulösen.
Zudem wird in der Studie anschaulich gemacht, dass die bisher praktizierten Ansätze zur Risikobewertung von MON810 zu kurz greifen: Sie setzen sich nicht in angemessener Weise mit der Sicherheit des Insektengifts auseinander, das in den Gentechnik-Pflanzen produziert wird. Die wissenschaftliche Unsicherheit über die Wirkungsweise des produzierten Gifts wird differenziert dargestellt.
Dass ein Verbot des Anbaus von MON810 nicht nur in der Sache, sondern auch rechtlich geboten ist, wird in der Studie anhand dem deutschen und europäischen Gentechnikrecht sowie der Rechtsprechung belegt.
Wie ist Ihre Einstellung gegenüber der Einfuhr des GenMais810 in Deutschland?
Mit freundlichen Grüßen
Ingeborg Hilmes

Portrait von Ursula Mogg
Antwort von
SPD

Sehr geehrte Frau Hilmes,

da Ihre Information unzutreffend war, wie Sie sicherlich inzwischen der Presse entnommen haben, ist Ihre Frage obsolet. Am 14. April hat die zuständige Bundesministerin den Anbau des Gen-Maises verboten. Erlauben Sie mir bitte überdies den Hinweis, dass ich für Anfragen insbesondere aus meinem Wahlkreis vorrangig und zuverlässig über meine Internetpräsenz www.ursula-mogg.de erreichbar bin.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Ursula Mogg