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Thomas Sternberg
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Frage von Fernando A. •

Frage an Thomas Sternberg von Fernando A. bezüglich Wissenschaft, Forschung und Technologie

Sehr geehrter Herr Professor Sternberg,

für mich ist es hanebüchen die Zugangsvoraussetzungen zu vereinfachen, wenn Universitäten ihr Angebot aller Studiengänge nicht auch berufsbegleitend anpassen.

Welche Chancengleichheit besteht für Studieninteressierte mit beruflicher Qualifikation, wenn diese ihre finanzielle Sicherheit aufgeben müssen?

Was wird von Seiten der Politik unternommen, um diesen Missstand zu beheben?
Wie ist der derzeitige Stand der Bemühungen?
Wie lange wird es noch dauern das angestrebte Ziel zu erreichen?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten.
Mit freundlichen Grüssen
Fernnado Aust

Portrait von Thomas Sternberg
Antwort von
CDU

Sehr geehrter Herr Aust,

Sie hatten mir am 24. Februar 2013 einige Fragen zur Hochschulpolitik gestellt.

Angesichts des doppelten Abiturjahrgangs arbeiten die Hochschulen bereits heute am Limit. Aus diesem Grund wäre es - Sie sprechen es an - wenig zielführend, die Zugangsvoraussetzungen abzusenken, wenn nicht die Voraussetzungen für eine qualitativ gesicherte hochschulische Ausbildung bestehen. Hier ist die Landesregierung in der Pflicht, keine Absenkung des Niveaus zuzulassen.

Gleichwohl gibt es bereits heute verschiedene Angebote, die zur Verfügung zu stehen, wenn man sich weiterbilden oder Studiengänge berufsbegleitend absolvieren möchte. Beispielhaft sei hier auf das Angebot der Fern-Uni in Hagen, das Verbundstudium ( http://www.verbundstudium.de/index ) oder weiterbildende Studiengänge mancher Hochschulen hingewiesen (die es z. B. an der Ruhr-Universität Bochum für den Masterbereich gibt).

Für die Beantwortung Ihrer weiteren Fragen, bitte ich Sie, sich an die Landesregierung zu wenden, da ich als Abgeordneter der CDU, keine Kenntnis darüber habe, ob es überhaupt Maßnahmen oder Planungen der rot-grünen Regierung in diesem Bereich gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Thomas Sternberg