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Frage von Roger B. •

Frage an Katrin Kunert von Roger B. bezüglich Verkehr

Sehr geehrte Frau Kunert,

zum Thema Verkehr in der Altmark würde ich gerne von Ihnen wissen, ob Sie eine Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecke Geestgottberg-Oebisfelde, u.a. um einen Beitrag zur Verkehrsverlagerung zu leisten, unterstützen, und wenn ja, was Sie dafür tun möchten. Für eine Bahnfahrt von Salzwedel nach Wittenberge z.B. müßte man derzeit über Stendal fahren, was die Sache doch erheblich verteuert bzw. eine viel längere Fahrtzeit mit sich bringt.

Vielen Dank und freundliche Grüße

Roger Behn

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Antwort von
DIE LINKE

Sehr geehrter Herr Behn,

die LINKE fordert einen flächendeckenden öffentlichen Personennahverkehr, den alle unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten nutzen können und der in öffentlicher Hand durchgeführt wird. Insofern unterstütze ich auch eine Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecke Geestgottberg-Oebisfelde. Zumal ich 2002 den Widerstand gegen die Abbestellung dieser Strecke aktiv unterstützt habe.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Bereitstellung entsprechender finanzieller Mittel. So fordert DIE LINKE, dass die Kürzung der Mittel für den Öffentlichen Personennahverkehr rückgängig gemacht und wieder mehr Geld für den Regionalverkehr der Eisenbahnen zur Verfügung gestellt wird. Sowohl der Bund als auch das Land Sachsen-Anhalt stehen hier in der Verantwortung.

Insofern werde ich mich auf Bundesebene weiterhin dafür einsetzen, dass wieder mehr Geld in den öffentlichen Personennahverkehr fließt. DIE LINKE fordert eine dauerhafte Aufstockung der Investitionsmittel für die Schiene auf mindestens 2,5 Milliarden Euro pro Jahr. Und der Börsengang der Bahn darf nicht stattfinden, damit nicht noch mehr Strecken stillgelegt werden.

In meinem Wahlkreis werde ich mich dafür einsetzen, dass ein Gespräch zwischen allen beteiligten Akteuren (NASA, DB AG, Deutsche Regionaleisenbahn GmbH, Verkehrsministerium, die von der Stilllegung betroffenen Kommunen, Bündnis „Die Bahn bleibt“)zu Stande kommt.

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Kunert