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Sehr geehrter H. Seyffardt,
zu Ihrer Antwort an H.

habe ich Fragen/Anmerkungen.
Sie möchten die MTBer nicht aus dem Wald vertreiben - genau das tun Sie aber, weil kein MTBer auf "Waldautobahnen" fahren will. Das hat mit unserem Sport soviel zu tun, wie Schwimmtraining in der Badewanne!
Wo ist eigentlich dieses "dichte Netz an attraktiven Strecken für MTBer", das Ihr Kollege H. Alexander Bauer stolz erwähnt hat? Haben wir Aktiven was verpasst? H. Bauer hatte keine Antwort!
Ihre "Lösungen" an vereinzelten Spots sind ein Tropfen auf den heißen Stein. So läßt sich MTBen nicht flächendeckend ausüben. Oder finden Sie es zu Zeiten des Klimawandels u. staatl. finanzierter Programme zur Reduzierung d. CO2-Emmissionen laufen, sinnvoll, daß künftig MTBer gezwungen sind, erst größere Strecken per Auto zurückzulegen, um naturfreundlichen Sport legal auszuüben?
Wenn Konflikte vereinzelt auftreten, warum dann ein Rundumschlag, der nur die straft, die sich verantwortungs- u. rücksichtsvoll verhalten? Die Einzeltäter werden sich auch an ein neues Gesetz nicht halten! An wenigen Stellen wäre eine "Entflechtung" durch ZUSATZ-Angebote sinnvoll, z.B. Region Gr. Feldberg, aber Ihr Gesetzentwurf schiesst weit übers Ziel hinaus.
Immer wieder heißt es, es wäre auch bisher nicht erlaubt auf schmalen Wegen zu fahren. WO bitte lesen Sie das? Im Bundeswaldgesetz u. HForstG ist v. Straßen u. Wegen die Rede u. zur Definition "Wege" gibt es bereits Urteile, die diese Aussage Lügen strafen? Haben Sie niemand, der wirklich rechtskundig ist od. kehren Sie Tatsachen lieber unter den Tisch?
"Wir sind der Überzeugung, dass wir im Dialog mit den betroffenen Interessengruppen mehr erreichen können, als durch aufgedrückte staatliche Vorschriften." Genau DESHALB braucht es kein neues Gesetz!
Wieso schränkt es die Eigentumsrechte der Waldbesitzer mehr ein u. steht dem Naturschutz mehr entgegen, wenn ein MTBer einen Weg benutzt statt Wanderer, Jogger, Nordic Walker etc.?
Mfg,
