Olaf Scholz (SPD)
Abgeordneter Bundestag (ausgeschieden)

Grunddaten
Olaf Scholz
© Romeo Deischl
Geburtstag
14.06.1958
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Hamburg
Wahlkreis
Hamburg Altona
Ergebnis
36,1%
Landeslistenplatz
1, Hamburg
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(...) Unabhängig davon ob und ggf. wann der jetzige Bahnhof aufgegeben wird, kann und sollte man meiner Meinung nach an die Entwicklung dieser Flächen gehen. Es wäre möglich, dort zahlreiche neue Wohnungen zu bauen, die bestens infrastrukturell erschlossen in einer sehr attraktiven innerstädtischen Lage entstehen würden. Außerdem könnten neue Grünflächen angelegt werden, von denen es in der Umgebung bisher auch zu wenige gibt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
nicht beteiligt
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
nicht beteiligt
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
nicht beteiligt
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
nicht beteiligt
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
nicht beteiligt
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
26.11.2010
Haushalt 2011
nicht beteiligt
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
NEIN
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
NEIN
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
NEIN
28.10.2010
Brennelementesteuer
NEIN
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
nicht beteiligt
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
NEIN
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
enthalten
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
enthalten
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
enthalten
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
enthalten
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
nicht beteiligt
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
nicht beteiligt
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
JA
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
JA
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
NEIN
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
JA
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
nicht beteiligt
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
nicht beteiligt
Fragen an Olaf Scholz
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Frage zum Thema Soziales
19.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Scholz,

besten Dank für Ihre Stellungnahme. Leider beantwortet diese nicht meine an Sie gestellte Frage. Der vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig erachtete Regelsatz nach Regelsatzverordnung RSV ( § 28 SGB XII / SGB II) , erhoben nach der Einkommens- und Verbraucherstichprobe EVS gilt ja nicht nur für Erwerbslose Mitmenschen nach SGB II, sondern ebenfalls für die Sicherung im Alter, als auch für die nicht erwerbsfähigen Menschen gemäß SGB XII dieser Republik als menschenwürdige Existenzsicherung. Gleichwohl soll der Regelsatz die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben der Gesellschaft für Jung und Alt ermöglichen.

Was werden Sie also als künftiger Bürgermeister der Hansestadt Hamburg anstreben, um einen erneuten Gang vor das BVerfG zu vermeiden?

Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie das von der Regierung vorgelegte Statistikmodell bereits daher anzweifeln, da die gewählte Bezugsgröße der Referenzgruppe von lediglich der untersten 15 Prozent der Einkommensstruktur – also eines Zirkelschluss -, der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgericht eindeutig widersprechen?

Kann ich also davon ausgehen, dass Sie ebenfalls der Ansicht sind, dass die Referenzgruppe (das unterste Einkommensfünftel) entsprechend der Vorgabe des Bundesverfassungsgericht nur als Basis dienen darf?

Anders gefragt, teilen Sie somit meine Auffassung, dass die Verabschiedung des neuen Regelsatzes bereits daher ein Verfassungsbruch darstellen würde und die erfolgte Rechtsprechung des Bundesverfassungsgericht sich bei der Zustimmung der Länder, inklusive Hamburg, zu diesem Gesetzespaket, zu einer Posse wandelt?

Gehen Sie mit mir konform, dass das Equal pay, also die gleiche Entlohnung bei gleichwertiger Arbeit bereits justiziable Gesetzeslage nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ( AÜG) und nicht nur für Leiharbeit ist? Befürchten Sie also nicht, durch eine eventuelle Zustimmung zu diesem Gestzespaket im Bundesrat, einen erneuten Verfassungsbruch zu unterstützen?

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Frage zum Thema Sicherheit
19.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Scholz,

ich beziehe mich auf das Schreiben des Herrn Modersitzki vom 16.01.2011 bezueglich Ihres Standpunktes eine Risikoanalyse fuer die innerstaedtischen Flughaefenstandorte in Auftrag zu geben. Hierauf haben Sie bisher nicht geantwortet und ich erwarte darauf eine verbindliche Antwort!

Bei diese Gelegenheit erbitte ich auch eine Antwort auf die Frage, warum bis heute die von der Stadt Hamburg versprochenen naturgeschuetzten Ausgleichsflaechen fuer das `Muehlenber Loch` noch nicht eingeloest worden sind.

Dr. , Hamburg

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.02.2011
Von:

Sehr geehrter zukünftiger Bürgermeister von Hamburg (2011) und Bundeskanzler der BRD "GmbH" (2013) Herr Scholz,

vorab gratuliere ich Ihnen zu den beiden "gewonnenen" Wahlen (2011 + 2013).

Mich würde interessieren, wie Sie zu einem so genannten "Notschalter" für das World Wide Web in Deutschland stehen ?

Die Amerikaner machen es vor ! Wird es unter Ihnen als Bundeskanzler dieses auch für Deutschland geben ?

Mit freundlichen Grüßen


Hamburg, 20.02.2011 (00:30 Uhr MEZ)

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Frage zum Thema Finanzen
02.03.2011
Von:

Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Ergebnis bei der Hamburger Bürgerschaftswahl. Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe das Sie das nötige Durchsetzungsvermögen und die erforderliche Kaltschnäuzigkeit an den Tag legen werden um ein guter erster Bürgermeister zu werden.

Als Mitglied des deutschen Bundestages und als Hamburger Bürgermeister werden Sie zwei bedeutende Ämter innehalten die beide ein nicht geringes Maß an Aufmerksamkeit erfordern werden. Gleichzeitig haben Sie hierdurch die Möglichkeit die Interessen Hamburgs in Berlin stärker hervorzuheben. Wobei mir letzteres als Hamburger eher am Herzen liegt.

Nun zu meinen Fragen:

Ein Kernproblem der Hamburger Finanzen ist meines erachtens der nicht geringe "Kapitalabfluss" Hamburgs in die umgrenzenden Stadtgebiete. Ins Auge springt, dass der Anteil der Steuereinnahmen der dem Hamburger Senat bzw. Ihnen zur Verfügung steht, gemessen an den gesamten Steuereinnahmen aus den Taschen der Hamburger Bürger, viel zu gering ist. Wie planen Sie diesen Umstand im Sinne Hamburgs langfristig zu verbessern?

Wann kommt die notwendige Elbvertiefung und wo liegt der grösste politische Wiederstand für/gegen dieses für Hamburg notwendige Vorgehen?

Welches Energiekonzept vertreten sie für die Hansestadt langfristig und welche Konzepte stehen derzeit zur Auswahl. bzw. werden geprüft?

Mfg


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Frage zum Thema Arbeit
02.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Scholz,

wie glauben Sie, Arbeitsplätze schaffen zu können. Konkret. In Zahlen, welche Branche?

wie haben Sie vor in HH Wohnraum zu Preisen unter EUR1500/qm zu schaffen? (Nein, nicht in Wilhelmsburg o.ä.)?

wie gelingt es Ihnen, Kitas und deren Bezahlung endlich in die Verantwortung der Eltern zu legen?

Beste Grüße,

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Ihre Frage an Olaf Scholz
Olaf Scholz ist inzwischen ausgeschieden. Deshalb wurde die Fragefunktion geschlossen.