Norbert Hackbusch (DIE LINKE)

Norbert Hackbusch
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Lehrer
Ausgeübte Tätigkeit
Setzer, Journalist, MdHB
Wahlkreis
Altona , Listenplatz 1, Stimmen (Wahlkreis): 14.291, 4,8%, über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
4, Stimmen (Liste): 6.411
(...) Hamburg.de ist das Paradebeispiel für eine verfehlte Internet-Politik. Das Portal hat das Hauptinteresse, Bannerwerbung zu verkaufen und Produkte anzubieten. (...)
 
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
21.01.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Hackbusch,

das Historische Kinderprojekt vom Stadtteilarchiv Bramfeld blickt auf eine über fünfjährige gelungene Zusammenarbeit mit Schulen und Senioreneinrichtungen zurück. Es vermittelt Schulklassen Stadtteilgeschichte, aber besonders erfolgreich läuft das Mehrgenerationenprojekt, bei dem sich Kinder und Senioren über Kindheit früher und heute austauschen. Unterstützt durch historische Fotos, altes Spielzeug und Alltagsgegenstände vertieft sich Stadtteilkulturarbeit und lokale Geschichtsforschung im Dialog der Generationen. Teilnehmer sind die Kinder einer Schulklasse, Großeltern der Kinder und Senioren aus einer Senioreneinrichtung des Stadtteils, so dass die Vernetzung von Stadtteileinrichtungen gefördert wird. Kooperationen in Bramfeld, Steilshoop und Eppendorf belegen die Übertragbarkeit.

Auszeichnungen:
  • Förderpreis "Kultur bewegt 2010" der Stiftung Maritim und der Kulturbehörde Hamburg
  • Leuchtturmprojekt der "Mission Sustainability 2009 – Gemeinsam für Nachhaltigkeit" vom
Rat für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung
  • Förderpreis "Anstiften! 50 Impulse für Hamburg" 2009 der Körberstiftung Hamburg
  • Förderpreis "Kultur bewegt 2008" der Stiftung Maritim, der Hamburger Kulturstiftung und der
Kulturbehörde Hamburg
  • Nominierung für den Stadtteilkulturpreis 2008 Hamburg
  • Förderpreis der Firma AstraZeneca "Kulturelle Erziehung fördern - Persönlichkeit
entwickeln" 2006

Nach wie vor fehlt eine kontinuierliche Finanzierung.
Die Verbindung von Bildung, Kultur und Gemeinwesenarbeit bildet einerseits seine Stärke und andererseits offenbar einen Hinderungsgrund die Arbeit regelmäßig zu fördern, weil die Zuständigkeit ungeklärt bleibt.
Zur Absicherung einer kontinuierlichen Weiterarbeit und Erhalt des Projektes wird aber die Einrichtung einer halben Stelle benötigt.

Welche Position haben Sie bzw. Ihre Partei zu dieser Problematik?

Mit freundlichen Grüßen


www.stadtteilarchiv-bramfeld.de

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Frage zum Thema Stadtplanung
28.01.2011
Von:

Guten Tag Herr Hackbusch,

sind Sie und Ihre Partei dafür, die Kleingärten an der A7 als Bauland zur Finanzierung des Deckels zu verkaufen?
Wie schätzen Sie die Umsetzbarkeit der geplanten Umsiedelung einiger Kleingärten auf den Deckel ein?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Norbert Hackbusch
1Empfehlung
31.01.2011
Norbert Hackbusch
Sehr geehrte Frau ,

was haben eigentlich die Kleingärten mit der Deckelung zu tun? Sie sollen dafür bezahlen. Das hält die LINKE für den falschen Weg. Natürlich ist die Deckelung der A7 zu unterstützen, aber dazu v.a. die Kleingärtner heranziehen entbehrt der Logik und ist nicht gerecht.
Die Umsetzbarkeit dieser Maßnahme kann ich nicht vollständig einschätzen, gehe aber davon aus, dass gerade Kleingärten mit jahrzehntealtem Baumbestand wertvoll für Altona sind, nicht umziehen können und daher vernichtet werden und an ihrer neuen Stelle Schwierigkeiten haben werden.

viele Grüße
Norbert Hackbusch
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung
02.02.2011
Von:

Die Linke betont die Bürgerbeteiligung. Auch das Internet ist eine Möglichkeit, die wichtiger wird, um Beteiligung zu organisieren. Wie sehen Sie in diesem Zusammenhang die Rolle der offiziellen Website der Freien und Hansestadt Hamburg hamburg.de? Sehen Sie die Möglichkeiten des Internets für die Bürgerbeteiligung auf dieser Website ideal verwirklicht? Wie stehen Sie dazu, dass die offizielle Website der Stadt Hamburg mehrheitlich einem Großverlag, der Axel Springer AG, gehört? Sollte die offizielle Website der Stadt Hamburg nicht der Stadt Hamburg gehören? Wenn ja, was werden Sie tun, um hamburg.de zu rekommunalisieren?
Antwort von Norbert Hackbusch
1Empfehlung
02.02.2011
Norbert Hackbusch
Sehr geehrte Frau ,

Hamburg.de ist das Paradebeispiel für eine verfehlte Internet-Politik. Das Portal hat das Hauptinteresse, Bannerwerbung zu verkaufen und Produkte anzubieten. Die Informationen über die Stadt wird dahinter eher versteckt und die Kommunikation über diese Plattform kann nicht stattfinden. Hier hat der Senat für einen finanziellen Einmaleffekt eine gute und wertvolle Möglichkeit für demokratische Beteiligung verkauft.
Es wird die Aufgabe eines zukünftigen Senats sein, diese Plattform wieder zu erhalten. Für die einzuleitenden Schritte müßte ich die Verträge kennen, aber die Schritte sind notwendig.

schöne Grüße
Norbert Hackbusch
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Frage zum Thema Soziales
07.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Hackbusch,

wie stehen Sie zu dem Thema: bedingungsloses Grundeinkommen und Konsum, bzw. Verbrauchsbesteuerung?

Mit freundlichen Grüssen
G.
Antwort von Norbert Hackbusch
1Empfehlung
08.02.2011
Norbert Hackbusch
Sehr geehrter Herr ,

das bedingungslose Grundeinkommen ist eine bestechende Idee, die allerdings einige Tücken hat.
Wertvoll ist die Idee damit gegen den wahnsinnigen Druck gesellschaftlich agieren zu können, jede Arbeit zu jedem Lohn annehmen zu müssen. Dieser Druck hat durch Hartz IV kräftig zugenommen und nicht nur für Hartz IV Empfänger, sondern für alle Beschäftigten schlechte Auswirkungen. Es könnte ebenso für viele künstlerisch Aktive Menschen eine Grundsicherung bedeuten.

Allerdings ist die Idee gefährlich, dieses über die Erhöhung der indirekten Steueren (v.a. wohl Mehrwertsteuer) zu finanzieren. Die Mehrwertsteuer ist sozial ungerecht, da sie nicht nach Einkommen sondern Bedarf versteuert.

Ansonsten gibt es natürlich noch etliches zu diesen Themas zu diskutieren - also ein einfacher Weg ist es nicht.



einen schönen Tag
Norbert Hackbusch
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Frage zum Thema Soziales
10.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Hackbusch,
danke für Ihre schnelle Beantwortung meiner Frage.

Wenn die "Mehrwertsteuer" so schlecht ist, warum hat Sie dann seit ihrer Einführung solch einen Siegeszug durch die ganze Welt angetretten? Seit vielen Jahren ist sie in Deutschland eine sichere, konstante und kostengünstige Einnahmenquelle des Staates. Schon bevor Sie auf 19% erhöht wurde, hat sie mehr zu den Staatsfinanzen beigetragen, als die Einkommens- und Gewinnbesteuerung zusammen.
Allerdings gibt es hier leider keine Freibeträge, wie dies bei der Einkommensbesteuerung selbstverständlich der Fall ist. Mann könnte doch eine negative "Mehrwertsteuer" fordern, z.B. in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens, um die vielleicht vermeintlichen Bedenken und Ungerechtigkeiten dieser Besteuerungsform umzukehren.

Was bringen mir als Durchschnittsverdiener, Arbeitsloser, Hausfrau, Kind oder Rentner die Freibeträge der Einkommenssteuer? Meistens wenig bis nichts, aber besser verdienende Menschen haben einiges davon. Also könnte mann doch auch behaupten dies ist eine sozial sehr ungerechte Steuer.

Mit freundlichen Grüssen
G.

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