Michael Hoffmeier (DIE GRÜNEN)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Michael Hoffmeier
Jahrgang
1969
Berufliche Qualifikation
Textilfacharbeiter
Ausgeübte Tätigkeit
Meinungsforschung
Wohnort
Dingelstädt
Wahlkreis
Eichsfeld - Nordhausen - Unstrut-Hainich-Kreis I
Ergebnis
4,1%
Landeslistenplatz
6, Thüringen
(...) Zum Anderen bedarf es klarer Regelungen, dass es nicht zu den von Ihnen beschriebenen Agrarwüsten kommt. D.h. bezüglich Düngung und Pflanzenschutz müssen die gleichen Regeln gelten, wie bei Lebensmitteln - am besten Bio. Zudem wäre eine Konzentration auf die Verwertung von Abfällen wünschenswert. (...)
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Frage zum Thema Umweltpolitik
07.08.2009
Von:

Seit Juli 09 werden neuzugelassen Fahrzeuge auch nach dem Co2 ausstoss versteuert. Wie sieht eigentlich die Co2- Bilanz von Luftfahrzeugen (vom Sportflieger bis zum A380) aus? Wer kümmert sich eigentlich mal um diese Sache, denn immerhin werden durch die Flieger das CO2 direkt in höhere luftschichten eingebracht.

Wann wird endlich in Angriff genommen, den Schienenverkehr und den ÖPNV genauso wie die Luftfahrt, Steuerlich zu begünstigen?
Antwort von Michael Hoffmeier
1Empfehlung
19.08.2009
Michael Hoffmeier
Dass Sportflieger genauso steuerlich begünstigt werden, wie Passagierflugzeuge, hat einmal Franz Josef Strauß durchgesetzt. Aber das ist natürlich genau die falsche Richtung. Denn die steuerliche Bevorzugung des Luftverkehrs gehörte längst abgeschafft. Flugbenzin müsste genauso besteuert werden, wie der Diesel einer Diesellok. Das ist im Moment ein echter Wettbewerbsnachteil der Bahn - übrigens genau wie die hohen Trassenpreise, die die LKW-Maut locker in den Schatten stellen.

Die schädliche Wirkung des weiter wachsenden Flugverkehrs ist ja unbestritten. Transportleistungen müssen daher insgesamt umwelt- und klimafreundlicher werden, was nur durch ein Umsteuern in der Verkehrspolitik möglich ist.

Besonders in Thüringen werden die falschen Transportwege subventioniert: Unsummen gehen immer noch in den Erfurter Flughafen, Straßen werden großzügig gebaut - selbst, wo sie völlig unnötig sind oder in Prestigeobjekte verschwendet - wie die ICE-Strecke durch den Thüringer Wald. Am Freitag soll beispielsweise in Worbis wieder einer dieser prominenten Spatenstiche für eine Straße erfolgen, die Steuerzahler und Umwelt teuer zu stehen kommen. Und andererseits harren Bahnstrecken jahrelang vergeblich der Sanierung, werden immer langsamer und schließlich stillgelegt.

Dass ein bergiges Land, wie die Schweiz den ÖPNV viel besser hinbekommt als wir, zeigt, dass es nur eine Frage des politischen Willens ist.

... wir GRÜNE wollen und können!
:-)

Herzliche Grüße,

Michael Hoffmeier
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Frage zum Thema Soziales und Familie
30.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau /r Herr ,

Mobilität ist für Menschen mit Behinderung ein wichtiger Faktor. Integration ist ohne individuelle Mobilität nicht erreichbar.

Ist Ihnen bekannt, dass
  • man nur dann einen Zuschuss erhält, wenn es unabdingbar zum Erhalt des Erwerbslebens benötigt wird?
  • behinderte Kinder/Hausfrauen/Rentner keinen Anspruch auf Förderung haben?
  • diese drei Gruppen quasi in häuslicher Isolation leben müssen?
  • es Familien mit behinderten Kindern besonders hart trifft?
  • die gesamte Familie darunter leidet, oftmals zugrunde geht?

Trotz SGB XII, § 53-§55 wird behinderten Kindern ein Zuschuss zum Fahrzeug mit der Begründung: "..das Kind stehe ja nicht im Arbeitsleben" oder in Berufung auf § 8 "Ein Zuschuss kann nicht gewährt werden, weil das Kind das Fahrzeug nicht selbst bedienen kann" verweigert. Wie kann das sein?

Im Mai 2009 hat die Bundesregierung die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet und sich zur Umsetzung verpflichtet. Artikel 20 benennt Mobilität als bedeutsamen Faktor. Die unterzeichnenden Staaten verpflichten sich zur Förderung individueller Mobilität, um für Menschen mit Behinderung größtmögliche Unabhängigkeit sicherzustellen.

Ohne Mobilität kann ich nicht am Leben in der Gesellschaft teilhaben! Meine soziale Integration ist bedroht!

Wie werden Sie sich dafür einsetzen, dass
  • die UN-Konvention, insbesondere Artikel 20, umgesetzt wird?
  • Sozialbeamte endlich begreifen, dass es Kinder sind, über denen sie den Stab brechen?

Als Mitglied im Verein "Mobil mit Behinderung e.V." ist mir Ihre Antwort wichtig. Sie wird unter www.mobil-mit-behinderung.de veröffentlicht.

Sie wollen meine Stimme erhalten?

In Deutschland sind 8 Million Menschen behindert, bezieht man aber das familiäre Umfeld mit ein, sind ca. 20 Millionen Bundesbürger indirekt von Behinderung betroffen.
Die warten auf Ihre aktive Unterstützung und sollten Ihr Engagement wert sein.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Michael Hoffmeier
bisher keineEmpfehlungen
30.09.2009
Michael Hoffmeier
Ich teile Ihre Problemsicht und weiß, dass es einer neuen, positiveren, verständnisvolleren und anerkennenderen Sichtweise bedarf.
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Frage zum Thema Außenpolitik
07.09.2009
Von:

Afghanistan geben Sie ein Unentschieden in der Befragung an , warum ?
Antwort von Michael Hoffmeier
1Empfehlung
30.09.2009
Michael Hoffmeier
Weil wir in Afghanistan nicht einfach die Flinte ins Korn werfen können. Aber der Einsatz ist aus meiner Sicht falsch gewichtet: Es wäre viel mehr zivile Aufbauhilfe nötig und weniger robuste Militärmaßnahmen (also Kriegseinsätze) - besser gar keine. Der Aufbau einer nicht korrupten und gut ausgebildeten Polizei geht immer noch viel zu schleppend voran. ... es sind ja auch nur ein paar Dutzend Ausbilder vor Ort - wo doch ca. 3000 gebraucht würden.

Herzlichst,
Michael Hoffmeier
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Frage zum Thema Landwirtschaft
07.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hoffmeier,

Wie stehen Sie zu erneuerbaren Energien, insbesondere zu nachwachsenden Rohstoffen? Wie wollen Sie erreichen, dass trotz des intensiven Anbaus von nachwachsenden Rohstoffen die Artenvielfalt in der Natur erhalten bleibt?

In letzter Zeit stehen nachwachsende Rohstoffe hoch im Kurs. Einmal angedacht zur Verwertung von Restern, Abfällen und Überschüssen, wurde viel geplant und gebaut. Nein reichten die vorhandenen Ressourcen nicht mehr aus und es wird Biomasse plantagenmäßig angebaut. Damit produzieren wir grüne Agrawüsten und die Artenvielfalt in der Natur leidet darunter, vor allen die Insekten und insbesondere unsere Bienen (ich bin Imker). Wenn die Artenvielfalt der Insekten und deren Anzahl zurückgeht, hat das eine negative Wirkung auf die Bestäubung vieler Wild- und Kulturpflanzen. Dazu kommt noch die Gefahr der weiteren und intensiveren Nutzung der "Grünen Gentechnik" und einen übermäßigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und damit zu einer weiteren Chemisierung der Landwirtschaft. Es wird doch keine Nahrung produziert und somit müssen keine Grenzwerte eingehalten werden.
Antwort von Michael Hoffmeier
bisher keineEmpfehlungen
30.09.2009
Michael Hoffmeier
Sehr geehrter Herr ,

ich teile Ihre Befürchtungen.
Deshalb werden wir bei der Frage der Energieversorgung nicht darum herum kommen, erheblich Energie einzusparen.
Zum Anderen bedarf es klarer Regelungen, dass es nicht zu den von Ihnen beschriebenen Agrarwüsten kommt. D.h. bezüglich Düngung und Pflanzenschutz müssen die gleichen Regeln gelten, wie bei Lebensmitteln - am besten Bio. Zudem wäre eine Konzentration auf die Verwertung von Abfällen wünschenswert.

Herzlichst,
Michael Hoffmeier
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Ihre Frage an Michael Hoffmeier
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