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Guten Tag,
ich habe gerade auf Ihrer Homepage als Drogenbeauftragte die Warnung vor elektronischen Zigaretten gelesen.
Dabei kamen einige Fragen auf:
Sie sagen
Zitat: "Der bei der E-Zigarette eingeatmete Dampf enthält das die Atemwege reizende Propylenglykol sowie unterschiedliche Zusatzstoffe, deren langfristige gesundheitliche Gefahren noch unbekannt sind."
1. Dabei stellt sich mir die Frage, wie kann etwas "langfristig" erforscht sein, was es noch nicht so lange giebt ?
2. Wieso stellen sie u.a. "Propylenglykol" als "Atemwege reizend" hin obwohl dieser Stoff weitestgehend erforscht ist ? Immerhin wird er in Disconeblern, verschiedenen med. Inhalatoren und vielen weiteren aerosolen (und natürliche auch anderen) darreichungsformen seid Jahren verwendet. Und auch die USA erwägt im moment Propylenglykol in öffendlichen Gebäuden wg.seiner leicht antimikrobiologischen Wirkung in wieder aerosolischer Form zu verwenden.
Ausserdem sind alle Inhaltsstoffe der Liquids auch in Zigaretten enthalten und dort werden sie verbrannt.
3. Warum werden die elektrischen Zigaretten immer gleich als Mittel zur Tabakentwöhnung gleichgesetzt ? Es ist ein Genussmittel. Nicht mehr und nicht weniger. Das es einigen Menschen bei der Tabak (und Nikotin) -entwöhnung geholfen hat, das sind dann persönliche Erfahrungen. Ich habe aber noch keinen Shop gesehen wo es als solches Mittel angeboten wird ...
Sicherlich, es ist (teilweise) auch Nikotin enthalten und fällt daher sicherlich nicht unter nicht-suchtfördernde-Mittel, aber ich kann nicht verstehen warum eine solche Aufregung hier angestiftet wird. Ich stimme allerdings darin überein, das es, wg. des Nikotins und der "prägenden" Eigenschaften, ähnliche Warnungen verdient wie eine Zigarette.
MfG