Martin Delius (PIRATEN)
Kandidat Berlin 2011
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Angaben zur Person
Martin Delius
Jahrgang
1984
Berufliche Qualifikation
Student
Ausgeübte Tätigkeit
Software-Entwickler bei der Hoccer GmbH
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Pankow WK 3
Landeslistenplatz
4, über Liste eingezogen, Pankow
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Die PIRATEN Berlin wollen die Regelstudienzeit komplett abschaffen. Diese überkommene Regelung, die heutzutage dazu dient Zuschüsse für Universitäten, für Studierende oder einzelne Studiengänge zu beschneiden und als Kriterium für die "neue" erzwungene Exmatrikulation gelten sollte, schadet einem freien Studium und der Studierbarkeit von fast allen Studiengängen an Berliner Hochschulen allgemein. (...)
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Frage zum Thema Finanzen und Verwaltung
06.09.2011
Von:

Hallo Herr Delius!

der Spitzenmann der Piratenpartei Baum weiß nicht, wie hoch die Verschuldung des Landes Berlin ist ( www.youtube.com ). Wissen Sie es inzwischen? Die Piraten sind stolz, sich in Berlin breiter aufgestellt zu haben als nur ihrem einen Thema Internet. Sollte Ihrer Partei da nicht der Unterschied zwischen vermuteten "ein paar Millionen" und tatsächlichen 63 Milliarden geläufig sein?

Mfg

Antwort von Martin Delius
bisher keineEmpfehlungen
07.09.2011
Martin Delius
Lieber Herr

Natürlich haben Sie Recht, dass eine so wichtige Zahl wie die Gesamtverschuldung auch unserem Spitzenkandidaten geläufig sein sollte. Was Andreas Baum etwas zu nervös antwortete war ein Hinweis darauf, dass diese abstrakte Summe allein natürlich keine politischen Handlungsoptionen bedeutet und wir in unseren konkreten Programmpunkten daher keinen Bezug darauf nehmen.

Dennoch haben wir inzwischen nachgearbeitet und eine Schuldenuhr entwickelt, die jedem Piraten die sekundengenaue Angabe der Verschuldung Berlins erlaubt. Zu finden ist diese Schuldenuhr unter piraten.in .

Wir fragen uns natürlich bei dem Betrachten dieser Zahl: Und nun? Was kann man denn anhand dieser erdrückenden Summe überhaupt noch bezahlen?

Wir stehen dafür, dass Investitionen in die Zukunft bezahlt werden können und müssen. Die intelligentere und breitere Finanzierung der Schulen und Hochschulen zum Beispiel sind Mehrausgaben, die wir für unbedingt notwendig halten. Solche Mehrausgaben könnten zum Beispiel zu Lasten von Prestigeprojekten wie dem Berliner Stadtschloss und teueren unfreien Lizenzen in der Verwaltung gehen, die wir auf eine open-source Basis stellen wollen.

Mit orangen Grüßen
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung
07.09.2011
Von:
M.

Sehr geehrter Herr Delius,

was meinen Sie in Ihrer Antwort an eigentlich mit experimentellem, ungeeigneten Verfahren? Sind Sie der Meinung, dass Ihre Partei derzeit ein ungeeignetes Verfahren in der Wahlordnung hat? Wie kommen Sie zu der Aussage "misslungenes Expeiment"? Glauben Sie, dass die tatsächliche Ursache für die Wiederholung zu komplex für die Öffentlichkeit/medial nicht vermittelbar ist? Wie würden Sie es nennen, wenn 7 von 9 (bereits gewählte) Kandidaten auf den vorderen Listenplätzen, der Versammlung eine Reihenfolge vorgeben wollen und damit drohen, nicht anzutreten, wenn die Versammlung dem "Vorschlag" nicht folgt. Was würden Sie davon halten, wenn nur eine Kandidatin von 7 Kandidaten sich auch tatsächlich an das Versprechen hält, sobald sich herausstellt, dass die Versammlung dem Vorschlag nicht folgen wird. Könnte es sein, dass das Verfahren in Ihren Augen vor allem deshalb ungeeignet ist, weil es nicht das gewünschte Ergebnis hervorgebracht hat? Werden Sie eigentlich die Ergebnisse der Wahlen zum Abgeordnetenhaus akzeptieren oder unter Umständen das Verfahren für ungeeignet erklären?
Antwort von Martin Delius
bisher keineEmpfehlungen
02.08.2012
Martin Delius
Lieber Herr

Auf der betreffenden Landesmitgliederversammlung 2011 haben wir ein so genanntes Präferenzwahlverfahren benutzt, dass in seiner Ausprägung nach sehr viel Komplexer als bei herkömmlichen Einzel- und Stichwahlen ist. Dieses Verfahren wird nur nach entsprechender Änderung der Wahlordnung angewandt, die natürlich vorab rechtlich geprüft wird. Ansonsten benutzen wir oft so genannte Approval-Verfahren, die einem Teilnehmer ermöglichen in einem Wahlgang mehrere Personen zu wählen. Auch hier wenden wir eine entsprechend rechtlich geprüfte Wahlordnung an.

Ich bin mir inzwischen klar darüber, dass ein Wahlverfahren mit Präferenz in den meisten Fällen nicht geeignet ist, die komplexen Gefüge in einer Partei - zumal mit einer hohen Mitgliederanzahl - abzubilden. Dann kommt es zu streit im Nachgang und das ist schade, wenn ein Parteitag mehrere tausend Euro kostet.

Insofern halte ich das damals verwendete Verfahren für ein misslungenes Experiment. Das ist tatsächlich nach Beschluss der darauf folgenden Landesmitgliederversammlung 2012.2 auch der Grund für die erneute Diskussion über Kandidaten gewesen.

Ich nenne es ehrlich und politisch sehr gewagt, wenn, wie von ihnen beschrieben 7 von 15 Kandidaten so einen Schritt wagen. Der Grund für die nicht erfolgten Rücktritte ist damals schlicht und einfach, dass wiederholte und sehr engagierte Bitten der Mitglieder der Versammlung gewesen es nicht zu tun. Der Rücktritt der einen Kandidaten wurde dennoch verstanden.

Nein ich hätte, würde und werde ein korrekt durchgeführtes Wahlverfahren zu einem Parlament innerhalb eines souveränen Staates nicht nachträglich für ungeeignet erklären bloß weil mir das Ergebnis nicht gefällt.

viele Grüße

Martin Delius
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Frage zum Thema Verkehr und Stadtplanung
13.09.2011
Von:

Werter Herr Delius,

entlang der Bahnstrecke nach und von Karow hat der Bahnlärm in unerträglichem Maße zugenommen. Was haben wir uns gefreut, als damals endlich der Güterbahnhof stillgelegt worden ist. Doch nun ist es wieder so viel Güterverkehr, daß das Wohnen an der Bahn nur noch mit geschlossenen Fenstern möglich ist. Gerade in den Nachtstunden rattern die Züge. Was werden SIe dagegen unternehmen?

Antwort von Martin Delius
bisher keineEmpfehlungen
02.08.2012
Martin Delius
Liebe Frau

Der Lärmschutz an Bahnlinien gehorcht den Lärmschutzverordnungen von Bund und Ländern und wird von der Deutschen Bahn AG umgesetzt.

Ich kann mit einer kleinen Anfrage versuchen herauszufinden ob der Senat sich einer neubemessung der Lärmbelastung an der Bahnstrecke bereits angenommen hat und wenn nicht darauf hinweisen, dass dies geschieht. So kann z.B. eine bessere Lärmschutzinstallation oder eine Fahrplanänderung erwirkt werden um den Lärmschutzkriterien wieder zu entsprechen, sollten diese inzwischen überschritten worden sein.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Delius
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