Mario Czaja (CDU)
Abgeordneter Berlin

Angaben zur Person
Geburtstag
21.9.1975
Berufliche Qualifikation
Diplom-Betriebswirt (FH)
Ausgeübte Tätigkeit
Senator für Gesundheit und Soziales
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Marzahn-Hellersdorf WK 5 über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
41,5%
Landeslistenplatz
-
(...) Aber die "politische" Frage ist doch, wie mit dem Urteil aufgrund begrenzter Ressourcen und vieler Interessen umgegangen wird. Dazu habe ich mich beim Innensenator erkundigt und Ihnen den Sachstand übermittelt. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Mario Czaja
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Tempelhofer Freifläche soll Grünfläche bleiben
07.12.2015
Von:

Stimmen Sie für die Babauung des Tempelhofer Feldes mit temporären Flüchtlingunterkünften ?
Man könnte einer temporären Bebauung für Flüchtlingsunterkünfte zustimmen, wenn diese später wieder entfernt werden, und nicht etwa eine feste Bebauung im Anschluss erfolgt,
wogegen sich ja nun der Volksentscheid erfolgreich gewehrt hat.
Diese müsste dann klar formoliert sein.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Frage zum Thema Gesundheit
26.01.2016
Von:

Sehr geehrter Hr. Czaja,

bei der Abstimmung über die zentrale Unterbringung von Flüchtlingen auf dem ehemaligen Tempelhofer Flughafengelände bitte ich Sie folgendes zu bedenken.

Der Gesundheitszustand vieler Flüchtlinge wird aufgrund der vorangegangenen Strapazen und fehlenden medizinischen Versorgung angeschlagen sein. Zentrale Lager sind ideale Nährböden für Infektionen. Anzahl, räumliche Nähe und geschwächte Immunsysteme begünstigen den Umfang und die Schnelligkeit der Verbreitung von Krankheitserregern. Eine schnelle Auslese wird kaum möglich sein, da eine Infektion nicht automatisch mit sofort erkennbaren Symptomen einhergeht. Auch eine präventive generelle Verabreichung von Antibiotika verbietet sich, da niemand die Entwicklung multiresistenter Keime riskieren möchte.

So einleuchtend einige Vorteile einer zentralen Verwaltung auch sein mögen, es nicht sinnvoll (und auch nicht preiswerter),
dafür leichfertig die Gesundheit von Zuwanderern und Einheimischen bewußt aufs Spiel zu setzen.

Wie ausgereift sind denn die Pläne für einen derartigen Ernstfall ?

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie dies bei der Abstimmung am 28. Januar beherzigen würden.

Mit freundlichen Grüßen

Pharmazeut,
Antwort von Mario Czaja
1Empfehlung
30.01.2016
Mario Czaja
Sehr geehrter Herr ,

für die Bewältigung des hohen Zugangs an Flüchtlingen wurde auf meinen Vorschlag hin im Senat im Herbst 2015 ein Landesweiter Koordinierungsstab gebildet. Diesem Stab stehe ich vor. Eine der Arbeitsgruppen dieses Stabes ist die AG Medizinische Versorgung. Diese hat für die medizinische Versorgung der Flüchtlinge am Flughafen Tempelhof einen Vertrag mit Vivantes und dem St. Josef-Krankenhaus abgeschlossen. Ärzte und Pfleger sind daher regelmäßig und zu festen Zeiten ebenso vor Ort, wie Ansprechpartner für Sondersituationen. Zudem besteht ein regelmäßiger Kontakt mit der Amtsärztin des Bezirks, um bei Erkrankungen wie bspw. Masern einen schnellen Umzug in eine andere Einrichtung und eine separate Unterbringung bis dahin in einem gesonderten Bereich des Flughafens Tempelhof zu ermöglichen.

Ihre Bedenken sind daher schon früh in meine Abwägung für die Entscheidung am vergangenen Donnerstag im Parlament eingeflossen. Ich danke Ihnen für Ihre Hinweise.

Mit freundlichen Grüßen

Mario Czaja
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Mario Czaja
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:

Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Spamschutz - wie viel ist 11 + 4:
  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de einverstanden. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.