Marco Wanderwitz (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Marco Wanderwitz
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
10.10.1975
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt/Volljurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Hohenstein-Ernstthal
Wahlkreis
Chemnitzer Umland - Erzgebirgskreis II
Ergebnis
41,2%
Landeslistenplatz
-, Sachsen
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(...) Zum zweiten Teil: Natürlich kann man den Systemwechsel weg vom umlagefinanzierten System ins Spiel bringen. Ich denke aber, das bewährte System funktioniert im Grunde gut. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Wirtschaft
19.03.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Wanderwitz,

haben Sie vielen Dank für Ihre Antwort. Ich möchte Sie noch mit einer weiteren Frage "belästigen". Der (von Ihnen unterstützte) ESM möchte Zypern mit rund 10 Mrd. EUR zur Rettung der Banken unterstützen. Die dortige Bevölkerung möchte sich nur ungern an den Lasten beteiligen.

Insgesamt leben rund 885.000 Menschen in Zypern. Jeder Zyprer erhält also umgerechnet rund 11.300 EUR zur Rettung seiner Banken von ausländischen Steuerzahlern. Würde man den Betrag auf Deutschland umrechnen, so würde Deutschland rund 926.600.000.000 (82.000.000 Einwohner * 11.300 EUR) Mrd. EUR, also fast 1 Billionen EUR erhalten. Das entspräche ungefähr der Hälfte der Deutschen Staatsschulden!

Können Sie dem hiesigem Wähler verdeutlichen, warum Zypern ein solches "Geschenk" in dieser Höhe erhält und warum es sich nicht selbst aus der verschuldeten (der Begriff ist hier wörtlich zu nehmen) Situation befreien sollte? Glauben Sie, die anderen Euro-Länder werden ebenso solidarisch mit uns umgehen?

Werden Sie im Bundestag für eine Rettung stimmen?
Antwort von Marco Wanderwitz
bisher keineEmpfehlungen
19.03.2013
Marco Wanderwitz
Sehr geehrter Herr ,

ich möchte hier nicht ein weiteres Mal die Grundlagen von ESM, Garantien, Fiskalpakt und dgl. erläutern, wofür ich um Ihr Verständnis bitte. Von "Geschenken" zu sprechen ist jedenfalls falsch. Wir wissen im Übrigen glaube ich alle, dass, wenn Frankreich oder Deutschland in derartige Not kämen, bereits kein Helfer mehr in der Eurozone vorhanden wäre. Also lassen wir doch bitte die "Rechenhypothesen".

Was nun Zypern betrifft, ändert sich faktisch stündlich die Geschäftsgrundlage. So lange es keine abschließenden Vorschläge gibt, die auch im zypriotischen Parlament, es geht ja um die nötigen nationalen Gesetzesinitiativen bspw. zu Einsparungen bei den Staatsausgaben, beschlossen sind, macht es wenig Sinn, mehrmals täglich den Zwischenstand zu bewerten. Wenn eine Abstimmung auf o.g. Grundlage kurz bevor steht, werde ich mir meine Meinung bilden.

Mit freundlichen Grüßen
Marco Wanderwitz

PS: Ich bin Rechts- und Kultur- und Medienpolitiker. Nach wiederholten Anfragen Ihrerseits, die nicht diesen Themenkreis betreffen, und da ich nicht Ihr Wahlkreisabgeordneter bin, bitte ich Sie, sich künftig mit allgemeinpolitischen Fragen an die jeweilien Fachpolitiker oder eben Ihren Wahlkreisabgeordneten zu wenden. Ich bitte um Ihr Verständnis.
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Frage zum Thema Finanzhilfen für Zypern (ESM)
26.04.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Wanderwitz,

ich begrüße Ihr "Nein" zur Frauenquote, vielen Dank dafür. Es gibt schon genug Reglementierungen, die die Freiheit der Menschen einschränken. Ein Quotenzwang packt das "Problem" (gibt es überhaupt eins?) nicht an der Wurzel... zudem gibt es wesentlich wichtigere Themen, mit dem sich der Bundestag beschäftigen sollte!!!

Eine andere Entscheidung gefällt mir gar nicht: Finanzhilfen für Zypern! Können Sie dem Wähler verdeutlichen, warum Sie bei der Abstimmung mit "Ja" votiert haben? Falls Sie nicht die Muße finden, sich immer wieder zu rechtfertigen... glauben Sie mir: Die Wähler/Steuerzahler haben erst Recht nicht die Muße, aufgrund Ihrer Entscheidungen immer wieder andere Länder aus Ihrer selbst verschuldeten Lage mit völlig überzogenen Mrd.-Geschenken zu helfen!

Viele Grüße

Antwort von Marco Wanderwitz
bisher keineEmpfehlungen
26.04.2013
Marco Wanderwitz
Sehr geehrter Herr ,

ich bin für die Quote. Ich habe die Berliner Eklärung unterzeichnet. Ja, es gibt ein Problem: Fehlende Chancengerechtigkeit für Frauen in unserem Land. Das muss sich ändern, und dazu ist auch die Politik mit Gesetzgebung gefragt.

In Sachen Euro wiederhole ich meine hier bereits in Ihre Richtung getätigte Grundaussage: Bitte wenden Sie sich an Ihren Wahlkreisabgeordneten oder fachlich zuständige Finanz- und Haushaltspolitiker. Ich kann hier nicht jede Frage zu jedem Thema aus jeder Region beantworten. Dafür bitte ich um Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Wanderwitz
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Frage zum Thema Frauenquote in Aufsichtsräten
27.04.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Wanderwitz,

vielen Dank für Ihre Antwort. Ich verstehe Ihre Aussage zur Frauenquote nicht: Sie begrüßen diese (durch Behauptung), lehnen sie (durch Stimmabgabe) z. B. für Aufsichtsräte ab? Warum muss bei den Politiker "sagen" und "handeln" immer soweit auseinander liegen?

Wussten Sie eigentlich, dass schönere und größere Menschen erfolgreicher in Ihren Berufen sind und eher Karriere machen? (davon gibt es sogar mehr wissenschaftliche (unabhängige!) Studien als zum Thema Frauengehälter). Wollen Sie jetzt eine "Kleinwuchsquote" einführen, um auch hier für Chancengerechtigkeit zu sorgen?

Warum nehmen Sie den Menschen immer mehr Freiheiten?! Im öffentlichen Dienst werden Frauen bei GLEICHER Qualifikation BEVORZUGT! Eine Diskriminierung der Männer! Sie sollten sich im Bundestag mit wichtigeren Dingen beschäftigen, z. B. Euro-Krise, Schuldenproblematik und mehr Jobs durch ABBAU von Bürokratie, nicht durch MEHR Bürokratie (Frauenquote).

Viele Grüße


PS: Sie haben für Euro-Hilfen gestimmt. Sie sind für diese (Ihre) Stimme verantwortlich und sollten sich dazu äußern. Wenn Sie die Euro-Krise nicht verstehen wollen/können, so enthalten sie sich doch das nächste Mal der Abstimmung und überlassen die Thematik Ihren erfahreneren Kollegen.
Antwort von Marco Wanderwitz
bisher keineEmpfehlungen
27.04.2013
Marco Wanderwitz
Sehr geehrter Herr ,

belassen wir es dabei. Ich verspüre wenig Lust, mich derart angreifen zu lassen. Ihre "Frage" spricht für sich.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Wanderwitz
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