Lucia Puttrich (CDU)

Lucia Puttrich
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Dipl. Betriebswirtin
Ausgeübte Tätigkeit
Bürgermeisterin der Stadt Nidda
Wohnort
Nidda
Wahlkreis
Wetterau , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
41,0%
Landeslistenplatz
14, Hessen
(...) Die durch die internationale Finanzkrise hervorgerufenen haushalterischen Rahmenbedingungen lassen derzeit eine Rückführung des Solidaritätszuschlags zusätzlich zu den von der CDU beabsichtigten steuerlichen Entlastungen wie etwa die Abmilderung der kalten Progression jedoch nicht zu. (...)
 
weitere Profile auf abgeordnetenwatch.de
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Lucia Puttrich hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
Fragen an Lucia Puttrich
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Bildung und Kultur
18.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Puttrich,

im heutigen Internetzeitalter spielt Software samt Urheberrrechte, Patente, Lizenzen und den dadurch verbundenen Kosten eine große Rolle. Freie Software bietet, bei angemessener Unterstützung, einen angemessenen Ausweg aus diesen rechtlichen Fallen.

Wie ist ihre Einstellung gegenüber freier Software, setzen sie diese vielleicht sogar selbst ein, wie werden sie diese fördern? Sehen sie bereits das Potential dieser oder wo finden sie etwa Kritikpunkte?

Mit freundlichem Gruß


Antwort von Lucia Puttrich
2Empfehlungen
20.09.2009
Lucia Puttrich
Sehr geehrter Herr ,

freie Software wird von vielen eingesetzt und ist nützlich. Auch ich nutze sie. Freie Software ist allerdings deutlich von lizenzierter Software mit der Wahrung von Urheberrechten zu unterscheiden. Wer ein Produkt entwickelt, um es als Ware auf den Markt zu bringen, muss die Möglichkeit haben, sein Produkt schützen zu lassen. Deshalb sind Raubkopien zu Recht illegal.

Mit bestem Gruß
Lucia Puttrich
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Soziales und Familie
18.09.2009
Von:

Ich bin Friedberger und Vater von vier Kindern. Ich stelle meine Fragen direkt auf einmal und auch an andere Bewerber.
Ich würde Sie gerne nach Ihrer Meinung zu den Themen Familienwahlrecht, Abtreibung und Bildung befragen.
Sind Sie für das Familienwahlrecht?
Wie wollen Sie sicherstellen, daß Abtreibung nicht weiter als Mittel der Familienplanung mißbraucht wird?
Was sind ihre Ideen gegen die Bildungsmisere. Konkret z. B. die Frage was Sie dafür tun wollen, daß unsere Lehrkräfte bald mit unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen fertig werden? Siehe PISa und IQ-Studien. Was sind ihre Ideen?
Sind sie für eine große Koalition?

MfG
R.
Antwort von Lucia Puttrich
bisher keineEmpfehlungen
20.09.2009
Lucia Puttrich
Sehr geehrter Herr ,

um unsere Gesellschaft familienfreundlich zu gestalten, müssen die Interessen der Familien stärker in den Mittelpunkt der Politik rücken. Einen wesentlichen Beitrag hierzu hat Ministerin von der Leyen geleistet. Familien müssen gestärkt werden, deshalb trete ich auch dafür ein, dass sie besonders gefördert werden. Deshalb kämpfe ich auch dafür, dass die CDU bei der Bundestagswahl gestärkt herausgeht, da sie die Partei ist, die den Wert der Familie besonders schätzt. Der Gedanke eines Familienwahlrechtes erscheint interessant. Im Moment habe ich noch Zweifel, ob er tatsächlich umsetzbar ist. Ich werde mich aber gerne mit diesem Thema auseinandersetzen.

Zum Thema Abtreibung: Es gibt ausreichende Möglichkeiten der Familienplanung. Abtreibung darf keines sein und muss auf Notlagen (besondere Indikationen) beschränkt sein. Wir wir mit dem Thema Abtreibung umgehen, hat mit der Einstellung zu menschlichem Leben zu tun. Deshalb tragen wir hier auch eine besondere Verantwortung.

Zum Thema Bildung: Jedes Kind muss eine Chance haben, optimal gefördert zu werden. "Gleiche Chancen für Alle" bedeutet für mich jedoch nicht "Das Gleiche für Alle". Wir brauchen individuelle Förderungen unterschiedlicher Begabungen. Dabei muss dasWohl des Kindes im Mittelpunkt stehen. Ich plädiere für Vielfalt bei der Ausbildung! Eltern müssen die Wahlfreiheit haben, welche Schule für ihr Kind am besten ist. Deshalb halte den Weg zu Einheitsschulen, wie sie die SPD will, für fatal. Weiterhin gilt: Für jeden Abschluss einen Anschluss. Unser Schulsystem muss durchlässig sein, so dass während der schulischen Laufbahn Entwicklungsmöglichkeiten eines Kindes genutzt werden.

Zum Thema "Große Koalition": Ich bin gegen eine Große Koalition. Die SPD ist eine tief gespaltene Partei, die weit nach links abgedriftet wird. Große Teile von ihr wollen mit den LINKEN koalieren. Die LINKEN sind nicht regierungsfähig und in der Lage, unser Land aus der jetzigen Krise zu führen. Ich setze auf eine Koalition von CDU und FDP. Wir stehen für die Soziale Marktwirtschaft: die Freiheit des Einzelnen - verbunden mit Verantwortung und Solidarität.

Ich hoffe, Ihnen hiermit einen Einblick zu meinen Grundüberzeugungen
gegeben zu haben und verbleibe
mit besten Grüßen
Lucia Puttrich
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Soziales und Familie
23.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Puttrich, die "Zehn Ziele für Deutschland" aus dem CDU Programm lesen sich wie wie ein Sammelsurium nicht erledigter Aktionspunkte und substanzloser Phrasen.
Warum ist es in der Vergangenheit (1982-89 und 2005-09) nicht gelungen diese Punkte bereits abzuarbeiten?
Was stimmt Sie so zuversichtlich, dass es gerade in der kommenden Legislaturperiode gelingen sollte hier Ergebnisse zu erzielen?
Antwort von Lucia Puttrich
bisher keineEmpfehlungen
24.09.2009
Lucia Puttrich
Sehr geehrter Herr ,

die "Zehn Ziele für Deutschland" beschreiben die wichtigsten Eckpunkte für einen neuen Aufschwung. Deshalb wollen wir Zukunkunftsinvestitionen tätigen, Bürgerinnen und Bürger entlasten und den Haushalt konsolidieren. Wir arbeiten daran, unser Land auf Grundlage der Sozialen Marktwirtschaft weiterzuentwickeln. Und wir stellen uns den immer neuen Herausforderungen.

Mit freundlichem Gruß
Lucia Puttrich
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Gesundheit
24.09.2009
Von:

hallo frau puttrich,

ihre antwort zu der anfrage von herrn kämmerling erstaunt mich doch sehr. ich zitiere sie mal "Lärm macht krank! Deshalb muss nach Möglichkeiten gesucht werden, Menschen von Lärm zu entlasten"
jetzt frage ich mich aber, nachtflüge im rhein-main-gebiet, die erheblichen lärm verursachen und von ihnen gefordert werden, machen also nicht krank????

wie stehen sie zum nachtflugverbot oder gibt es nach ihrer ansicht unterschiedlicher lärm der krank macht?

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 2 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Finanzpolitik
26.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Puttrich,

ich zitiere ihre Aussage an Herrn Appel vom 12.08.:

"Insbesondere sollen Gehaltserhöhungen bei den Menschen und nicht beim Finanzamt ankommen. Deshalb soll der Eingangssteuersatzes auf 12 Prozent gesenkt, der Steuertarif grundlegend reformiert und der Höchststeuersatz auf Einkommen ab 60.000 Euro verschoben werden."

Grundsätzlich empfinde ich es notwendig, dass wir als Gesellschaft und Staat, den Schwachen schützen und unterstützen.

Da eine Absenkung des Eingangssteuersatzes dies bewirken könnte, umso besser. Es gibt aber leider in unserer Gesellschaft Menschen, die überhaupt keine Steuern zahlen oder Sozialleistungen (Hartz IV o.ä.) generell benötigen.

Hingegen wird ihrer Meinung nach (Verschiebung der Steuersätze) der Mittelstand und Besserverdienende noch weiter zur Kasse gebeten. Nicht nur das die Politik, die Rente mit 67 beschlossen hat (reale Absenkung der Rente um bis zu 3,9 %p.a), Politik fordert auch noch private Selbstvorsorge, Riester usw.

Wie wollen Sie dies alles dem Bürger begreiflich machen?

Mit der Aussage zum künftigen Koalitionspartner FDP " Mehr Netto vom Brutto"?

Warum entfernen Sie nicht sofort alle steuerlichen Ausnahmetatbestände und Subventionen ?

Wäre dies nicht deutlich besser und würde in Zeiten der Finanzkrise dem gebeuteln Staat, der leeren Staatskasse und letzlich dem Bürger helfen?

Was halten Sie vom Lobbyismus, der dies verhindert ?

Mit freundlichem Gruß

G

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 2 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Lucia Puttrich
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.