Ksenija Bekeris (SPD)
Abgeordnete Landtag Hamburg

Grunddaten
Jahrgang
1978
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Soziologin
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Sprachförderung von Kindern
Wohnort
Barmbek-Süd
Wahlkreis
Barmbek - Uhlenhorst - Dulsberg , über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
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(...) Werbung und Sponsoring an Hochschulen ist seit der Änderung des Hochschulrahmengesetzes 1996 erlaubt. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Finanzen
30.07.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Bekeris.
Ich habe eine allgemeine Frage.
Wie werden im Haushalt die Anliegerbeiträge bei der endgültigen Herstellung einer Straße, die beim Anlieger noch nicht abgerechnet wurden, behandelt?
Sind das Schulden, die ab der Fertigstellung der Baumaßnahme anfallen?
Oder werden die 90%, die der Anlieger letztendlich zahlen muß, als sicher einzutreibende Mittel schon im Vorwege als getilgt behandelt?
Sollte es sich um Schulden handeln, dann kann ich die manchmal lange Zeit bis die Abrechnung erfolgt nicht nachvollziehen.

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Ksenija Bekeris
4Empfehlungen
22.08.2012
Ksenija Bekeris
Sehr geehrter Herr ,

Anliegerbeiträge sind im Haushalt als Einkommen veranschlagt. Die Dauer der Abrechnung ist abhängig von der Bearbeitungszeit der Verwaltung.

Mit freundlichen Grüßen

Ksenija Bekeris
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Frage zum Thema Gesundheit
31.08.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Bekeris,

anlässlich der aktuellen Diskussion bitte ich Sie als meine Wahlkreisabgeordnete in Regierungsverantwortung um eine Stellungnahme zum Thema Hundegesetz. Bitte gehen Sie dabei auf folgende Aspekte ein:

1. Wie stehen Sie zu dem geplanten Beschluss zum Thema Hundegesetz?
2. Was ist Ihre Haltung gegenüber der sogenannten "Rasse-Liste", nach der alle Hunde einiger Hunderassen als unwiderlegbar gefährlich gelten, selbst wenn die Hunde dieser Rassen einen Wesenstest bestanden haben?
3. Sind Sie mit den Positionen Hamburger Tierschutzverbände (z.B. HTV) zu diesem Thema vertraut? Was ist Ihre Meinung dazu?
4. Sind Sie mit dem Umgang der benachbarten Bundesländer (insbesondere Niedersachsen) mit dem Thema Rasse-Listen vertraut? Wie beurteilen Sie die unterschiedliche Wahrnehmung?
5. Sind Sie mit der Position Ihrer Partei in anderen Bundesländern (z.B. Hessen) vertraut?

Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Ksenija Bekeris
2Empfehlungen
31.10.2012
Ksenija Bekeris
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich befürworte das Hundegesetz als Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden. Wir brauchen ein Hundegesetz auch, um klare Regeln für das Halten von Hunden aufstellen zu können.

Insgesamt hat sich das seit nunmehr sechs Jahren bestehende Hundegesetz in meinen Augen bewährt. Einige Änderungen sind notwendig. Diese wurden in den der Bürgerschaft vorliegenden Gesetzentwurf eingearbeitet. Diesem Gesetzentwurf werde ich in der Bürgerschaft zustimmen.

Im Hundegesetz sind die sog. Kategorie-1-Hunde als unwiderlegbar gefährlich eingestuft. Für diese Hunde muss man eine Haltungserlaubnis haben, sie unterliegen der Maulkorb- und Leinenpflicht. Trotz dieser Auflagen kommt es nach wie vor zu Beißvorfällen. Den Schutz der Bevölkerung stelle ich vor den Wunsch Einzelner, ganz bestimmte Hunde halten zu wollen. Deshalb ist die Einstufung bestimmter Hunderassen als unwiderlegbar gefährlich für mich in Ordnung. Dass der Hamburger Tierschutzverein diese Auffassung nicht teilt, ist mir bekannt. Hier haben wir unterschiedliche Einschätzungen.

Über den Umgang benachbarter Bundesländer mit dem Thema Rasse-Listen bin ich im Einzelnen nicht vertraut. Einen Vergleich zwischen einem Flächen- und einem Stadtstaat beim Thema Hundehaltung halte ich aber aufgrund der sehr unterschiedlichen Gegebenheiten z.B. bei den Hundeauslaufmöglichkeiten nicht für geeignet.

Ich hoffe ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben. Falls sie eine detailliertere Stellungnahme wünschen, bitte ich Sie, meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Gesundheitsausschuss (z.B. unseren gesundheitspolitischen Sprecher Dr. Martin Schäfer) anzufragen.

Mit freundlichen Grüßen
Ksenija Bekeris
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Frage zum Thema Soziales
20.11.2012
Von:

Sehr geehrte Fr. Bekeris,

soll das in der Obdachlosenunterbringung (Winternotprogramm) so negativ weiter gehen ??
Antwort von Ksenija Bekeris
1Empfehlung
27.11.2012
Ksenija Bekeris
Sehr geehrter Herr ,

am 1. November ist das Winternotprogramm gestartet, das obdachlosen Menschen einen Erfrierungsschutz während der kalten Jahreszeit bietet. Mittlerweile sind alle 252 zu Beginn eingerichteten Plätze belegt. Das Winternotprogramm ist am 15.11. um weitere 70 Plätze erweitert worden. Es zeichnet sich ab, dass eine weitere Aufstockung notwendig ist. Dies wird passieren und wichtig ist: niemand wird abgewiesen.
Ich kenne die Unterbringung in der Spaldingstraße aus persönlicher Anschauung und weiß, dass die Situation dort sowohl für die Obdachlosen als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von fördern und wohnen nicht einfach ist. Die Plätze in der Spaldingstraße sind keine regulären Unterbringungsplätze, sondern dienen allein dem Erfrierungsschutz.
Das Winternotprogramm kann aber ein wichtiger Schritt hin zu einer Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation sein. Die Stadt Hamburg bietet im Rahmen des Programms Beratung und Vermittlung in Wohnraum an. So konnte im letzten Jahr zum Beispiel rund 150 Menschen ein Weg aus der Obdachlosigkeit gezeigt werden.
In den letzten Jahren und mit zunehmender Tendenz nehmen eine große Anzahl von Menschen aus den osteuropäischen Ländern Bulgarien, Rumänien und Polen das Winternotprogramm in Anspruch. Diese Gruppe macht zurzeit 70 Prozent der Nutzer des Winternotprogramms aus. In der Regel handelt es sich hierbei um Menschen, die auf der Suche nach Arbeit nach Hamburg gekommen sind. Um diese Personengruppen besser beraten und unterstützen zu können, hat die Stadt auf Initiative der SPD-Fraktion eine Beratungsstelle für osteuropäische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingerichtet. Hier werden diese über ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt und im Zweifel auch gegenüber ausbeuterischen Arbeitgebern auf dem Rechtsweg unterstützt. Dazu gibt es das Projekt Plata. Hier werden insbesondere polnische Obdachlose sozialarbeiterisch betreut.
Die Stadt Hamburg bemüht sich also auch, die Ursachen für Obdachlosigkeit zu bekämpfen. Dieses Ziel hat auch die große Anstrengung beim Wohnungsbau, die der Senat unternimmt. Mit mindestens 6.000 neuen Wohnungen pro Jahr gibt es hier endlich eine Trendwende nach langen Jahren der (Bau)Untätigkeit durch die CDU-Senate. Denn, das ist allen klar, ohne mehr Wohnungsbau wird sich der Hamburger Wohnungsmarkt nicht entspannen und damit die Wohnungslosigkeit nicht sinken.

Mit freundlichen Grüßen
Ksenija Bekeris
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
06.03.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Bekeris,

mit Entsetzen habe ich gelesen, daß die Abgeordneten des Deutschen Bundestages sich gegen eine Verhinderung der Privatisierung der Wasserrechte ausgesprochen haben.
Ich würde gerne von Ihnen wissen, wie Sie in diesem Fall abgestimmt haben und welche die Argumente/Beweggründe waren, denen die Mehrheit der Abgeordneten gefolgt ist.

Gerade der Umgang des Bundestages mit Gesetzentwürfen der EU wird für mich ein entscheidender Punkt bei den nächsten Wahlen im September sein!

Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichem Gruß

G.
Antwort von Ksenija Bekeris
bisher keineEmpfehlungen
06.03.2013
Ksenija Bekeris
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Ich bin kein Mitglied des Bundestags, sondern des Landesparlaments in Hamburg, der Hamburgischen Bürgerschaft. Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat sich mit einem Antrag vom 12.02.2013 gegen die Privatisierungspläne der EU ausgesprochen und gefordert, dass es keine Liberalisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge geben soll und die Wasserversorgung in öffentlicher Hand bleiben muss. Diese Ansicht teilt insgesamt auch die Hamburger SPD. Die Presseerklärung zum Antrag der SPD-Bürgerschaftsfraktion finden Sie hier: www.spd-fraktion-hamburg.de/aktuelles/presseerklaerungen/b/27778.html

Auch die SPD-Bundestagsfraktion lehnt die Konzessionsvergabe ab und hat aus diesem Anlass einen Antrag gegen die EU-Richtlinie in den Bundestag eingebracht. Die Regierungskoalition aus CDU/CSU/FDP hat diesen - von allen Oppositionsparteien getragenen - Antrag der SPD abgelehnt.

Die Position der SPD-Bundestagsfraktion finden Sie unter diesem Link: www.spdfraktion.de/themen/wasser-und-gesundheitsdienste-nicht-privatisieren

Mit freundlichen Grüßen

Ksenija Bekeris
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Frage zum Thema Schulen
15.05.2013
Von:

Hallo Frau Bekeris, seit den frühen 70-iger Jahren setze ich mich für die Gesamtschule (heute: Stadtteilschule) ein und habe dort fast 40 Jahre gearbeitet. Aus meinem Ruhestand beobachte ich die jetzige schulische Entwicklung mit großem Interesse. Einst wurde die Gesamtschule von der SPD eingeführt. Dabei gab es enormen Gegenwind aus dem bürgerlichen Lager in unserer Stadt. Engagierte Eltern, Lehrer, Gewerkschaftler und fortschrittliche Menschen haben es gegen alle Widerstände geschafft, dass die Gesamtschule ein Erfolg wurde. Dazu gab es Unterstützung finanziell und inhaltlich aus großen Teilen der Bürgerschaft und der Schulbehörde (Grolle und u,a,). Heute geht um die Einführung und Ausgestaltung der Stadtteilschule. Hier habe ich große Sorge, denn der aktuelle Senat ist nicht bereit, entsprechende Mittel für einen Erfolg zu generieren. Neben der neuen Schulform wird den Schülern und den dort arbeitenden Kollegen auch noch ein weiteres Reformbündel aufgebürdet: Inclusion, Ganztagsschule und bei vielen Stadtteilschulen die Einführung der gymnasialen Oberstufe. All das passiert unter miesen baulichen Bedingungen. Auf den Schulhöfen entstehen Containerdörfer statt ordentlicher, pädagogisch angemessener Schulräume (Möchten Sie eigentlich, dass Ihr Kind dort den ganzen Tag verbringt?) Früher gab es in wirtschaftlich ernsterer Lage einen tollen Schulneubau unter Frtiz Schumacher und Höger. Auch in den 1960iger und Anfang der 1970iger Jahre ist in Hamburg viel passiert. Heute wird gar nicht mehr überlegt, was brauchen Kinder für ein gedeihliches Heranwachsen, sondern erst werden die Finanzen angeschaut und dann wird gewurschtelt. Wo bleibt eigentlich in der SPD eine Vision so wie früher? Senator Rabe redet alles schön, bzw. weiß er alles besser. Frau Bekeris, unterstützen Sie in Ihrer Partei die Kräfte, die wirklich am Gelingen der Schulreform interessiert sind. Die Stadtteilschule ist keine Billiglösung zur
Bewältigung der Probleme der der ehemaligen H/R-Schulen und zur halbherzigen Einführung von Reformen. - Ihr

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