Ksenija Bekeris (SPD)
Abgeordnete Hamburg

Angaben zur Person
Jahrgang
1978
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Soziologin
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Sprachförderung von Kindern
Wohnort
Barmbek-Süd
Wahlkreis
Barmbek - Uhlenhorst - Dulsberg über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
(...) Die "Salafisten" stehen unter Beobachtung des Hamburger Verfassungsschutzes, sowie des Verfassungsschutzes des Bundes. Keinesfalls wird dieses Thema aktuell oder zukünftig ignoriert. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Ksenija Bekeris
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
15.08.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Bekeris,

am Barmbeker Bahnhof besteht keine Toilette. Neben dem Bahnhof steht zwar ein stinkender Container, dieser ist aber erst ab 10:00 geöffnet, wer in der morgendlichen Hauptverkehrszeit einmal muss, hat eben Pech gehabt.

An dem Bahnof steigen tausende Fahrgäste jeden Tag um, sei es von dem großen Busbahnhof oder den U und S-Bahnlinien. Am Bahnhof Wandsbek Markt mit einer vergleichbaren Busumsteigeanlage, aber ohne S-Bahn gibt es eine saubere personalbesetzte Toilettenanlage, während der Randzeiten eine Automatentoilette.

Mich würde interessieren:

1) Wie viele Fahrgäste steigen in
a) Barmbek und b) Wandsbek Markt täglich durchschnittlich um?
2)a) Wie viele Personen nutzen die WC-Anlage Wandsbek Markt pro Tag durschnittlich?
b) Ist der Betrieb der WC-Anlage Wandsbek Markt wirtschaftlich?
3)a) Ist im Zuge der Umbauarbeiten am Barmbeker Bahnhof eine Toilette vorgesehen?
b) Wenn ja: Wann?, Wie sehen die konkreten Plänbe aus? Wenn nein: Weshalb nicht?
4) a) Wer ist Betreiber des Toilettencontainers am Barmbeker Bahnhof (neben ehemals Hertie)?
b) Weshalb ist die Toilette im morgendlichen Hauptberufsverkehr geschlossen?
c) Handelt es sich um ein Provisorium?

Viele Grüße
Antwort von Ksenija Bekeris
bisher keineEmpfehlungen
11.09.2013
Ksenija Bekeris
Sehr gehre Frau ,

vielen Dank für Ihre Fragen. Der Toilettencontainer ist in der Tat ein Provisorium. Ursprünglich sollte im Zuge der Umbaumaßnahmen eine Toilette in das Bahnhofsgebäude eingebaut werden. Die DB hat nach weitergehenden Berechnungen allerdings feststellen müssen, dass die für den komplizierten Um- und Einbau notwendigen Mittel den finanziellen Rahmen sprengen würden. Damit die Situation sich ein wenig entspannt, hat sich die Bezirkspolitik daraufhin für einen Container stark gemacht, der vom Bezirksamt finanziert worden ist und der jetzt neben dem Hertie-Gebäude steht.

Die HOCHBAHN betreibt in Hamburg prinzipiell keine Toiletten, sondern vergibt diese Aufgabe an Fremdfirmen. Aus diesem Grunde kann ich Ihnen auch Ihre Fragen bezüglich der Wirtschaftlichkeit noch der Nutzung der Toiletten keine Auskunft geben. Den Barmbeker Bahnhof frequentieren täglich 61.000 Menschen, in Wandsbek Markt steigen 55.000 Pendlerinnen und Pendler um.

Die Öffnungszeiten des Containers sind in Verwaltung und Stadtteilrat besprochen worden. Die einhellige Meinung war, dass es den Bedürfnissen der Umsteigenden näher kommt, wenn die Toilette zu den Abendzeiten geöffnet ist und nicht morgens. Aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel kann eine längere Öffnungszeit nicht geleistet werden. Betrieben werden die Toiletten von dem Sozialträger "Zukunft Arbeit".

Die größten Umbaumaßnahmen am Barmbeker Bahnhof sind - mit Ausnahme des Ein- und Ausgangs zur Krüsistraße - beendet. Der Einbau einer Toilette im Bahnhof selbst ist nicht mehr vorgesehen. Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Fraktion im Regionalausschuss erreicht, dass in das VBG-Gebäude, das in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs entsteht, durch einen städtebaulichen Vertrag verpflichtend eine öffentliche Toilette zu errichten ist. Wann mit der genauen Fertigstellung des Gebäudes und der Inbetriebnahme der neuen Toilette zu rechnen ist, vermag ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu sagen, wohl aber, dass die Bauarbeiten im Verlauf des Jahres 2015 beendet werden sollen.

Mit freundlichen Grüßen

Ksenija Bekeris
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Soziales
27.10.2013
Von:

Hallo Frau Bekeris,

ich habe heute im Abendblatt gelesen, dass die Stadtteilküche POTTKIEKER in Barmbek Dulsberg zum 01.11. schließen muss, weil sie kein Geld mehr von der Stadt erhält und Mitarbeiter etc nicht mehr bezahlen kann. Es fehlen 30.000 Euro !

Dorthin gehen arme alte Menschen (die Altersarmut in Hamburg ist drastisch gestiegen!!!) mit einer sehr kleinen Rente, die sich sonst nur Dosenfraß leisten könnten.
Von dem Klönschnack und dem freundlichen Miteinander, dass auch vor Vereinsamung schützt, ganz zu Schweigen.

Das ist wirklich nicht der Senat, den ich gewählt habe (heißt das S in SPD nicht SOZIAL????) und ich schäme mich, Hamburgerin zu sein.

Können Sie da etwas bewirken ?

Was können wir Hamburger tun ?

MfG
Antwort von Ksenija Bekeris
bisher keineEmpfehlungen
05.11.2013
Ksenija Bekeris
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Situation des Pottkiekers ist nicht einfach und hat mehrere Ursachen. Fördermittel, insbesondere von europäischer Ebene, von denen der Pottkieker bisher in großem Umfang profitierte, laufen Ende des Jahres aus. Erschwerend kommt hinzu, dass der Träger Mook wat e.V. sich derzeit in einem Insolvenzverfahren befindet und deshalb, auch um den Fortbestand des Trägers nicht zu gefährden, von defizitären Aufgaben trennen muss. Im Rahmen der bereits vor geraumer Zeit begonnenen Gespräche wird mit großem Engagement an einer tragfähigen Lösung gearbeitet.

Mir und meinen Kolleg/innen aus der SPD-Fraktion ist es ein Anliegen, dass es weiterhin die Möglichkeit eines günstigen Mittagstisches auf dem Dulsberg gibt. Dafür setze ich mich ein.

Mit freundlichen Grüßen

Ksenija Bekeris
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
17.08.2014
Von:

Sehr geehrte Frau Bekeris,

seit knapp 10 Jahren wohne ich in Dulsberg in der Nähe der U-Bahn Station Alter Teichweg.

Seit vielen Wochen habe ich den Eindruck, dass die gesamte Gegend vermüllt und verdreckt!

Woran liegt das? Hat es etwas mit der Abschaffung des BOD zu tun?

Mein Eindruck wird auch von Nachbarn und Besuchern geteilt!

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Ksenija Bekeris
bisher keineEmpfehlungen
29.09.2014
Ksenija Bekeris
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Der bezirkliche Ordnungsdienst (BOD) war kein Erfolgsmodell. Die mit ihm etablierten Doppelstrukturen verhinderten effizientes Zusammenarbeiten zwischen den Bezirken und dem kaum integrierten BOD. Die Kosten - basierend auf dem Jahr 2011 - von 5 Mio. Euro standen zudem in keinem Verhältnis zu den tatsächlich erwarteten Einnahmen, die sich auf nur 1,1 Mio. Euro beliefen. Durch die Abschaffung des BOD sind die Zuständigkeiten nun wieder klar in den Bezirken geregelt. Gern gebe ich Ihre Beobachtungen an die zuständige Bezirksverwaltung weiter. Hinweise betreffend den Zustand der Gehwege nimmt auch gern der "Wegewart" des Bezirksamts Hamburg-Nord bequem per Internet entgegen. Unter: www.hamburg.de finden Sie das Kontaktformular.

Mit freundlichen Grüßen
Ksenija Bekeris
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Ksenija Bekeris
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:

Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Spamschutz - wie viel ist 11 + 4:
  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de einverstanden. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.