Kerstin Tack (SPD)
Abgeordnete Bundestag

Angaben zur Person
Kerstin Tack
Geburtstag
11.11.1968
Berufliche Qualifikation
Diplom-Sozialpädagogin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Bundestages (MdB)
Wohnort
Hannover
Wahlkreis
Stadt Hannover I über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
43,5%
Landeslistenplatz
-, Niedersachsen
Vielen Dank für Ihre Frage zur Griechenlandhilfen und meinem eventuellen zukünftigen Abstimmungsverhalten.
Wie Sie sicher auch in den Medien verfolgen, wird z.Zt. auf allen Ebenen über die Situation in Griechenland diskutiert, ein Ergebnis bzw. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Internationales
07.08.2015
Von:
H.

Sehr geehrte Frau Abgeordnete,

die Anzahl von Zivilisten, die in den von den USA seit dem 2. Weltkrieg durchgeführten ‚Interventionen‘ getötet wurden werden selten thematisiert. Da die USA als "engster Verbündeter Deutschlands" gelten und da nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes diese "transatlantischen Beziehungen auf gemeinsamen Werten beruhen" fallen die entsprechenden Fakten in einen politischen Bereich, für den ‚wir‘ mitverantwortlich sind. Zählt man nun die zivilen Opfer von US-Interventionen zusammen, so kommt man allein im Vietnam/Korea-Krieg auf 10 bis 15 Millionen sowie auf weitere 9 bis 14 Millionen durch kriegerische Akte der USA und ihrer Erfüllungsgehilfen (z.B. in Afghanistan, Angola, Kongo, Ost-Timor, Guatemala, Indonesien, Pakistan, Sudan). Insgesamt sind nach offiziellen Angaben oder Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen die USA seit dem 2. Weltkrieg durch Angriffe auf andere Länder für den Tod von 20 bis 30 Millionen Menschen verantwortlich.

www.nachdenkseiten.de

Wie beurteilen Sie diesen Sachverhalt und wie sehen Sie als MdB Ihre Mitverantwortung.

H.
Isernhagen

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Finanzen
30.09.2015
Von:

Guten Tag,
mein Thema ist Zoll.
Meine Tochter, 19 Jahre/Studentin hat bei einer amerikanischen Firma Victorias Secret im Internet via Handy ein Gewinnspiel mitgemacht (es sollten Flügel an ein Victoria Secret Modell gezeichnet werden). Meine Tochter ist unter die ersten 10 Gewinner gekommen und hat eine silberne Kette mit Flügeln (Markenzeichen von VS) gewonnen. Nun sollte sie zum Zoll und dort 86 Euro zahlen. Der Beamte sagte mir er könne nur gekauft oder geschenkt bearbeiten. Ich habe die Annahme verweigert, da ich nicht bereit war 86 Euro für einen Gewinn zu zahlen. Eigentlich fühle ich mich bestohlen. Wie kann es im Zeitalter von Internet sein, das ein Zoll dafür keine Regelung hat. Wir können die Teilnahme am Gewinnspiel und die Gewinn-Mitteilung auf dem Handy vorweisen, wollte der Zoll aber nicht sehen.
Wie kommt meine Tochter nun zu ihrem Gewinn?
Antwort von Kerstin Tack
bisher keineEmpfehlungen
07.10.2015
Kerstin Tack
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Wir haben Ihr Anliegen an die entsprechenden Finanzexperten in Berlin weitergegeben und melden uns, sobald wir eine konkrete Antwort für Ihren Fall haben.

Herzliche Grüße

Tack
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Frage zum Thema Einsatz deutscher Streitkräfte gegen den IS in Syrien
08.12.2015
Von:

Guten Tag Frau Abgeordnete (Abgeordnetin?)

Ich möchte Sie fragen, da Sie Ihr Büro in meiner unmittelbaren Nähe haben, ob Sie sich der Tragweite Ihrer Entscheidung bewusst sind, das es sich bei diesem Einsatz um einen rechtswidrigen Einsatz unserer Streitkräfte handelt? Kein UN-Mandat, keine Anforderung durch die rechtmässige Syrische Regierung.

Wägen Sie Ihre Entscheidungen sorgfältig ab, wenn Sie Neueinsätze oder Verlängerungen der Bundeswehr befürworten die nicht auf dem Territorium der BRD stattfinden? Ist Ihnen noch in Erinnerung, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf?

Sind in Berlin die diplomatischen Instrumente ausgegangen, sodass das Militär eingreift, ohne angefordert worden zu sein?

Zu guter Letzt:
Dürfen sich die Opfer und Trauernden der Einsätze bei Ihnen in Ihrem Büro: Im Kreuzkampe 1, 30655 Hannover melden um Trost und Erklärung zu erfahren?

MfG
Antwort von Kerstin Tack
bisher keineEmpfehlungen
22.12.2015
Kerstin Tack
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, aber nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, dem Einsatz zuzustimmen.

In der anliegenden persönlichen Erklärung, die ich heute, wie viele meiner Kolleginnen und Kollegen der SPD Fraktion auch, zu Protokoll gegeben habe, können Sie die inhaltlichen Beweggründe ersehen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Tack
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Frage zum Thema Gesundheit
25.03.2016
Von:

Sehr geehrte Frau Tack,

bitte erläutern Sie mir, wie in aller Welt Sie auf die Idee kamen, NICHT die Neuzulassung von Glyphosat verhindern zu wollen?
Dass namhafte Institute und Spezialisten eine konkrete Krebsgefahr befürchten sollte Sie als "Volksvertreter" (!?) dazu bewegen, FÜR Gesundheit und neue Wege zu stimmen.
Gab´s hier wieder den fatalen Fraktionszwang und das übliche Thema "Geld + Wirtschaft regiert die Welt" !?

Im voraus Danke für Ihre Antwort,

MfG,

Antwort von Kerstin Tack
bisher keineEmpfehlungen
13.04.2016
Kerstin Tack
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank Ihre Nachricht. Gern möchte ich Ihnen die SPD-Position darstellen und für Aufklärung sorgen.

Zuerst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es bei der Abstimmung im Bundestag nicht darum ging, der Wiederzulassung von Glyphosat zuzustimmen, sondern es wurde lediglich der aktuelle Stand des europäischen Zulassungsverfahrens von Glyphosat diskutiert. Dieses Verfahren sieht vor, dass zuerst die EU-Mitgliedsstaaten entscheiden, ob es zu einer erneuten Zulassung kommen wird. Sollten diese zu keiner Einigung kommen, könnte auch die EU-Kommission im Alleingang die Zulassung verlängern. Momentan stehen Staaten wie Frankreich, Italien und Niederlande einer Verlängerung der Zulassung skeptisch gegenüber. Auch die Bundesregierung, nicht der Bundestag, muss sich für oder gegen die erneute Zulassung positionieren. Nach unseren Informationen hat sich die Bundesregierung gegenwärtig noch nicht entschieden, wie Deutschland in Brüssel abstimmen soll. So betrachtet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit die Wiederzulassung wegen seiner Auswirkungen auf die biologische Vielfalt sehr kritisch.

Seit langem warnen einige Ärzte, Wissenschaftler, Umwelt- und Verbraucherverbände vor den gesundheitlichen und ökologischen Folgen des übermäßigen Glyphosateinsatzes. Die International Agency for Research on Cancer (IARC), eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat den Wirkstoff als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Vom deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit werden diese Bedenken hingegen nicht geteilt. Die WHO überprüft nun intern, ob sie das Ergebnis der IARC aufrechterhält.

Die widersprüchlichen wissenschaftlichen Beurteilungen haben in der Gesellschaft zu einer großen Besorgnis geführt. Als Sozialdemokraten nehmen wir diese Sorgen sehr ernst. Wir haben Vertrauen in das Fachwissen der deutschen und der europäischen Bewertungsbehörden, meinen aber, dass der häufige Einsatz dieses Pflanzenschutzmittels verringert werden sollte. Deshalb treten wir für ein Verbot von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln im kommunalen Bereich und in Haus- und Kleingärten ein. Wir wollen nicht, dass auf Spielplätzen und in öffentlichen Gärten Glyphosat weiter eingesetzt werden darf. Einige große Baumarktketten haben bereits gehandelt und Unkrautvernichtungsmittel, die Glyphosat enthalten, aus ihrem Sortiment genommen. Auch in deren Interesse kann es nur gut sein, wenn wir zügig eine Regelung schaffen, die für den gesamten Handel gilt.

Auch die Landwirtschaft muss ihren in den vergangenen Jahren stetig gestiegenen Glyphosat-Einsatz verringern. In vielen Fällen ist die Anwendung nicht zwingend notwendig. Wo möglich, sollte der Wirkstoff durch mechanischen Arbeitsgänge mit geeigneten Geräten ersetzt werden. Um die Anwendung auf ein Mindestmaß zu reduzieren und gemeinsam mit der Landwirtschaft einen Ausstiegsplan entwickeln zu können, müssen wir die Forschung für sichere Alternativen stärken und Lösungen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft finden.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat übrigens ein Positionspapier zum Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat verabschiedet. Hier der Link dazu: www.spdfraktion.de

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Tack, MdB
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