Katrin Altpeter (SPD)
Abgeordnete Baden-Württemberg

Angaben zur Person
Geburtstag
06.11.1963
Berufliche Qualifikation
Staatlich anerkannte Altenpflegerin, Lehrerin für Pflegeberufe
Ausgeübte Tätigkeit
Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, MdL
Wohnort
Waiblingen-Neustadt
Wahlkreis
Waiblingen
(...) Doch nun zu Ihrer Frage. Mir ist bewusst, dass in der Entwurfsplanung von S 21 (wie übrigens in sehr vielen Bahnhöfen in Deutschland) die Fluchtwege noch nicht behindertengerecht sind. Dieses Problem lässt sich aber durch Aufzüge, die auch im Notfall genutzt werden können, lösen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Familie
07.05.2014
Von:

Guten Tag Frau Altpeter,

mit Interesse habe ich Ihr Interview gelesen, dass Sie gemeinsam mit Nils Schmid zum Thema "Berufs- und Karrieremodelle für Frauen" gegeben haben. Die Ansätze und Ideen finde ich im Grundsatz vollkommen richtig. Leider zeigt die Realität zum Teil ein ganz anderes Bild, wo es häufig schon an der grundsätzlichen Bereitschaft der Unternehmen mangelt Frauen nach der Elternzeit weiter zu beschäftigen. Nachdem meine Frau beispielsweise eine gute Marketingposition beim Stuttgarter Kinderzeitschriftenverlag Blue Ocean Entertainment hatte, wurde ihr nach Ihrer Elternzeit das Sortieren der Post zwischen 14:00 und 18:00 Uhr angeboten. Die Überraschung muss für den Kinderzeitschriften-Verlag groß gewesen sein, dass diese Arbeitszeit nicht mit der Betreuungszeit der Kinder zu vereinbaren ist. Was soll den Frauen in solchen Situationen anderes übrig bleiben als zu Kündigen bzw. dieses unverschämte Angebot abzulehnen? Leider sind 50% Stellen im Marketing nicht gerade üppig und eine Mutter 2er Kinder ist für die Unternehmen nicht unbedingt erste Wahl. So bleibt man am Ende sehr frustriert und resignierend zurück. Wie gesagt: Hier geht es noch nicht einmal um die große Karriere, sondern lediglich um eine anständige Weiterbeschäftigung. Wenn so etwas noch nicht einmal in einem Kinderzeitschriftenverlag funktioniert, kann man sich vorstellen, dass das nicht die Ausnahme in Deutschland sein dürfte. FRAGE: Welche Maßnahmen ergreift die Politik, um Frauen vor solchen Aktionen zu schützen?

Vielen Dank und viele Grüße,


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Frage zum Thema Arbeit
29.05.2014
Von:

Im Koalitionsvertrag wurde ein Gesetz zur Regelung des Bildungsurlaubs für Arbeitnehmer angekündigt - bisher leider noch nicht umgesetzt.
Wird es noch in dieser Legislaturperiode kommen?
Antwort von Katrin Altpeter
bisher keineEmpfehlungen
10.06.2014
Katrin Altpeter
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage über abgeordnetenwatch.de, in der Sie nach
der gesetzlichen Verankerung der Bildungsfreistellungstage für
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fragen.

Die im Koalitionsvertrag der grün-roten Landesregierung aufgeführten
Bestrebungen, 5 Tage Bildungsfreistellung pro Jahr in Baden-Württemberg
einzuführen, sind selbstverständlich für diese Legislatur auf der Agenda.

Zuständig für die Erarbeitung der Gesetzesvorlage ist das Ministerium
für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Die Bemühungen seitens
der grün-roten Landesregierung sind dahingehend ausgerichtet, dass die
gesetzlichen Regelungen zur Bildungsfreistellung Anfang 2015 in Kraft
treten sollen. Derzeit befindet sich die Gesetzesvorlage im interen Umlauf.

Sie sehen, wir sind dabei, noch vor Ablauf der Legislaturperiode das
Gesetz zu verankern.

Mit freundlichen Grüßen
Katrin Altpeter
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Frage zum Thema Gesundheit
19.07.2014
Von:

Sehr geehrte Frau Altpeter,

vor über einem Jahr wurde durch das DKFZ festgestellt, dass in fast jeder Kneipe, Diskothek und in fast jedem Festzelt noch immer geraucht wird.
Das Sozialministerium hat daraufhin die Ordnungsbehörden beauftragt, einen Fragebogen zur Umsetzung des LNRSchG zurück zu senden.

Die Ergebnisse müssten längst vorliegen. Daher die Frage: wann wird das Nichtraucherschutzgesetz endlich so konsequent weiter entwickelt, wie in NRW oder Bayern, wo sich die Bevölkerung nachweislich längst an die neuen Regeln gewöhnt hat und diese genießt?
Ich gehe davon aus, die Ordnungsbehörden in BW werden sich (so wie die in NRW) konsequente Regeln ohne Ausnahmen wünschen, um diese mit vertretbarem Aufwand zu kontrollieren. Nur durch strikte Gesetze werden sie dabei bekanntermaßen durch den Bewusstseinswandel in der Gesellschaft unterstützt.

Ich möchte noch einmal an Ihre Verantwortung auch für die Arbeitnehmer in Eckkneipen erinnern. Ihr Verweis auf das Arbeitsrecht im Bund ist hier nicht angebracht, denn dieses kennt Ausnahmen für Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr. Warum sollte es außerdem die Pflicht der Angestellten sein, ihr Recht z.B. auf teure, in der Praxis wenig wirksame Lüftungsanlagen erst bei ihrem Chef einklagen zu müssen, wenn sie dann befürchten müssen, gekündigt zu werden?
Warum treten Sie nicht einfach als SPD für deren Schutz ein, so wie es in ganz Europa inzwischen längst breit akzeptierter Standard ist?

Denken Sie daran, dass mit einer Gesetzesverschärfung in Baden-Württemberg bereits über 50% der Deutschen Bevölkerung konsequent vor Passivrauch beim sozialen Miteinander in der Gastronomie geschützt wäre, was sich dann auch auf den Bund auswirken kann! Warum verzögern Sie und schieben Ihre Verantwortung für Gesundheitsschutz ab? Strikte Regeln sind auch im Sinne des Wettbewerbs!

Glauben Sie, die Menschen in BW wünschen sich weniger Schutz als die Bayern, die sich den Nichtraucherschutz 2010 selbst erstritten haben?

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