Katja Suding (FDP)
Abgeordnete Hamburg

Angaben zur Person
Jahrgang
1975
Berufliche Qualifikation
Kommunikationsberaterin
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Fraktionsvorsitzende
Wohnort
-
Wahlkreis
Blankenese über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
1
(...) Die beiden sind ein eingespieltes Team und Patrick Döring ist jemand, der die Erfolge und die liberale Handschrift in der Bundesregierung deutlich sichtbar machen wird. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Soziales
22.10.2013
Von:
-

Sehr geehrte Frau Suding,

der Altonaer SPD- Fraktionschef Thomas Adrian hat im vornehmen Nienstedten einen geeigneten Standort ausgemacht, um dort zügig und dauerhaft Wohncontainer für Asylbewerber aufzustellen. Können Sie sich vorstellen diese Maßnahme mit der liberalen FDP zu unterstützen? Gibt es in der FDP einen grundsätzlichen Konsens, dass sich alle Bezirke und Ortsteile (also auch die bislang bevorteilten Elbvororte) bei entsprechend geeigneten Flächen an dieser gemeinschaftlichen Aufgabe zu beteiligen haben? Andere Bezirke sind mit dem Asylproblem bekanntlich mittlerweile durch hohe Auslastung zunehmend überfordert worden. Können Sie sich vorstellen, dass sich diese überwiegend gutsituierten Bürger, die sich gerne für weltoffen und tolerant halten,dieser immensen gemeinschaftlichen Aufgabe durch entsprechenden Protest und Fürsprache weiter dauerhaft entziehen können? Oder wollen wir fair miteinander umgehen? Wie ist Ihre persönliche Einschätzung dazu?

Mit freundlichem Gruß

-
Antwort von Katja Suding
3Empfehlungen
28.10.2013
Katja Suding
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für die Frage, die sicherlich nicht nur die Politik in der Hansestadt sondern auch viele Hamburger beschäftigt.

Über die von Ihnen angesprochene Standortauswahl wurde in den letzten Tagen viel berichtet. Dadurch wurde unter anderem bekannt, dass die Stadt Hamburg das betreffende Gelände, auf dem die Container zur öffentlichen Unterbringung aufgestellt werden sollten, von einem Privatmann zweckgebunden gepachtet hat. Die Aufstellung von Wohncontainern widerspricht offenbar dem vereinbarten Nutzungszweck, ist vertragswidrig und kann zu einer Kündigung des Pachtvertrages von Seiten des Privatmanns führen.

Wir sprechen uns daher für eine Standortwahl aus, die nicht von kurzfristigen Ideen getrieben, sondern von langfristigen Überlegungen geleitet ist. Dabei sollten sich alle Bezirke und Stadtteile ihrer gemeinsamen Verantwortung bewusst sein. Es darf also kein Stadtteil aus den Überlegungen herausgenommen werden.

In einem Antrag in der Hamburgischen Bürgerschaft (Drs.20/8212) haben wir den Senat gefordert, ein Handlungskonzept für die öffentliche Unterbringung zu entwickeln. Dieses Konzept soll sich an Erkenntnissen des vom Senat vorgelegten "Sozialmonitoring Integrierte Stadtentwicklung" und den dort genannten Aufmerksamkeitsindikatoren orientieren. Wir wollen gewährleisten, dass alle Stadtteile bei der Suche nach Flächen und Gebäuden für die öffentliche Unterbringung einbezogen werden, gleichzeitig aber auch die soziale Struktur der Stadtteile Berücksichtigung findet, so dass soziale Brennpunkte und Eskalationen vermieden werden. Die FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung Wandsbek hat zudem vorgeschlagen, eine Vermittlungsagentur einzusetzen, die Flüchtlinge an Privatquartiere vermittelt. Sicherlich wird eine solche Agentur nicht alle Probleme lösen können. Aber bereits eine Vermittlung von 10% der Flüchtlinge würde eine Entlastung darstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Katja Suding
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.12.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Suding,
Hans-Dieter Genscher hat sich lt. Pressemitteilung über zwei Jahre bemüht, den Russen Chodorkowski aus der Gefängnishaft herauszuholen und es ist jetzt gelungen, ihn nach Deutschland zu holen. Chordokowski wohnt im teuersten Hotel Berlins, ADLON. Wer übernimmt da eigentlich die Kosten?
Überhaupt verstehe ich den ganzen Einsatz nicht - und die Euphorie. Ch. ist als Milliardär wegen Steuerhinterziehung, Geldwäsche etc. verurteilt worden. Vom Westen wird einfach behauptet, daß dies unberechtigt war. Hatte man dafür Beweise? Nein! Es geht einfach mit allen Rohren immer gegen Putin, weil dieser stark gegen die USA und EU auftritt.
Genscher hat der FDP einen Bärendienst erwiesen. Die Partei ist von den Bürgern schon immer mit geduldeten Steuerhinterziehern in Verbindung gebracht worden, für sie offenbar ein Kavaliersdelikt. Der Beistand für Chodorkowski ist bezeichnend und schadet der FDP.

Halten Sie, Frau Suding, Genschers Handeln für richtig?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Katja Suding
bisher keineEmpfehlungen
08.01.2014
Katja Suding
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre Frage, die ich gern beantworte.

Die Vermittlung des früheren Bundesaussenministers erfolgte mit ausdrücklicher Unterstützung der Bundeskanzlerin und des Auswärtigen Amtes. So weit bekannt, sind für den Transport und die Logis keine öffentlichen Gelder geflossen. Das Privatflugzeit mit dem Herr Chodorkowski Russland verlassen hat, wurde beispielsweise von einem Unternehmer zur Verfügung gestellt. Die Bemühungen Hans-Dietrich Genschers wurden national wie international enorm gewürdigt. Ich kann nicht erkennen, dass dies ein Bärendienst für die FDP gewesen sein soll.

Mit freundlichen Grüßen

Katja Suding
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Frage zum Thema Arbeit
06.01.2014
Von:
-

Sehr geehrte Frau Suding,
Ihr FDP-Parteichef Lindner hat sich auf dem Dreikönigstreffen deutlich zur Zuwanderung geäußert. Ich finde es immer grundsätzlich gut wenn Politiker nicht "herumeiern", sondern den Bürgern reinen Wein einschenken.
Herr Lindner sagte:" Jeder Neuankömmling, der arbeiten und Steuern zahlen will, sei willkommen." Das ist eine klare Ansage, oder? Bedeutet allerdings auch im Umkehrschluss, dass die FDP einer Einwanderung in die sozialen Sicherungssysteme eine deutliche Absage erteilt.
Frau Suding, Sie waren dabei. Ist das die klare FDP Meinung zur Zuwanderungsproblematik? Die Europawahl steht vor der Tür. Die Wähler wollen mit Recht immer gern wissen für welche Politik die Parteien stehen. Ich bitte um Ihre Antwort.
Mit freundlichem Gruß
-
Antwort von Katja Suding
bisher keineEmpfehlungen
08.01.2014
Katja Suding
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für die Frage, die ich gern beantworte.

Wir sind in Deutschland schon heute auf Zuwanderung angewiesen, wenn wir dem demographischen Wandel und dem daraus resultierenden Fachkräftemagel begegnen wollen. Derzeit fehlt in unserem Land allerdings eine vernünftige Willkommenskultur. Aus meiner Sicht darf allerdings auch nicht akzeptiert werden, wenn Zuwanderer zu uns kommen und weder Anstrengungen unternehmen, eine Arbeit zu finden noch sich zu integrieren. Den uns bekannten Zahlen nach handelt es sich dabei aber um sehr wenige Menschen. In diesen Fällen haben die Kommunen schon jetzt die Möglichkeit, bestehende Regelungen anzuwenden.

Vor bestehenden Problemen mit Armutszuwanderung in einzelnen Kommunen dürfen wir allerdings nicht die Augen verschließen. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Kommunen nicht allein gelassen werden. Christian Lindner hat deshalb einen Gemeinschaftsfonds von Bund und Ländern zu ihrer Unterstützung vorgeschlagen. Ich unterstütze diesen Vorschlag.

Die Begrifflichkeit der "Zuwanderung in die Sozialsysteme" ist missverständlich. Auch Zuwanderer, die eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, wandern in die Sozialsysteme zu, wenn sie Steuern und Abgaben leisten und somit ein Teil der Solidargemeinschaft werden.

Mit besten Grüßen

Katja Suding
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
09.11.2014
Von:

Sehr geehrte Frau Suding,

Ich hoffe, dass die Meinungsumfrage im Hamburger Abendblatt auch Ihnen einen Wink gibt, wo die Chancen der FDP liegen: im Senat!
Wie werden Sie sich und die FDP positionieren?

Kein Wähler in Hamburg und Deutschland braucht eine FDP in Opposition. Kein Wähler braucht eine FDP, die immer nur dagegen ist. Kein Wähler braucht eine FDP, die sich rechts von der CDU aufstellt.

Hamburger Kaufleute wählen SPD, um Rot- (Rot)- Grün zu verhindern. Hamburger Kaufleute würden FDP wählen, wenn sie ein sozialliberales Korrektiv im SPD- Senat sein würden. Die FDP hat mit Ihnen in Hamburg ein Potential von 10%.

Die FDP und Sie müssen den Wählern mitteilen, wofür und nicht wogegen Sie stehen. In Hamburg kann man nicht zur CDU stehen. Aber auch die AFD braucht Hamburg nicht. Sie haben die Chance, sich je 4 Prozent zusätzlich von der SPD und der CDU zu holen. Sie müssen sich nur laut und richtig positionieren:

Sozialliberal für Hamburg – FDP. Die neue FDP mit Katja Suding in den Hamburger Senat.

Die von der FDP erstellte Demoskopie zeigt auch, dass Ihre abgewanderten FDP- Wähler links von Ihren Wählern angesiedelt sind. FDP- Wähler sind gebildet, anspruchsvoll und sozial.

Ich hoffe, dass Sie die Medien mit der neuen FDP und der neuen Standortbestimmung aufwecken und Ihre Wähler gewinnen.

Herzliche Grüße
Antwort von Katja Suding
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12.11.2014
Katja Suding
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Hinweise. Ich stimme mit Ihnen völlig überein, wir werden als FDP nur gewählt, wenn wir sagen, was wir wollen und wofür wir stehen.
Am vergangenen Wochenende haben wir unser Wahlprogramm abschließend beraten und einstimmig beschlossen. In einigen Tagen steht es in der finalen Fassung auch online zur Verfügung.

Wir orientieren uns darin einzig an unseren liberalen Leitlinien und stehen wir einen umfassenden Liberalismus in allen seinen Facetten. Denn Liberalismus ist nicht teilbar. Wir sagen in unserem Wahlprogramm, wie wir unser Hamburg besser machen wollen. Dabei ist für uns klar, dass wir zur Umsetzung unseres Programms einen Partner benötigen. Darüber werden wir gemeinsam sprechen, wenn die Wahl am 15. Februar erfolgreich beendet ist.

Bis dahin kämpfen wir einzig und allein für eine starke FDP. Wir kämpfen für eine bessere Bildung, um allen Kindern beste Startchancen zu bieten, für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die es möglich machen, den Wohlstand in Hamburg zu erhalten, wir kämpfen für fließenden Verkehr, der Mobilität möglich macht und für solide Haushalte, damit wir unseren Kindern finanziellen Spielräume, aber keine Schuldenberge hinterlassen.

Ich lade Sie herzlich ein, uns auf diesem Weg zu unterstützen.

Beste Grüße
Katja Suding
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