Katja Hessel (FDP)
Abgeordnete Landtag Bayern

Grunddaten
Jahrgang
1972
Berufliche Qualifikation
Studium der Rechtswissenschaften
Ausgeübte Tätigkeit
Staatssekretärin, MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Nürnberger Land
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(...) Die Äußerung am Dreikönigstreffen sollte die grundsätzlich liberale Haltung pointiert darstellen, dass die Bürger mit dem von Ihnen erarbeiteten Einkommen durchaus eigenverantwortlich umgehen können und nicht der Staat den Bürgern das erarbeitete Geld abnehmen sollte, um es Ihnen dann anschließend in Form von Sozialleistungen und ähnlichem wieder zu geben. Es war somit gemeint, dass sich der Staat darauf besinnen sollte, mit den Steuereinnahmen verantwortlich und mit der Belastung der Bürger maßvoll umzugehen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Finanzen
14.02.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Hessel,

wir vom Förderverein www.altstadtfreunde-lauf.de betreuen u.a. die sog. "Schleifmühle".
Wir müssen jetzt eine größere Investition an diesem Objekt vornehmen und ich möchte gerne wissen, ob wir die Chance auf EU- Fördermittel haben.
Veilleicht können Sie uns da einen Tip geben oder eine Stelle nennen, von der wir darüber Auskunft bekommen.

Vielen Dank im Voraus, und beste Grüße aus Lauf an der Pegnitz,


Sollte es Sie einmal in unser schönes Städtchen verschlagen, dann zeige ich Ihnen gerne das " Corpus delicti". Anruf genügt .Sie werden staunen..............:)
Antwort von Katja Hessel
bisher keineEmpfehlungen
25.05.2012
Katja Hessel
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Mail. Für Förderfragen mit Blick auf die "Schleifmühle" ist das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zuständig. Ansprechpartner ist Herr Ministerialrat Scholz (Leiter des Referats für EU-Angelegenheiten, Tel.: 089/2186-2334, E-Mail: Hans-Joachim.Scholz@stmwfk.bayern.de ).

Bitte zögern Sie auch in Zukunft nicht mich zu kontaktieren, falls ich Ihnen irgendwie behilflich sein kann.

Mit freundlichen Grüßen

Katja Hessel
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
21.02.2012
Von:

Sehr geehrter Frau Hessel,

es geht um Ihr massives eintreten für die Nordanbindung zum Nürnberger Flughafen.

Wo wohnen Sie selbst ?
Wie gut kennen Sie die Verhältnisse in Ziegelstein und vor allem in Buchenbühl ?

Wenn Sie glauben, daß durch die Nordanbindung
a) der Querverkehr von Nürnberg - Ost über Marienbergstrasse gen Westen, d.h. Fürth usw. erheblich nachlassen wird, dann ........
b) die Fahrten zum Nutzen der kostenfreien Parkplätze im Siedlungsgebiet entfallen, dann .....
c) alle Arbeitnehmer zum Arbeitsplatz am Flughafen, vor allem wenn weiteres Gewerbegebiet in Betrieb geht, nicht mehr über Bierweg und Marienbergstrasse fahren, dann ....
d) das Verkehraufkommen im Siedlungsgebiet erheblich abnimmt, dann ...

...dann träumen Sie bitte weiter, aber gefährten nicht mehr mit wenig überzeugenden Argumenten das durchaus noch mögliche Aufrechterhalten von lieberaler Gesinnung im Stadtteil.

Was war denn das kürzlich bei der so genannten Flughafen-Konferenz ?
Zwischen den Zeilen war klar zu erkennen wer an welchem Stuhl gesägt hat, um bald nicht den "Albrecht-Dütrer-Airport" sondern den "Markus Söder - Lufthafen" ausrufen zu können. M.S. hat sich ja bereits für 2015 als Platzwart angemeldet.

Mal schauen wie lange sich die liberale Haltung zur Nordanbindung aufrecht halten kann, wenn Wahlen näher kommen.

Mit antik-liberalen Grüssen
Antwort von Katja Hessel
bisher keineEmpfehlungen
25.05.2012
Katja Hessel
Sehr geehrter Herr ,

als Verkehrsstaatssekretärin bin ich auch für den Nürnberger Flughafen zuständig und erachte den Bau der Nordspange, der durch den Bundesverkehrshaushalt finanziert wird, als notwendig für die strukturelle Weiterentwicklung der Metropolregion. Der Flughafen Nürnberg stellt die nationale und internationale Luftverkehrsverbindung Nordbayerns sicher. Die Nordanbindung wird sich für die wirtschaftliche Entwicklung der Metropolregion und auch für die Anwohner vor Ort positiv auswirken.

Der Vorstadtverein Nürnberg-Nord, wie auch der Bauernverband sind für die Nordanbindung. Einzig das Aktionsbündnis in Buchenbühl ist kompromisslos dagegen. Dabei hat ein Gutachten des Landesamts für Umweltschutz ergeben, dass mit der Nordanbindung ein besserer Lärmschutz für die Bürger in Buchenbühl erreicht werden kann. Die direkte Nordanbindung des Flughafens Nürnberg an die Autobahn A 3 wird außerdem zu einer Verkehrsentlastung der innerstädtischen Zubringerstraßen zum Flughafen führen. Die Aussage des Bündnisses "Nein zur Flughafen-Nordanbindung", eine höhere Verkehrsbelastung wäre zumutbar, zeigt doch, wie einseitig die Gegner hier argumentieren.

Wir wollen hingegen den Anforderungen des Flughafenkonzeptes des Bundes Rechnung tragen, welches die optimale Nutzung der ökonomischen und ökologischen Vorteile bei der Vernetzung von Schiene, Straße und Flugverkehr fordert. Ein internationaler Verkehrsflughafen benötigt eben nicht nur eine hervorragende Anbindung über die Schiene, sondern auch einen guten Anschluss über die Straße.

Mit freundlichen Grüßen,

Katja Hessel
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Frage zum Thema Arbeit
13.05.2013
Von:
de

Sehr geehrte Frau Hessel,

laut einem Artikel der FAZ, die sich auf Quellen der Bundesagentur und des Institutes für Arbeitsmarkt und Berufsforschung beruft, ist ein Alter ab 50 Jahre ein größeres Hemmnis eine Arbeit zu finden als Nichtbeherrschung der deutschen Sprache oder eine Schwerbehinderung. Eine Aussage, die ich durch Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis nur bestätigen kann.

Die Wirtschaft bietet über 50-jährigen nach einem Verlust des Arbeitsplatzes kaum eine Möglichkeit ohne Hartz-4 Bezug und damit auf Kosten der Allgemeinheit zu überleben - besteht aber auf ein Renteneintrittsalter ab 67 oder höher.

Vor dem Hintergrund, daß eine immer größere Anzahl der geburtenstarken Jahrgänge die Altersgrenze 50 überschreitet, ist eine Lösung der Altersdiskriminierung am Arbeitsmarkt ein nicht unbedeutendes politisches Thema.

Meine Frage an Sie ist:
Wie will Ihre Partei diesen Mißstand beheben und die Wirtschaft veranlassen, über 50-jährigen Arbeitsplätze zu bieten?

Mit freundlichen Grüßen
de

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