Katja Dörner (DIE GRÜNEN)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
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Angaben zur Person
Katja Dörner
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Bonn
Ergebnis
10,2%
Landeslistenplatz
4, Nordrhein-Westfalen
1) Die Forderung nach einem klaren Zeitplan für den Abzug aus Afghanistan erhebe ich bereits jetzt. Die Abzugsperspektive muss sich auf wenige Jahre beziehen - einen Sofortabzug lehne ich als unverantwortlich ab. (...)
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
15.07.2009
Von:
-

Ihr Kollege Horst Becker Mitglied des Landtags NRW ist wohl überlastet --- irgendeine Aktion auf meine Anfage vom 12.Juli, s.u. blieb bisher aus ... vielleicht sind Sie ja ´bürgernäher´ ... Danke

Guten Tag,

ich bin eher PolitiKER-verdrossen (aber nicht politik-verdrossen) aber daran können Sie etwas ändern wenn Sie mir folgende Fragen beantworten:

  • Wie stehen Sie zum Mindestlohn, und wie können Menschen die nur diesen beziehen, oder sogar noch weniger, davon eine später ausreichende Rente erreichen ? Eigenvorsorge ist ja wohl nicht drin ... und wie finanzieren Sie dann den Lebensunterhalt dieser ´Mini´-Rentner ?
  • Warum gelingt den Politikern nicht endlich eine WIRKLICHE Reform der Krankenversicherung, zum Wohl der Versicherten, und nicht zum Wohl der Pharmaindustrie und Apotheker ... warum muss ich heute ein mehrfaches an Krankenversicherung bezahlen (Inflationsrate etc. nicht eingerechnet), bei entsprechend verringerten Leistungen, als zB vor dreissig/vierzig Jahren ?
  • Was werden Sie tun damit der Verbraucher EINFACH und KLAR erkennen kann was in einem Lebensmittel drin ist, ohne eine Ausbildung als Lebensmittelchemiker oder so zu haben; und warum gibt es keine Verbote für Analog-Käse, Kunst-Schinken, etc. ?

Bitte keine Prospekte oder sonstige Reklameantworten.

Danke,
53113 Bonn
Antwort von Katja Dörner
1Empfehlung
21.07.2009
Katja Dörner
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich gehe davon aus, dass mein Kollege Horst Becker Ihnen auch bald antworten wird.

Ich befürworte die Einführung eines gesetzlich festgelegten Mindestlohns, der mindestens 7,50 € betragen sollte. Eine klare Lohnuntergrenze ist aus meiner Sicht der beste Schutz gegen Lohndumping. Sie haben Recht damit, dass auch auf der Grundlage eines Mindestlohns keine ausreichende Absicherung gegen Altersarmut erfolgen kann; insbesondere nicht vor dem Hintergrund von Lebensläufen, die zunehmend nicht mehr den "einen Job bis zum Renteneintritt" kennen. Deshalb treten wir Grüne für eine Garantierente rein.

Die Kosten im Gesundheitssystem steigen in erster Linie, weil es heute neue (teils teure) Behandlungsmöglichkeiten gibt und die Menschen älter werden. Um die Finanzierung der Krankenversicherung dauerhaft sicherzustellen, wollen wir Grüne eine Krankenversicherung als Bürgerversicherung, in die auch andere Einkommen als der Lohn aus nichtselbstständiger Arbeit einbezogen werden.

Wir brauchen dringend eine klare Kennzeichung von Lebensmitteln, damit völlig klar ist, was in Lebensmitteln steckt! Eine solche Kennzeichnung muss nicht kompliziert sein. In anderen Ländern gibt es ja bereits einfache Kennzeichnungen mit Ampeln etc. Hier hat sich die Große Koalition aber bis dato gegen echte Transparenz und Verbraucherschutz gewehrt.

Detailliertere Informationen zu Ihren Fragen finden Sie unter www.gruene.de

Mit freundlichen Grüßen
Katja Dörner
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Frage zum Thema Arbeit
22.08.2009
Von:

Für einen gesetzlichen Mindestlohn einzutreten, ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung, um die Menschen zu schützen, deren Wohlergehen im Moment durch einseitige Kostensenkungs- Rationalisierungs- und Gewinnmaximierungsstrategien mit Füßen getreten wird. Aber wie Sie selbst anmerken, ist damit das Problem der Mini-Renten nicht gelöst.
Wie stehen Sie zum Konzept eines existenzsichernden bedingungslosen Grundeinkommens für jeden Bürger, finanziert aus Konsum- und Kapitalertragssteuern? In Ihrer Partei gibt es ja inzwischen sachkundige Befürworter dieser Idee.
Antwort von Katja Dörner
1Empfehlung
27.08.2009
Katja Dörner
Sehr geehrte Frau ,

ich befürworte ein bedingungsloses Grundeinkommen, wobei ich hinsichtlich der Frage des im Zusammenhang mit der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens notwendigen Umbaus unseres Steuersystems von einer deutlichen Erhöhung von Konsumsteuern (wenn Sie hier in erster Linie die Mehrwertssteuer meinen) absehen würde. Bei den Grünen BefürworterInnen eines Grundeinkommens werden noch unterschiedliche Modelle diskutiert. Einen Überblick erhalten Sie auf www.gruene-bdg.de .

Mit freundlichen Grüßen

Katja Dörner
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Frage zum Thema Außenpolitik
04.09.2009
Von:
H.

Wann fordern Sie öffentlich den Abzug der deutschen Soldaten aus dem Krieg in Afghanistan?
sollen die Jungs erst noch ein paar Dutzend Zivilisten umbringen lassen?
mit den besten Grüßen
H.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
07.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dörner,

seit den letzten Landtagswahlen wird die Frage der Koalitionsmöglichkeit mit "den Linken" wieder intensiv diskutiert. Da die höchsten Spitzen Ihrer Partei ihre Billigung - zumindest auf Landesebene - zu erkennen geben, habe ich folgende Fragen:
1. Befürchten Sie auf Grund der Tatsache, dass zwei Herren des Führungstrios "der Linken" (Bisky und Gysi) und ein Großteil der Mitglieder ehemalige SED-Mitglieder sind, nicht, dass in dieser Partei das Ziel besteht, wieder DDR-Verhältnisse in Deutschland einzuführen?
2. Kennen Sie ein Wahlprogramm "der Linken"?
3. Stimmen Sie mir zu, dass "die Linken" als eine verfassungsfeindliche Partei anzusehen sind?
4. Wie kann eine freiheitliche demokratische Partei - erst recht eine mit der Tradition von "Bündnis 90" - sich auch nur zu dem Gedanken an eine Koalition mit "den Linken" erniedrigen?
5. Die Verfassungsfeindlichkeit ist ja wohl kaum teilbar, z.B. "ja" auf Bundesebene, "nein" auf Landesebene. Aber vielleicht können Sie mir ja trotzdem erklären, mit welcher Begründung Ihre Parteiführung diesen Unterschied immer wieder propagiert.

Das Letzte ist keine Frage. Ich möchte Ihnen aber noch sagen, dass, wenn die Grünen (wie auch die SPD) sich nicht klar gegen jegliche Koalition mit "der Linken" aussprechen, ich mich zum ersten Mal seit Jahrzehnten gezwungen sähe, schwarz zu wählen. Und ich glaube, dass es einigen weiteren Bundesbürgern genau so geht.

Ich freue mich auf Ihre Stellungnahme.
Mit freundlichem Gruß vom Rhein

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Finanzpolitik
08.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dörner,

in Zeiten der Finanzkrise heisst es viel, dass eine Konzentration der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Bundesbank sinnvoll ist. Das würde einen Umzug der BaFin nach Frankfurt bedeuten, zum Sitz der Bundesbank. Wie denken Sie darüber?
Sind Sie für einen Umzug der BaFin nach Frankfurt?
Denken Sie, die Mittel die die BaFin besitzt um Finanzkrisen zu verhindern sind ausreichend oder würden Sie die Kompetenzen dieser Behöre erweitern?
Wie hätten Sie die Frinanzkrise gemanagement?

Vielen Dank für die Antwort.

Gruss

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