Karl-Wolfgang Jägel (CDU)
Abgeordneter Baden-Württemberg

Angaben zur Person
Geburtstag
08.04.1957
Berufliche Qualifikation
Studium des Bauingenieurwesens
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Rastatt über Wahlkreis eingezogen
(...) Wir sind uns alle darüber im Klaren, dass die Energiewende vieles verändern wird und wir uns alle in einigen Bereichen umstellen müssen. Kernenergie deckt momentan in Baden-Württemberg 50% unseres Energiebedarfs, dies müssen wir in den nächsten Jahren decken können, wahrscheinlich sogar noch einiges mehr, weil unser Energieverbrauch steigt. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
16.06.2011
Von:

Wie stehen Sie zur einem Nationalpark Nordschwarzwald?
Antwort von Karl-Wolfgang Jägel
bisher keineEmpfehlungen
21.06.2011
Karl-Wolfgang Jägel
Sehr geehrter Herr ,

dem Thema "Nationalpark Nordschwarzwald" stehe ich zunächst einmal offen gegenüber.
Da es in Baden-Württemberg bisher ausschließlich Überlegungen und kein Gesetz zum Nationalpark gibt, kann hier viel ausgestaltet werden. Wichtig ist mir dabei aber, die Einbeziehung der Menschen, die im betroffenen Gebiet wohnen und die Auswirkungen vor Ort dann auch leben werden. Daher ist für mich ein Durchsetzen des Nationalparks gegen den Willen der Betroffenen nicht denkbar.

Vor- und Nachteile, die ein eventueller Nationalpark mit sich bringt, müssen abgewogen und diskutiert werden, Fragen offen gestellt werden und Lösungen gefunden werden. Gerade im Nordschwarzwald haben wir heute bereits eine große Fläche an Bannwäldern im Staatlichen Forst.

Die CDU-Verbände im Murgtal haben bereits den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Peter Hauk, zu einer ersten Informationsveranstaltung im September eingeladen. Für mich stellt dies nur ein Anfang der öffentliche Diskussion dar, wir müssen hier ganz bewusst alle Betroffenen mit einbeziehen.

Freundliche Grüße
Karl-Wolfgang Jägel
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Frage zum Thema Umwelt
20.07.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Jägel,

wie stehen Sie zu den Planspielen der EnBW und einiger Politiker auf der Suche nach alternativen Formen der Energieerzeugung, die Pläne für die Staustufe Neuburgwier wieder aus den Schubladen zu holen. Immerin würde damit der letzte Rest Auenwald und viele Hektar geschützter Gebiete endgültig zunichte gemacht. Es mutet seltsam an, wenn Lokalpolitiker sich vehement gegen Rotoren vor der eigenen Haustüre wehren, gleichzeitg aber unersetzliche Natur ein paar Kilometer entfernt opfern würden.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Karl-Wolfgang Jägel
bisher keineEmpfehlungen
21.07.2011
Karl-Wolfgang Jägel
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre Frage über abgeordnetenwatch.

Wir sind uns alle darüber im Klaren, dass die Energiewende vieles verändern wird und wir uns alle in einigen Bereichen umstellen müssen. Kernenergie deckt momentan in Baden-Württemberg 50% unseres Energiebedarfs, dies müssen wir in den nächsten Jahren decken können, wahrscheinlich sogar noch einiges mehr, weil unser Energieverbrauch steigt. Wenn wir die Windenergie massiv ausbauen, könnten wir ca. 10% unseres Energiebedarfs aus Windkraft decken. Auch weitere Anstrengungen in der Solar- und Geothermie werden notwendig sein. Ein wichtiges Standbein , auch in unserem Landkreis ist die Wasserkraft. Grundsätzlich begrüße ich alle Überlegungen in dieser Richtung. Ein weiteres Rheinkraftwerk in Au am Rhein / Neuburgweier ist für mich persönlich jedoch kaum denkbar. Das Planfeststellungsverfahren für den Polder Rappenwörth/Bellenkopf steht kurz vor seiner Unterzeichnung. Seit Jahren kämpfen wir und auch ich als hochwasserpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für diese Maßnahme im Integrierten Rheinprogramm. Hochwasserschutz ist für uns von elementarer Bedeutung und Wichtigkeit und nach meiner Einschätzung lässt sich in diesem Bereich des Rheins nicht beides miteinander vereinbaren.
Dennoch ist mir in der ganzen Energiediskussion eines wichtig: keine Gedankengänge dürfen von vornherein verboten sein, wir brauchen wahrscheinlich viel Fantasie und wissenschaftliche Intelligenz und auch die Bereitschaft eines Jeden umzudenken. Für mich ist es keine Lösung, zukünftig Atomstrom aus dem Ausland zu kaufen oder mit fossiler Energie den Klimawandel zu verstärken.

Ich lade Sie sehr herzlich ein zu meiner "Sommertour Energie". Am 23. August werden wir im Rheinkraftwerk Iffezheim zum Thema " Zukunft der EnBW - EnBW der Zukunft" mit Vertretern der EnBW diskutieren, sicher interessiert Sie dieses Thema. Zur besseren Planung des Abends bitte ich um Anmeldung.

Freundliche Grüße
Ihr Karl-Wolfgang Jägel
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