Karl-Josef Laumann (CDU)
Abgeordneter Nordrhein-Westfalen (ausgeschieden)

Angaben zur Person
Karl-Josef Laumann
Geburtstag
11.07.1957
Berufliche Qualifikation
Maschinenschlosser
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Hörstel
Wahlkreis
Steinfurt II über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
45,1%
Landeslistenplatz
2
(...) Der Bedarf an Pflegekräften wird aufgrund der prognostizierten Zahl der Pflegebedürftigen weiter zunehmen. Gute Pflege setzt jedoch qualifiziertes und motiviertes Personal voraus. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
29.12.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Laumann,

Sie haben einen beeindruckenden Vortrag bei der Senioren-Union in Bückeburg auf Einladung von Friedel Pörtner gehalten. Mich (stellvertr.Vorsitzende der SU) hat besonders Ihr beruflicher Werdegang begeistert, der davon zeugt, dass speziell junge Männer oft erst mit Anfang 20 Ehrgeiz entwickeln und ihre Fähigkeiten voll ausschöpfen. Ich habe zu diesem Thema eine ganz persönliche Bitte an Sie. Mein Sohn (jetzt 29Jahre alt) war kein besonders ehrgeiziger Schüler und hat seinen Frust, ohne Vater aufwachsen zu müssen, oft an Lehrern ausgelassen. Nach Hauptschulabschluss und Bundeswehr hat er mit 23 Jahren endlich einen Ausbildungsplatz für Elektrotechnik bekommen und diese Ausbildung auch durch- gezogen, obwohl es nicht sein Wunschberuf war. Während des 1. Lehrjahres hat er in Abendschule den Realschulabschluß (mit Qual.) gemacht und möchte jetzt, nachdem er eineinhalb Jahre als Geselle in diesem Beruf gearbeitet hat, sich beruflich weiterentwickeln. Gibt es irgendwelche staatlich geförderten Wege für eine Weiterbildung in Richtung Fachhochschule oder auch in den kaufmännischen Bereich, der ihm auch durchaus liegen würde. Er hat nach der Hauptschule eine berufsfachschule für Wirtschaft absolviert, leider ohne Abschluss. Ich lese immer wieder vom Fachkräftemangel in unserer Wirtschaft. Da gibt es doch sicher auch für deutsche junge Leute Möglichkeiten gefördert zu werden, bevor ausländische Mitbürger importiert werden müssen?! Ich wäre Ihnen unendlich dankbar, wenn Sie mir auf meine Frage eine möglichst positive Antwort zukommen lassen würden. Die eigenen Recherchen meines Sohnes hatten bisher keinen Erfolg.

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im voraus und verbleibe

mit freundichen Grüßen aus Bückeburg

Ihre

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Frage zum Thema Gesundheit
08.03.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Laumann,

bereits im Mai 2013 hat der Petitionsausschuss des Bundestags empfohlen, medizinische Gutachter in Gerichtsprozessen stärker zu überprüfen.

Hat der Bundestag die Bundesregierung zwischenzeitlich mit dem Entwurf eines entsprechenden Gesetzes beauftragt?

Halten Sie die Offenlegung von Interessenskonflikten medizinischer Gutachter für notwendig und was werden Sie als Patientenbeauftragter diesbezüglich unternehmen?

Mit freundlichen Grüßen

S.

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Frage zum Thema Senioren
21.05.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Laumann,
es ist angedacht, Akademiker für die Pflege zu gewinnen. Sollen sie einen Platz in der Pflege haben? Wir brauchen Menschen, die pflegen. Erfahrungsgemäß arbeiten Akademiker in Führungspositionen. Meines Erachtens brauchen wir keine "Kundenmangager", die neben der Heimleitung und Pflegeleitung Verwaltungsarbeiten übernehmen. Dies würde nur zum Aufbau neuer Bürokratie und Dokumentierung führen. Alle zusätzlichen Gespräche, die die schon von sich aus dokumentierenden Pfleger führen müssten mit einer weiteren Führungsebene, würden wieder weniger Zeit für die Menschen bedeuten.
Dass Dokumentation nichts heißt, hat sich gezeigt (Wallraff deckt auf) Es besteht die Gefahr, dass eine weiter Führungsebene Druck aufbauen könnte auf die Basis, das Haus in einem guten Licht dastehen zu lassen. Ebenso besteht die Gefahr, dass eine eingeschobene Führungsebene die Verantwortung übernehmen soll für Missstände, eine Sündenbockfunktion hat für Heimleitung und Träger.
Oder ist es angedacht, einen Studiengang Pflege und Demenz zu etablieren, so dass dort das Wissen - es gibt ja z.B.keine verpflichtende Demenzausbildung - gelehrt wird und dann unterrichtet an Altenpflegeschulen?
In dieser akuten Pflegenotsituation - im Sommer sind viele Pfleger und Angehörige in Urlaub - sollte es wahrnehmbare Aufrufe geben, damit die Menschen zur Unterstützung in die Heime gehen. An Demenz erkrankte Patienten haben wegen vieler - zu hinterfragenden!- Medikamente eine große Mundtrockenheit, vergessen zu trinken, müssen animiert werden. Das heißt , die meisten verweigern die Nahrung nicht, müssen aber darauf aufmerksam gemacht werden. Je mehr Menschen sich dafür bereit erklären, umso weniger Menschen müssen dehydriert ins Krankenhaus. Vielen wirken verwirrt, wenn sie wenig trinken, sind es aber nicht! Gehirn braucht Wasser!
...... "nicht verdursten lassen!" Eine Kampagne? Sie ist wichtig - auch in Europa (vgl. Tier-,Kinderschutz)

Freundlichen Gruß
Antwort von Karl-Josef Laumann
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17.06.2014
Karl-Josef Laumann
Sehr geehrte Frau ,

Sie haben als Besucherin der Seite www.abgeordnetenwatch.de (Nordrhein-Westfalen) eine Frage zum Thema Pflege an mich gerichtet, die ich gern wie folgt beantworten möchte:

Für Ihre Anregungen möchte ich mich zunächst bedanken. Es ist erfreulich, dass Sie sich über praktikable Lösungen in der Pflege Gedanken machen. Verwertbare Vorschläge, wodurch Verbesserungen erzielt werden, sind stets willkommen.

Der Bedarf an Pflegekräften wird aufgrund der prognostizierten Zahl der Pflegebedürftigen weiter zunehmen. Gute Pflege setzt jedoch qualifiziertes und motiviertes Personal voraus. Deshalb ist auch die Fachkräftegewinnung für die Pflegeberufe ein besonderer Schwerpunkt der Bundesregierung. Die Pflegeberufe sollen und müssen eine Aufwertung erfahren. Ein wichtiger Teilaspekt ist dabei eine angemessene Vergütung in der Fläche.

Wesentlich ist zudem die Schaffung eines neuen Pflegeberufegesetzes. Um die Pflegeberufe zukunftsgerecht weiterentwickeln zu können, brauchen wir ein modernes Pflegebildungssystem. Es soll ein einheitliches Berufsbild mit einer gemeinsamen Grundausbildung und einer darauf aufbauenden Spezialisierung für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege etabliert werden.

Wer das Interesse für die Pflegeberufe wecken möchte, kann auch nicht voraussetzen, dass die Berufsbildungsmaßnahmen selbst zu finanzieren sind. Daher muss die Ausbildung kostenfrei sein. Das bedeutet, dass die in einigen Bundesländern von den Auszubildenden zu leistenden Schulgeldzahlungen abzuschaffen sind.

Darüber hinaus plant die Bundesregierung auf Grundlage des Koalitionsvertrages die häusliche Pflege und das ehrenamtliche Engagement zu stärken und in diesem Zusammenhang niedrigschwellige Entlastungsangebote für Pflegebedürftige und deren pflegende Angehörige auszubauen. Das Ehrenamt in der Pflege wird dadurch weiter gestärkt und in seiner Bedeutung aufgewertet.

Wir wollen damit erreichen, dass

  • die Voraussetzungen dafür verbessert werden, dass Menschen mit Demenz und Angehörige, die sich um sie kümmern, an ihrem Wohnort die Unterstützung finden, die sie benötigen.
  • Wertschätzung und Anerkennung für Menschen mit Demenz und für diejenigen, die sie im Alltag begleiten, gefördert werden.
  • Zur Enttabuisierung von Demenzerkrankungen beigetragen und mehr Möglichkeiten zu sozialer und kultureller Teilhabe eröffnet werden.

Beispielsweise Besuchs- und Begleitdienste sind niedrigschwellige Angebote, die Wirkung zeigen und für die gewünschte Entlastung bei den pflegenden Angehörigen sorgen. Dieses Engagement soll auch belohnt werden. Deshalb plädiere ich für eine steuerfreie Aufwandspauschale analog der finanziellen Entschädigung für Vereinstrainer.

Sehr geehrte Frau , für all die genannten Veränderungen werde ich mich aktiv einsetzen. Die Pflege ist ein Kernthema in der Gesundheitspolitik, in deren Mittelpunkt die Pflegebedürftigen sowie die Pflegenden stehen. Diese Menschen brauchen verbesserte Bedingungen - darin sind sich alle einig.

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Josef Laumann
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
17.03.2015
Von:

Sehr geehrter Herr Laumann,

demente Menschen sind noch ungeschützte Verbraucher, besonders hilflos, wenn sie gesetzlich betreut werden. Heiko Maas sieht noch keinen Handlungsbedarf.
Die Priscusliste, die auflistet, welche Mittel schädlich sind gerade für alte Menschen, ist noch vielen nicht bekannt. Könnten Sie dies ändern durch eine Kampagne ? Es ist Alltag, dementen Menschen auch tagsüber Neuroleptika, Beruhigungsmittel und nutzlose Psychopharmaka zu verabreichen, die sie oft erst zu Pflegefällen machen: Schwindel, Gangunsicherheit führt zu Stürzen und nicht selten erst zu aggressivem Verhalten und sind somit kontraproduktiv.
Außer Gefecht setzen dementer Menschen aus Personalmangel, Unwissenheit, Desinteresse, Ablehnung, Einsparen von Betreuern (§ 87 b) sind keine Einzelfälle mehr.
Könnten Sie sich dafür einsetzen, dass es eine Einwanderungspolitik gibt, die gezielt für Altenbetreuer wirbt? Den geburtenstarken Jahrgängen stehen zu wenige Betreuer und Pfleger gegenüber, schon den heutigen Alten.
Und könnten Sie sich für einen unabhängigen Dementenbeauftragten - ähnlich dem Wehrbeauftragten - einsetzen, der den Schutz dementer Menschen sieht? Hier sind vor allem die Angehörigen und Pfleger Ansprechpartner, die Menschen an der Basis.
Dementenbeauftragte in Organisationen, Krankenhäusern prangern Missstände aus Angst vor Arbeitsplatzverlust nicht an. "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing."
Könnten Sie sich für unangemeldete Kontrollen auf Dementenstationen stark machen, auch nachts?
Immer mehr Missstände kommen an den Tag. Gerade gesetzlich Betreute haben kaum die Chance, dass bei Missständen ihr Leid gesehen wird.
Könnten Sie zusammen mit Ihrem Kollegen Heiko Maas zum Schutz der absolut Hilflosen - demente Menschen gelten nicht als Zeugen - tätig werden?
Könnten Sie sich dafür einsetzen, dass es eine verpflichtende Demenzausbildung gibt für Pfleger?


Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Familie
25.04.2015
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Laumann!

Häufig kann man in den Medien über die Angleichung der "Rechte für Väter" lesen und hören, also de facto über die Umsetzung des Grundrechts auf Familienleben für die Kinder aus Art. 6 GG, das laut mehrerer EGMR-Urteile in der Bundesrepublik nur unzureichend umgesetzt wird. Väter werden nicht nur gesetzlich (da am wenigsten) benachteiligt, sondern durch Lobbyarbeit, die sich in den letzten Jahren sehr einseitig darauf richtet, Frauen zu fördern, auch in Kauf nehmend, dass durch einseitige "Häusliche-Gewalt"-Broschüren gezielt Anreize gesetzt werden, Expartner emotional belasteter Straftaten zu bezichtigen, das Frauenhaus als neues zuhause zu akzeptieren und die Kinder in diese Rosenkriege hineinzuziehen.

Wie kann man, vor Ort, diese sehr einseitige Geschlechterlobbyarbeit dadurch ersetzen, dass z. B. in Modellen wie dem "Cochemer Modell Trennung und Scheidung" alle Beteiligten an einen Tisch geholt werden und die Anreize für Verleumdung ggü. den anderen Beteiligten wegfallen? ( www.ak-cochem.de )

Häufig werden "Studien" erwähnt, die besagen, "jede vierte Frau" (mancherorts wird das sogar auf "jede dritte" gesteigert, statt die Zahlen zu korrigieren) sei "schon Opfer von Gewalt in einer Beziehung" geworden. Da Gewalt meist nicht von einer Seite ausgeht und hier nicht eingerechnet wird, ob es sich um Ausnahme- oder Regelfälle, Verteidigungs- oder Angriffsgewalt handelt, sind diese Studien in der Sache umstritten. Gehört es nicht dazu, die prüfbare Kritik mitzuliefern, wenn man sich auf Daten beruft, deren Erhebung verschiedentlich als gezielte Tendenziosität gesehen wird? ( manndat.de )

Mit freundlichen Grüßen,


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