Karl-Josef Laumann (CDU)
Abgeordneter Landtag NRW

Grunddaten
Karl-Josef Laumann
© CDU-Fraktion NRW
Geburtstag
11.07.1957
Berufliche Qualifikation
Ausbildung zum Maschinenschlosser
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Hörstel
Wahlkreis
Steinfurt II , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
45,1%
Landeslistenplatz
2
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(...) Steuersünder müssen konsequent verfolgt werden. Deshalb war die Entscheidung der früheren schwarz-gelben Landesregierung zum erstmaligen Ankauf von Steuer-CDs durch den damaligen Finanzminister Helmut Linssen richtig, um Druck auf die Steuerhinterzieher aufzubauen und Verhandlungen mit der Schweiz über ein Steuerabkommen überhaupt erst zu ermöglichen. Die Schweiz hat sich dadurch sehr weit in Richtung Deutschland bewegen müssen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
01.06.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Laumann,

meine Glückwünsche an Sie zum Wiedereinzug in den Landtag in politisch wie ökonomisch turbulenten (für Familien strapaziösen) Zeiten verbinde ich mit dem Wunsch, Sie mögen doch noch die Beantwortung aller Fragen in Angriff nehmen, welche ich Ihnen am 3.10.2010 gestellt hatte (1).

Falls Ihnen Informationen zum besseren Verständnis fehlen sollten, so bitte ich Sie, dies (oder andere Gründe, die Sie an Antworten hindern) hier recht bald kundzutun.

Ich helfe Ihnen gern.

Mit frdl. Grüßen
Dipl. Med.
Facharzt (a.D.) für Anatomie, Psychiatrie, Psychotherapie
Deutsches Institut für Totalitarismusabwehr

1) www.abgeordnetenwatch.de

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Frage zum Thema Finanzen
26.07.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Laumann!

Sie sind also gegen den Kauf von Unterlagen über Schwarzkonten in der Schweiz.
Nach meinem Dafürhalten unterstützen Sie damit Kriminelle. Immerhin gehen Millionen von Euro am deutschen Staat vorbei.
Jeder kleine deutsche Rentner wird unter Androhung von Strafe gezwungen, eine Steuererklärung abzugeben. Und der ist nicht in der Lage irgendwelche Einnahmen zu unterdrücken. Dem kleinen Rentner muß noch jeder Cent abgepreßt werden.
Halten Sie das für gerecht?
Bitte führen Sie in Ihrer Antwort nicht das Abkommen mit der Schweiz an. Auch damit sind die Kriminellen noch sehr gut bedient.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Karl-Josef Laumann
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13.09.2012
Karl-Josef Laumann
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage, mit der Sie meine Einschätzung zum Ankauf weiterer Steuer-CDs kritisieren.

Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt. Steuersünder müssen konsequent verfolgt werden. Deshalb war die Entscheidung der früheren schwarz-gelben Landesregierung zum erstmaligen Ankauf von Steuer-CDs durch den damaligen Finanzminister Helmut Linssen richtig, um Druck auf die Steuerhinterzieher aufzubauen und Verhandlungen mit der Schweiz über ein Steuerabkommen überhaupt erst zu ermöglichen. Die Schweiz hat sich dadurch sehr weit in Richtung Deutschland bewegen müssen.

Auf den dauerhaften Ankauf von Steuer-CDs zu setzen, mag kurzfristig Beifall bringen, ist jedoch eines Rechtsstaates nicht würdig. Denn der Staat belohnt möglicherweise in Deutschland für Straftaten, die im Ausland begangen worden sind. Im Rechtsstaat gilt aber: der Zweck heiligt nicht alle Mittel.


Steuerhinterziehung verjährt nach 10 Jahren. Jeder Tag, der ohne ein unterzeichnetes Steuerabkommen vergeht, führt dazu, dass eine effektive und flächendeckende Bekämpfung von Steuerhinterziehung durch deutsche Steuerpflichtige in der Schweiz nicht erfolgt. Denn der zufällige Erwerb von Steuer-CDs kann eine flächendeckende, rechtssichere und gerechte Regelung nicht ersetzen.

Mit dem Abkommen werden künftig Kapitalerträge in der Schweiz genauso besteuert wie in Deutschland. Gerade diese flächendeckende Erfassung können CD-Käufe nicht sicherstellen, da sie lediglich punktuell und von Zufällen abhängig Ermittlungsansätze liefern. Diese Gerechtigkeitslücke lässt sich nur über einen Mechanismus schließen, der aller Steuerpflichtigen gleichermaßen erfasst; das Abkommen bietet einen derartigen Mechanismus.

Für den Landeshaushalt in Nordrhein-Westfalen bedeutet das Zustandekommen des Steuerabkommens eine Einmalzahlung von 1,8 Milliarden Euro sowie jährliche Mehreinnahmen von rd. 150 Millionen Euro.

Ich habe Vertrauen in die Position des Bundesfinanzministers, der den in den Verhandlungen mit der Schweiz ausgehandelten Kompromiss für tragfähig hält. Erlauben Sie mir in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass frühere Finanzminister trotz Drohgebärden kein Verhandlungsergebnis mit der Schweiz erzielen konnten.


Mit freundlichem Gruß
Karl-Josef Laumann
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Frage zum Thema Gesundheit
16.09.2012
Von:

Glauben Sie wirklich das sich die Schadstoffe die sich im Tabak entfalten bei privaten Feiern und in Zelten anders verhalten als in den restlichen Nichtraucherbereichen? Und somit weniger schädlich sind?

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
06.12.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Laumann,

warum wurden Sie in der neuen CDU-NRW-Broschüre nur 3 mal abgebildet, A. Laschet aber 28 mal?

Freundliche Grüße

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Frage zum Thema Finanzen
28.04.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Laumann,

was sagen Sie zum Offenen Brief der Vereinigung der Verwaltungsrichterinnen und Verwaltungsrichter des Landes Nordrhein-Westfalen an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, der an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig lässt und unter nordrhein-westfalen.bdvr.de dort in der Rubrik Besoldung abrufbar ist.

Es könnte bei vielen Staatsbediensteten der fatale Eindruck entstehen, dass der Landesregierung die jahrelangen Nullrunden vieler Beamter und Richter egal ist, weil sie kein Streikrecht haben. Für viele ist mittlerweile das Ende der Fahnenstang erreicht, weil z.B. ein Richter gemessen an der Kaufkraft mittlerweile weniger verdient als ein richterlicher Kollege aus Moldawien.

Über Ihre Antwort freue ich mich.
Mit freundlichen Grüßen

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