Josef Göppel (CSU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Angaben zur Person
Josef Göppel
Jahrgang
1950
Berufliche Qualifikation
Diplom-Forstingenieur (FH)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Ansbach
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
(...) Nach einer sorgfältigen Abwägung der Argumente komme ich zum Schluss, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen wenig zur Lösung drängender sozialer Probleme beitragen könnte. Es würde wahrscheinlich sogar zu einer ungerechteren Verteilung bei der Finanzierung der staatlichen Sozialleistungen führen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Josef Göppel
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Familie
08.10.2009
Von:

Werter Herr Josef Göppel!

Wie ich heute erfahren habe soll das Kindergeld erhöht werden! Ich finde es richtig das etwas für die Kinder getan wird!!!! Doch nun meine Frage: Was haben die Kinder davon, welche von staatlicher Unterstüzung leben müssen? NICHTS !!!!!!! Dieses Kindergeld wird immer noch auf die staatliche Unterstützung angerechnet und die Bezüge gerade um diesen Betrag gekürzt!!!

Was halten Sie davon, das die Regelungen für die staatlichen Unterstützungen korrigiert werden? Hauptsächlich ALGII für Kinder!! Es kann doch nicht sein, das "Arbeitslohn für Ferienarbeit" angerechnet wird. Und so gibt es viele Dinge welche in den hartzIV Gesetzen steht was sehr kontraproduktiv ist. Ich beziehe auch hartz IV, es wird nur gefordert aber in keinster weise GEFÖRDERT!!!!!!!!!!

Was gedenken Sie zu tun um diese Missstände zu beheben.

Viele Grüße und viel erfolg für Ihre weitere Arbeit

Antwort von Josef Göppel
bisher keineEmpfehlungen
13.10.2009
Josef Göppel
Sehr geehrter Herr ,

CDU, CSU und FDP wollen Familien entlasten. Eine mögliche Maßnahme wäre eine Kindergeld- und freibetragserhöhung, wie von der FDP vorgeschlagen.

Die Höhe des Arbeitslosengelds II bemisst sich am sozialen Existenzminimum. Deshalb werden andere staatliche Leistungen, wie das Kindergeld, angerechnet. Soziales Existenzminimum heißt, bedürftige Familien erhalten etwas mehr Geld als für Nahrung, Wohnraum und Kleidung benötigt wird, damit Kinder zum Beispiel auch am Schulausflug teilnehmen können.

Im Januar 2009 wurde der monatliche Regelsatz im Rahmen des Arbeitslosengeldes II für Kinder erhöht. Kinder zwischen 7 und 13 Jahren erhalten seitdem nicht mehr nur 60 Prozent des Regelsatzes, sondern 70 Prozent, das sind 251 Euro monatlich.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass bei einer Kindergelderhöhung auch eine erneute Anpassung der Regelsätze für Kinder vorgenommen wird. Außerdem bin ich dafür, dass die Zuverdienstgrenze besonders für arbeitslose Eltern und auch deren jugendliche Kinder angehoben wird.

Mit freundlichen Grüßen

Josef Göppel
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Umwelt
16.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Göppel,

ich habe den Medien entnommen, dass in den aktuellen Koalitionsverhandlungen über eine Verlängerung der Laufzeiten bestimmter Kernkraftwerke nachgedacht und unter Berücksichtigung von sogenannten Sicherheitsaspekten, einige Reaktoren evtl. länger als derzeit gesetzlich geregelt am Netz bleiben sollen.

Ich frage mich unabhängig von den Laufzeiten nun, ob seitens der Koalitionspartner bzw. durch die CSU bereits die Endlagerfrage geklärt werden konnte und wo in Bayern der entstehende Atommüll aus den laufenden Reaktoren gelagert bzw. entsorgt werden soll bzw. wird.

Darüber hinaus bin ich an der Lösung der Frage, wer den finanziellen Aufwand für die Entsorgung bzw. Lagerung trägt, interessiert.

Herzlichen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße

Antwort von Josef Göppel
bisher keineEmpfehlungen
26.10.2009
Josef Göppel
Sehr geehrter Herr ,

auch ich sehe für die Atomkraft keine Zukunft. Mit ihrer zentralistischen Struktur passt sie nicht in die dezentrale Struktur erneuerbarer Energien. Großkraftwerke können den konzentrierten Anfall von 60% Abwärme bei der Stromerzeugung nicht nutzen. Sie vernichten die Wärme durch Kühltürme oder sie heizen Flüsse auf. Kleine verbrauchsnahe Kraftwerke können die Abwärme sinnvoll nutzen.

Die Frage der Endlagerung von strahlenden Abfällen ist nach wie vor ungelöst. Für die Finanzierung des Abrisses der Atomkraftwerke und für die Endlagerung der Atomabfälle haben die Kraftwerksbetreiber Rückstellungen gebildet. Sollte es zu Laufzeitverlängerungen kommen, halte ich dies für eine gute Gelegenheit zu prüfen, ob diese Rückstellungen auch nach den neuesten Erkenntnissen über die Kosten von Kraftwerksabriß und Endlagerung ausreichend sind. Andernfalls müssen die Rückstellungen aufgestockt werden.

Ich bin gegen eine generelle Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken und werde das auch in der Koalition von CDU/CSU und FDP vertreten. Für mich haben der Ausbau erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung klare Priorität.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Josef Göppel
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Kultur
21.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Göppel,

Sie haben sich für mehrfach gebührenfinanzierte Online-Medien (www.tagesschau.de, www.heute.de) ausgesprochen.

Warum brauchen wir gebührenfinanzierte Online-Medien, aber offenbar keine gebührenfinanzierten Print-Medien (Zeitungen, Zeitschriften)?

Mit freundlichen Grüßen,

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
X
Ihre Frage an Josef Göppel
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.