Johannes Rieder (PIRATEN)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Johannes Rieder
Geburtstag
10. 09. 1987
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Student
Wohnort
Hann. Münden
Wahlkreis
Göttingen / Münden
Ergebnis
1,7%
Landeslistenplatz
23
Für mich ist der grösste Misstand der verbreitete Politikstil. Die Art und Weise wie Abgeordnete ihr Mandat ausüben ist bisweilen stark verbesserungswürdig. (...)
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
12.12.2012
Von:

Was wäre aus Ihrer Sicht die größte "Baustelle" in der politischen Landschaft und inwiefern können Sie selbst daran arbeiten?
Antwort von Johannes Rieder
1Empfehlung
19.12.2012
Johannes Rieder
Hallo Herr ,

Für mich ist der grösste Misstand der verbreitete Politikstil. Die Art und Weise wie Abgeordnete ihr Mandat ausüben ist bisweilen stark verbesserungswürdig.

Gerne mit "Transparenz und Bürgernähe" betitelt, treten PIRATEN deshalb für moderne Politik mit und vor allem FÜR den Bürger ein. Das ist natürlich ein Punkt, den man nicht losgelöst von Sachthemen behandeln kann, sondern etwas, das in alle Bereiche mit einfliessen muss.

So auch in mein eigenes Hauptthema für die Landtagswahl, welches die Energiepolitik ist. Hier kann beispielsweise durch eine Offenlegung der Preisberechnungen und Verträgen von öffentlichen Einrichtungen eine Menge getan werden. Ganz besonders wichtig erachte ich dabei auch die Rekommunalisierung der Stromnetze und Betreiber.


Danke für ihre Frage
es
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Frage zum Thema Bürokratie und Verwaltung
15.12.2012
Von:

Ahoi Herr Rieder,

sicher wissen Sie, dass in der kommenden Legislaturperiode über ein Gesetz abgestimmt werden wird, dass die Fusion der Landkreise Osterode, Northeim und Göttingen zum Thema hat. Die Kreisfusion ist gut, weil sie dazu führt, dass die Kräfte in Südniedersachsen gebündelt werden und die Stellung der Region sich gegenüber den Regionen Braunschweig, Hildesheim und Hannover stärken wird. Außerdem müssen weniger Abgeordnetenbezüge gezahlt werden und die Raumplanung vereinfacht wird. Werden Sie im Niedersächsischen Landtag für die Kreisfusion stimmen?

Ich wünsche Ihnen bei der Landtagswahl viel Erfolg!
Antwort von Johannes Rieder
bisher keineEmpfehlungen
20.12.2012
Johannes Rieder
Ahoi zurück Herr ,

Ich würde derzeit gegen eine Kreisfusion stimmen.

Nun, sie haben einige der positiven Punkte einer Kreisfusion genannt und ich stimme ihnen zu, dass diese durchaus relevant sein können. Allerdings haben sie die negativen Punkte ausser Acht gelassen. Für viele Bürger überwiegen wie auch für mich die Gefahren einer Kreisfusion, wie sie derzeit besprochen wird. Besonders der Demokratieabbau sticht dabei hervor. Einmal in seiner indirekten Art, bei der möglichen Zugangserschwerung zu verwaltenden Aufgaben, sprich der Schliessung von Ämtern vor Ort und Zentralisierung auf Göttingen.
Zum Anderem die direkte Art, die Verschmelzung der Räte, in denen Göttingen dann die Machtposition inne hätte und die - jetzt noch eigenständigen - kleineren Kreise Probleme kriegen könnten ihre Stimme geltend zu machen.

Solange - zusammen mit den Bürgern - diese Gefahren nicht ausgeräumt werden, kann ich nicht guten Gewissens für eine Fusion stimmen. Allerdings befürchte ich, dass der derzeitige Hauptantrieb, möglichst schnell Geld zu sparen, dazu nicht beitragen werden.

Danke für ihre Frage
Johannes
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