Johann-Heinrich Ahlers (CDU)
Abgeordneter Niedersachsen 2008-2013
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Angaben zur Person
Johann-Heinrich Ahlers
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Polizeibeamter a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Nienburg-Nord über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
47,2%
Landeslistenplatz
22
(...) Die Schullaufbahn der Kinder bleibt so lange wie möglich und so lange wie nötig offen. Kinder können länger gemeinsam lernen mit einer besonderen Ausrichtung auf soziales lernen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
10.04.2011
Von:

Sehr geehrte Herr Ahlers,

die Pisastudie hat es gezeigt, Deutschland braucht die IGS. Wie will die Oberschule der Bildungsungerechtigkeit, die hier in Landkreis Nienburg immer noch vorherrscht, entgegenwirken?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Johann-Heinrich Ahlers
bisher keineEmpfehlungen
11.04.2011
Johann-Heinrich Ahlers
Sehr geehrte Frau ,

bei der Weiterentwicklung der Schulstruktur reagiert die Landesregierung
  • auf die Auswirkungen des demografischen Wandels mit den bis zu 20% zurückgehenden Schülerzahlen bis 2020
  • das veränderte Auswahlverhalten der Eltern. Die Eltern haben ihre Kinder nicht mehr zur Hauptschule geschickt, obwohl dort ganz hervorragende Arbeit geleistet wurde.

Wir stellen die Schulen zukunftssicher auf und sichern langfristig den Bestand vieler Schulen besonders in der Fläche, dies entspricht dem Elternwunsch und ist uns ganz wichtig.

Wir schaffen mit dem neuen Oberschulen ein neues pädagogisches Konzept, dass Eltern und Pädagogen in großer Breite unterstützen.

Es wird eine Schulform geschaffen, in der alle Schülerinnen und Schüler unter einem Dach lernen können, und alle schulischen Abschlüsse erwerben können, vom Hauptschulabschluss bis zum erweiterten Sekundarabschluss I.

Die Schullaufbahn der Kinder bleibt so lange wie möglich und so lange wie nötig offen. Kinder können länger gemeinsam lernen mit einer besonderen Ausrichtung auf soziales lernen. Es wird differenzierten und schulformbezogenen Unterricht geben mit besonderer individueller Förderung in Kursen und mit besonderer Ausrichtung auf Leistung und Leistungsorientierung. Und zu guter letzt gibt es einen hohe Durchlässigkeit zwischen den Kursen und Schulzweigen und zwar zu jedem Schulhalbjahr.

Dieser Ansatz ist genau der richtige für unseren ländlichen Raum und wird die schon bisher erzielten Ergebnisse der PISA-Studie weiter verbessern.

Mit freundlichen Grüßen

Johann-Heinrich Ahlers
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Frage zum Thema Gesundheit
12.04.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Ahlers,

was haben Sie bisher dafür getan bzw. was gedenken Sie künftig noch dafür zu tun, dass nun endlich die Lärmschutzmaßnahmen an der Bundesbahnstrecke Hannover/ Bremen in Bereich der SG – Heemsen umgesetzt werden?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Johann-Heinrich Ahlers
1Empfehlung
27.04.2011
Johann-Heinrich Ahlers
Sehr geehrter Herr ,

gerne möchte ich Sie über den Stand der Dinge informieren.
Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass eine Nachfrage beim ehemaligen Samtgemeindebürgermeister Meyer ergeben hat, dass Sie als Ratsmitglied und ebenso die Mitglieder der kommunalen Gebietskörperschaften stets über den Stand der Dinge in der Vergangenheit unterrichtet worden sind.
Dennoch will ich diesen Stand gerne wiederholen:

1. 2002 wurde die Bahnstrecke Hannover/Bremen im Bereich der SG Heemsen in die Dringlichkeitsliste für die Minderung von Lärmimissionen durch die DB aufgenommen.

2.2003 hat die Gemeinde Heemsen nachgefragt wann mit Maßnahmen zu rechnen ist, ohne eine Antwort erhalten zu haben.

3.2005 hat die Verwaltung angemahnt der Gemeinde mitzuteilen ob und wann mit Lärmschutzmaßnahmen im Bereich der SG Heemsen zu rechnen ist.

4. Im Jahre 2010 hat die DB ein Planungsbüro beauftragt im Bereich der SG Heemsen ein Gutachten zu erstellen, dazu hat die Verwaltung der DB umfänglich zugearbeitet.Nach Auskunft der DB soll nach dem Erstellen des Gutachten entschieden werden ob passive oder aktive Lärmschutzmaßnahmen notwendig sind.

5.Im Februar 2011 wurde seitens der Verwaltung bei der DB nachgefragt wann mit dem Ergebnis des Gutachten zu rechnen ist. Die DB hat als Termin Mai/Juni 2011 in Aussicht gestellt.

6.Im übrigen habe ich ihre Nachfrage an den Bundestagsabgeordneten A. Knoerig weitergeleitet, weil bekanntlich für die Bahn-AG die Parlamentarier des Deutschen Bundestages zuständig sind.

Mit freundlichen Grüßen

Johann-Heinrich Ahlers
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Frage zum Thema Schulen
13.04.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Ahlers,
Danke für die schnelle Beantwortung meiner Frage.
So wie sie die Oberschule beschreiben, so arbeiten schon viele Haupt- und Realschulen und dennoch werden nach der 8ten Klasse die Kinder in abschlussbezogene Klassen sortiert.

Wieso sollte denn Eltern, deren Kinder zwischen Gymnasium und Realschule stehen (bei der viel zu frühen Sortierung nach der 4ten Klasse) ihre KInder auf die Oberschule schicken, wo sie gar keine Abioption(wie die IGS) hat. Wie will die Oberschule dem entgegenwirken? Die Gymnasien sind überlaufen, weil den Eltern die Abioption sehr wichtig ist.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Johann-Heinrich Ahlers
bisher keineEmpfehlungen
18.04.2011
Johann-Heinrich Ahlers
Sehr geehrte Frau ,

was bisher nach ihrer Darstellung bereits freiwillig in einigen Haupt-und Realschulen praktiziert wurde ist nun verbindlich. Dabei sollen so lange wie möglich alle Schulformen für die einzelnen Schüler offen bleiben.
Die Oberschule hat ein gymnasiales Angebot, aber keine Oberstufe. Das ist abgeleitet aus der Erkenntnis, dass eine Oberstufe an der Oberschule mit Gymnasialzweig mind. dreizügig geführt werden sollte. Ein Gymnasialzweig, der allein diese Größe hätte, wäre an kaum einer Schule zustande gekommen. Die Oberschule Pro Forma im Gesetz zu belassen, hätte Hoffnungen geweckt, die am Ende nicht in Erfüllung gegangen wären.
Unabhängig von der Frage einer Oberstufe kann eine Oberschule natürlich mit einem gymnasialen Angebot von Klasse 5-10 ausgestattet werden, wenn die entsprechenden Schülerzahlen nachgewiesen werden. Hierbei ist wichtig, dass die Klasse 10 in der Oberschule für die "Gymnasialkinder" die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe ist.
Und es bleibt weiter dabei, dass für diese Kinder der weitere Schulweg zum Abitur in der Oberstufe der Berufsbildenden Gymnasien und in der Oberstufe der Allgemeinbildenden Gymnasien weiter geht. Damit ist für diese Schüler der Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife nach 12 oder 13 Jahren möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Johann-Heinrich Ahlers
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Frage zum Thema Gesundheit
27.04.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Ahlers,

vielen Dank für Ihre Antwort vom 27.04.2011. Natürlich sind mir als Ratsmitglied Ihre Ausführungen bekannt. Die Samtgemeindeverwaltung hat bei der DB etc. den Stand der Dinge öfter erfragt und auch immer zeitnah berichtet.
Aber darum geht es doch überhaupt nicht. Es geht um die zügige Umsetzung der Lärmschutzmaßnehmen -vielleicht mit der Unterstützung eines Landtagsabgeordneten- denn Lärm macht nachweislich krank.

Ich hatte Sie doch nur gefragt …"was haben Sie bisher dafür getan bzw. was gedenken Sie künftig noch dafür zu tun, dass nun endlich die Lärmschutzmaßnahmen an der Bundesbahnstrecke Hannover/ Bremen in Bereich der SG – Heemsen umgesetzt werden?"
Ich meinte wirklich Sie in Ihrer Funktion als Landtagabgeordneter nicht mehr und auch nicht weniger.

Über eine konkrete Antwort auf meine Frage würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Integration
14.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Ahlers,im Dezember 2011 haben wir vom Unterstützerkreis der Familie Salame/Siala Sie schon einmal um Ihre Unterstützung gebeten. Jetzt bitten wir Sie erneut um Hilfe.

Leider weigern sich das Innenministerium und die Ausländerbehörde des Landkreises Hildesheim bis heute, der im Jahr 2005 abgeschobenen Gazale Salame und ihren beiden Kindern Schams (8) und Gazi (6) endlich die Rückkehr zu ihrer Familie (Vater Ahmed Siala mit Amina (15) und Nura
(13)) in den Landkreis Hildesheim zu ermöglichen. Die Behörden missachten damit in unseren Augen sowohl die UN-Kinderrechtskonvention als auch die Europäische Menschenrechtskonvention.

Die Abschiebung der Gazale Salame nach 17 Jahren Aufenthalt mit einem Teil der gemeinsamen Kinder stellte eine offenkundige Menschenrechtsverletzung dar. Nach sieben Jahren ist es mehr als höchste Zeit, die gegen Gazale und ihre Kinder praktizierte Politik der Verbannung endlich zu beenden, unter der vor allem Gazale extrem leidet.
Der Fall der sechsköpfigen Familie ist mittlerweile zu einem bundesweiten Symbol für eine kinder- und menschenrechtsverletzende Flüchtlingspolitik in Niedersachsen geworden. (siehe Berichte unter www.nds-fluerat.org / Infomaterial / Gazale Salame / zurückliegende Aktivitäten.

Etliche Prominente, unter ihnen Rita Süßmuth und Heiner Geißler, Prof.
Dr. Klaus J. Bade, Prof. Dr. Lothar Krappmann, Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Tom Koenigs und andere, haben sich ebenso wie unzählige Unterstützer/innen an den Ministerpräsidenten McAllister gewandt und ihn um eine Lösung gebeten. Leider blieben alle bisherigen Bemühungen ohne den gewünschten Erfolg.

Um dem Rest der Bundesrepublik zu zeigen, dass Niedersachsen nicht "gebrandmarkt als bedeutendes Negativbeispiel der deutschen Immigrationsdebatte" (HAZ vom 04.04.2012) ist, sondern im Sinne der Verpflichtungen der Europäischen Menschenrechtskonvention handelt, bitten wir Sie hiermit, persönlich Stellung zu beziehen:

Freundliche Grüße

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