Jörn Felbier (CDU)
Abgeordneter Wilhelmshaven
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Angaben zur Person
Jörn Felbier
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Wilhelmshaven (Stadtrat)
Landeslistenplatz
-
(...) Für die Bewirtschaftung sind Schafe die ökonomisch sinnvollste Variante. Gleichzeitig verdichten die Schafherden den Deich und tragen maßgeblich zum Erhalt der Grasnarbe und somit der Stabilität des Deiches bei. (...)
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Frage zum Thema Umwelt
24.05.2012
Von:

Am 30.04.2012 wurde vom Nds. Landesgesundheitsamt die Wasserqualität des Banter Sees für unbedenklich empfunden. Dort ist von ausgezeichneter Wasserqualität die Rede. Die Stadt Wilhelmshaven hat allerdings Hinweisschilder am Grodendamm aufgestellt, daß das Baden dort bedenklich sei. Da ich seit 48 Jahren auf der Südseite ein Grundstück habe und seit 3 Jahren nicht mehr im Banter See gebadet habe, möchte ich Ihnen an dieser Stelle eine Frage stellen: Ist das Baden im Banter See jetzt wieder unbedenklich? Wem kann ich noch vertrauen, der Stadt WHV oder dem Nds. Landesgesundheitsamt? Den Link stelle ich hier zur Verfügung:

www.apps.nlga.niedersachsen.de
Antwort von Jörn Felbier
bisher keineEmpfehlungen
28.05.2012
Jörn Felbier
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage via abgeordnetenwatch.de.

Die Wasserqualität im Banter See unterliegt kontinuierlichen Kontrollen. Die Verbesserung der Wasserqualität bestätigt sich aber auch in der Analyse der European Enviroment Agency zur Badewasserqualität in Deutschland auf S. 14, ebenfalls unter DENI_PR_TK25_2414_01. Sie finden es unter diesem Link: www.eea.europa.eu [1] bzw. allgemeiner hier: www.eea.europa.eu [2] (für das Jahr 2011, hrsg. am 23.05.2012).

Der Badegewässer Atlas der NLGA bezieht sich m.E. auf ein Gutachten des Gesundheitsamtes der Stadt Wilhelmshaven für den Bereich "Klein Wangerooge". Ob in ihrem Grundstücksbereich noch andere Risiken bestehen, weshalb ein Badeverbot ausgesprochen wurde, oder das Schild vielleicht nur ein Relikt vergangener Tage ist, kann ich nicht sagen.

Grundsätzlich warnt die Stadt ausschließlich bei konkreten Gefährdungen z.B. durch Blaualgen und dann auch öffentlichkeitswirksam z.B. vor dem Schwimmen im Banter See. Ich empfehle, solche Warnungen keinesfalls zu ignorieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Jörn Felbier
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Frage zum Thema Umwelt
24.05.2012
Von:

Sie sind ja der MDL-Kandidat für die CDU und ich denke Sie sind auch für das Wohl der Stadt. Wir haben an vielen Orten im Wilhelmshavener Stadtbereich Deichzäune bekommen, diese dienen nur wirtschaftlich dem Schäfer aber für die Stadt stellen sie ein Sicherheitsrisiko da. Durch die großen Flächen laufen die Schafe oft in einer Linie und es entstehen Trampelpfade, diese machen den Deich nur angreifbar. Außerdem sind in dem abgezäunten Teilen die Kanninchen sehr fleißig am buddeln. Was ist Ihre Meinung dazu?
Antwort von Jörn Felbier
bisher keineEmpfehlungen
11.07.2012
Jörn Felbier
Sehr geehrter Herr ,

die Deiche in Wilhelmshaven liegen als privates Gelände im Besitz und Verantwortungsbereich des III. Oldenburgischen Deichbandes. Sie sind keine öffentlichen, frei zugänglichen Flächen.

Die Deiche dienen in erster Linie dem Schutz von Land und Leuten vor Hochwasser und Sturmfluten. Um die Stabilität zu gewährleisten, müssen die Deiche bewirtschaftet werden.

Für die Bewirtschaftung sind Schafe die ökonomisch sinnvollste Variante. Gleichzeitig verdichten die Schafherden den Deich und tragen maßgeblich zum Erhalt der Grasnarbe und somit der Stabilität des Deiches bei. Dies Verfahren ist nicht neu, sondern seit Jahrhunderten bewährt.

Ich kann durch die Einzäunung von Flächen kein grundsätzliches Sicherheitsrisiko erkennen. Falls Sie im Einzelfall konkrete Gefahren kennen, teilen sie diese bitte umgehend dem Deichband oder der Stadt mit.

Mit freundlichen Grüßen

Jörn Felbier
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