Ingo Egloff (SPD)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2011
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Angaben zur Person
Ingo Egloff
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB
Wahlkreis
Bramfeld - Farmsen-Berne , Listenplatz 1, Stimmen (Wahlkreis): 40.132, 20,8%über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
(...) Diese Örtlichkeit ist leider nur ein Beispiel für das Ergebnis einer falschen Prioritätensetzung im Verkehrsbereich durch die von einer grünen Senatorin geführte Stadtentwicklungsbehörde. (...)
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung
02.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Egloff ,
mein Kandidatencheck ergab, daß ich mit Ihnen am meisten übereinstimme!
Andererseits landeten auf den den folgenden Plätzen ausnahmslos Kandidaten der CDU und der Grünen(!)
.
Frage: Sind Sie in der falschen Partei oder weiß die SPD -mal wieder - nicht , was sie will bzw. wann sie sich festlegen soll ? Oder erklären Sie mir bitte die Abweichungen bei den SPD -Kandidaten bei wenigstens 7 wichtigen Themen - soweit es es die anderen SPD - Kandidaten überhaupt für opportun hielten, sich zu entscheiden bzw. an diesem Check teilzunehmen! Mit dieser diffusen Haltung, gepaart mit Ignoranz hinsichtlich der Wirkung moderner Kommunikationsmethoden, kann man einen schon sicher geglaubten Sieg noch vergeigen!

Mit freundlichem Gruß, G.
Antwort von Ingo Egloff
bisher keineEmpfehlungen
03.02.2011
Ingo Egloff
Sehr geehrter Herr ,

meine Antworten decken sich mit dem Programm der SPD. Allerdings sind die Fragen so gestellt, dass man eigentlich nicht immer mit ja oder nein antworten kann. Daher habe ich zur Erklärung meiner Position bei jeder Frage noch einen differenzierenden Text geliefert. Denn das Leben ist ja nicht immer nur schwarz oder weiß. Leider kann man beim Anklicken diese Ausführungen nicht immer sehen, sondern nur bei einzelnen Fragen. Nach welchen Kriterien das eingestellt wurde weiß ich, richtig finde ich es aber nicht, dass nicht die gesamte Information gegeben wird.

Ich nehme an, dass meine Kollegen, sofern sie sich beteiligt haben - die Teilnahme war ja freiwillig - ähnliche Probleme mit einem schlichten ja oder nein gehabt haben. Und je nach dem wo man das Gewicht bei einer nicht bloß mit ja oder nein zu beantwortenden Frage legt, verschiebt sich dann die Antwort oder man kreuzt unentschlossen an.

Ich finde es im Übrigen nicht schlimm, dass Mitglieder einer Partei auch unterschiedliche Auffassungen haben, dass bedingt ja der Prozess der demokratischen Auseinandersetzung. Entscheidend ist doch, dass die Partei sich auf Positionen verständigt hat, die im Programm stehen. Das ist mehrheitlich beschlossen, gilt und wird dann umgesetzt.

Im Übrigen muss ich auch nach 36 Jahren Mitgliedschaft feststellen, dass die SPD immer noch eine lebendige und diskussionsfreudige Partei ist, die als Volkspartei einen Querschnitt der Gesellschaft abbildet. Schauen Sie doch einfach mal bei uns vorbei.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Egloff
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Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
09.02.2011
Von:
von

Sehr geehrter Herr Egloff,
die Straße Tegelweg ist in dem Abschnitt Fahrenkrön-Am Luisenhof eine reine Hubbelpiste, mit zahlreichen Schlaglöchern und Ausbesserungen. Verwandte aus Süddeutschland, welche Urlaub in Afrika machten, sagten, dass dort sogar die Straßen besser und weniger holbrig seien als der Tegelweg.

Nachdem in vergangenen Jahr die Bramfelder Chaussee saniert wurde und fast der komplette Fahrbahnbelag, Geh- und Radwege ausgetauscht worden sind frage ich Sie:

Ist eine entsprechende Sanierung der Straße Tegelweg im genannten Abschnitt geplant? Werden Sie sich im Fall eines Einzugs in die Bürgerschaft für eine Sanierung solcher Straßen insbesondere des Tegelweges einsetzen? Wie setzt sich Ihre Partei für die Vermeidung solcher Hubbelpisten ein? Wird der Onlinewegewart insofern ergänzt, dass man eine Bearbeitungsnummer erhält um Rückfragen stellen zu können und die Antwort "Die Schlaglochmeldung ist bei uns nie eingegangen" dann nicht mehr möglich ist?

Viele Grüße
von
Antwort von Ingo Egloff
1Empfehlung
14.02.2011
Ingo Egloff
Guten Tag Frau von ,

vielen Dank für Ihre Frage. Der Zustand des Tegelwegs ist mir gut bekannt, da ich diese selbst jeden Tag befahre.

Diese Örtlichkeit ist leider nur ein Beispiel für das Ergebnis einer falschen Prioritätensetzung im Verkehrsbereich durch die von einer grünen Senatorin geführte Stadtentwicklungsbehörde. Statt Geld in Projekte wie Gemeinschaftsstraßen zu stecken, hätte man rechtzeitig die Schäden beseitigen müssen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass ausreichend Mittel für die Beseitigung von Winterschäden und Grundinstandsetzungen bereit gestellt werden, aber ich kann nicht versprechen, wie schnell das bei einzelnen Straßen angesichts des enormen Instandhaltungsstaus gehen wird.

Für die Reihenfolge der Instandsetzungen und Reparaturen des Tegelwegs und anderer Straßen außerhalb des sogenannten Hauptverkehrsstraßen-Netzes sind die jeweiligen Bezirke zuständig. Ich habe diesbezüglich mit Lars Pochnicht gesprochen, der die SPD in unserem Wahlkreis in der Bezirksversammlung Wandsbek und dort auch im Verkehrsausschuss vertritt. Er hat mir erläutert, dass die Prioritätenlisten für Reparaturen und Sanierungen derzeit aufgrund der Winterschäden komplett überarbeitet und den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden.

Sofern Sie Interesse haben, hält Herr Pochnicht Sie diesbezüglich gerne auf dem Laufenden. Er würde sich auch Ihres Vorschlags zum Online-Wegewart annehmen. Lassen Sie meinem Büro ( buero@ingo-eglofff.de ) einfach Ihre Kontaktdaten zukommen, meine Mitarbeiter stellen den Kontakt gerne her.



Mit freundlichen Grüßen
Ingo Egloff
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Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
11.02.2011
Von:

Hallo Herr Egloff,

ich habe Fragen zum Thema Stadtbahn.
Wenn ich Sie richtig verstehe, machen Sie Ihre Zustimmung von der Finanzierbarkeit abhängig.
Das ist in meinen Augen richtig.
Was ist aber mit der Planung, die Sie in der jetzigen Form ablehnen.
Gibt es überhaupt eine sinnvolle Planung dieses zusätzlichen, schienengebundenen Systems?
Ist eine Planung des Gesamtnetzes überhaupt ohne eine Streckenführung durch die Innenstadt möglich?
Brachen wir aus Ihrer Sicht auch noch eine Straßenbahn in der Innenstadt, wo Sie nirgends länger als 10 Minuten bis zur nächsten Schnellbahn laufen?
Ist da nicht eine Anbindung der Außenbezirke an die bestehenden U- und S-Bahnnetze besser.
Es wurde ja auch mit der U4 und der S-Bahn zum Flughafen vorgemacht.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Ingo Egloff
bisher keineEmpfehlungen
14.02.2011
Ingo Egloff
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachfrage zur Stadtbahn.

In meinen Augen gibt es durchaus sinnvolle Strecken für die Einführung einer Stadtbahn in Hamburg. Ob dieses aber für ein wirtschaftlich zu betreibendes Gesamtnetz ohne eine Anbindung der Innenstadt geht, wage ich zu bezweifeln. Außerdem geht es gerade für Stadtteile wie Bramfeld und Steilshoop darum, endlich eine umsteigefreie Anbindung an die Innenstadt zu schaffen. In meinen Augen ist die notwendige Perspektive daher nicht, ob wir in der Innenstadt eine Stadtbahn brauchen, sondern ob wir sie in den Stadtteilen brauchen in denen die Menschen wohnen, um diese an die Innenstadt anzubinden.

Ich stimme Ihnen zu, dass eine Erweiterung des bestehenden Netzes von U- und S-Bahnen sicher an vielen Stellen vernünftig wäre. Die SPD hat sich in ihrem Programm dafür ausgesprochen, eine Neuauflage des Verkehrsentwicklungsplans für Hamburg voranzutreiben. Ich halte dieses für ausgesprochen wichtig, um fundiert beurteilen zu können, ob und wenn ja wo eine Einführung der Stadtbahn Sinn macht und wo eine Erweiterung bestehender Netze sinnvoll ist. Es muss schließlich darum gehen, Bedarfe abzudecken und dieses in einem verantwortungsvollen Umgang mit finanziellen Mitteln zu tun - und nicht darum, partout ein Prestigeprojekt umsetzen zu wollen.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Egloff
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Frage zum Thema Wirtschaft
12.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Egloff,

setzen Sie bzw. ihre Partei sich bei einem Wahlsieg für den Stopp der Privatisierung öffentlicher Unternehmen ein?

Setzen Sie sich für einen Rückkauf städtischer Unternehmen wie z.B. die HEW (jetzt Vatenfall) und den Landesbetrieb Krankenhäuser (jetzt Asklepios) ein?

Ich sehe den Verkauf rückwirkend (wie auch schon damals) als schlecht durchdacht an. Wie ihr Kollege Ole Thorben Buschhüter gerade versucht herauszubekommen übersteigen die Abfindungen an die Asklepios Rückkehrer wohlmöglich die Einnahmen durch den Verkauf des Unternehmens. Vatenfall verkaufte ein Großteil seiner Flächen und machte somit allein durch dessen Verkauf wahrscheinlich mehr Gewinn als der Ankaufspreis.

Andererseits frage ich mich, wieso die Stadt Hamburg Asklepios Millionenbeträge zukommen lässt (s. www.hamburg.de ) am Gewinn aber nicht ausreichend beteiligt ist.
So bekommt allein die Asklepios Klinik Wandsbek einen Zuschuss von über 13 Millionen Euro für die neue Notaufnahme und über 15 Millionen für den Bau der Psychiatrie. Dieses passt meines Erachtens nicht zusammen. Die Steuerzahler sponsoren ein privates Unternehmen. Ich bin der Ansicht, diese Unterstützung dürfte nur geleistet werden, wenn die Stadt/der Steuerzahler auch an den Gewinnen beteiligt wird und somit die Klinik Eigentum der Stadt ist. Wie sehen Sie dieses?

Viele Grüße
Antwort von Ingo Egloff
2Empfehlungen
14.02.2011
Ingo Egloff
Guten Tag Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Der Verkauf der HEW an Vattenfall war im Nachhinein betrachtet ein Fehler, den Verkauf des LBK an Asklepios hat die SPD abgelehnt - wie hunderttausende von Hamburgern bei der Volksabstimmung auch. Dass das bei Asklepios ein schlechter Deal war, haben wir immer kritisiert. Gewinne werden privatisiert, die Lasten bleiben bei der Stadt und die Stadt nimmt trotz 25.1 % - Anteil keinen Einfluss auf Asklepios. Im Falle einer Regierungsverantwortung wird die SPD bei Asklepios den 25,1 % - Anteil der Stadt besser nutzen und mitbestimmen, was im Unternehmen passiert.

Möglichkeiten für einen Rückkauf von Asklepios oder Vattenfall sehe ich aufgrund der Finanzlage der Stadt derzeit nicht. Allerdings hat die SPD in ihrem Programm festgeschrieben, dass strategischer
Einfluss auf die Verteilnetze für Gas, Strom und Fernwärme in Hamburg erlangt werden soll, um Handlungsspielräume in der Energiepolitik zurück zu erhalten. Ein SPD-geführter Senat wird daher einen strategischen Anteil von wenigstens 25,1 Prozent an den Netzen erwerben.

Weitere Verkäufe von städtischen Unternehmen oder von Anteilen wie HHLA, SAGA, GWG, Hamburg Wasser, Stadtreinigung, Flughafen etc. lehnen wir ab. Wir werden dafür sorgen, dass wieder die Senatoren Mitglieder der Aufsichtsräte städtischer Unternehmen werden. Wegducken gibt es bei uns nicht.



Mit freundlichen Grüßen
Ingo Egloff
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Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
15.02.2011
Von:

Warum wird der Straßenzug Heukoppel, Fahrenkrön, Neusurenland als eine der ersten Straßen in Bramfeld / Farmsen mit Salz gestreut. Diese Strecke liegt in einem ausgewiesenem Wohngebiet. Es ist dort auch Tempo 30 vorgegeben. Dort gibt es keine Steigungen und auch ist dort kein Busverkehr. Das Schmelzwasser geht übrigens ungehindert in die Osterbek.
Für mich gibt es nur folgende Gründe:
1. Das ist der Arbeitsweg eines leitenden Beamten mit Einfluss.
2. Dort wohnt jemand aus dem Senat.

Ich würde mich freuen, hier einmal eine Auskunft zu bekommen. Die Stadtreinigung schweigt jedenfalls dazu.

Gruß
Antwort von Ingo Egloff
1Empfehlung
17.02.2011
Ingo Egloff
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich habe mich mit der Stadtreinigung in Verbindung gesetzt und dort umfassend Auskunft erhalten.

Neben dem Netz an Hauptverkehrsstraßen und weiteren prioritär zu räumenden / streuenden Straßen (etwa Bus-Strecken etc.) gibt es eine Vielzahl von Straßen, die in zweiter Priorität geräumt und gestreut werden. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Straßen bzw. Straßenzüge, die einen Verbindungscharakter zwischen Stadtteilen oder bedeutenden Wohngebieten haben. In diese Kategorie fällt auch der von Ihnen genannten Straßenzug Heukoppel - Fahrenkrön - Neusurenland. Die Liste solcher Strecken ist laut Stadtreinigung mit der zuständigen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt abgestimmt.

Das komplette Winterdienstverzeichnis finden Sie übrigens auch auf der Internetseite der Stadtreinigung:
www.stadtreinigung-hh.de . Dort ist der Straßenzug ebenfalls offiziell verzeichnet. Es handelt sich also keinesfalls um eine Gefälligkeit für jemanden oder irgendeine Mauschelei, sondern um eine offizielle und öffentliche Regelung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Egloff
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